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Google Wifi: In zehn Minuten bestes WLAN im Haus

Kinderleicht ein durchgehendes WLAN-Netz bis in die hinterste Ecke einrichten? Einsteiger und Fortgeschrittene werden Google Wifi lieben.

© Google / Bildmontage

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Professionelle Lösungen zum Aufbau eines stabilen, großen, schnellen WLAN-Netzes – eigentlich gibt es sie längst. Wer mehrere hundert Euro investiert, wird mit ausgefeilten Produkten, vielen Konfigurationsmöglichkeiten und vor allem mit durchgehender Vernetzung belohnt. Sogar die Einrichtung kann sich mittlerweile sehen lassen: aufgeräumt, strukturiert und selbst für Anfänger machbar. Aber optimal war sie bisher immer noch nicht, diese WLAN-Einrichtungs-Prozedur, die jeder durchlaufen muss, der sein Haus oder seine Wohnung mit Internet versorgen will. Ganz klar: Bisher hält sich die Freude an der Aufgabe stark in Grenzen.

Bis jetzt. Denn was Google sich da ausgedacht hat, ist so einfach wie genial – und wird auch von der Leistung her durch die Bank von Experten gelobt. Natürlich mit kleinen Einschränkungen hier und da, die jedoch für die meisten Anwender vernachlässigbar sind. Wer sich nicht gerade zu den WLAN-Profis zählt, sondern eher zu Anfängern oder Fortgeschrittenen, der erhält ein Produkt, mit dem das „Netz-Auswerfen“ daheim sogar Freude bereiten kann. Man mag es kaum glauben…

Google reduziert den Aufwand auf ein Minimum

© Google / Für Google Wifi braucht man ein Smartphone.Doch, die Einrichtung ist rasend schnell erledigt, das optimale Netz locker in fünf bis zehn Minuten aufgebaut. Technisch funktioniert Google Wifi so: Anstelle des normalen Routers, der ein WLAN-Signal aussendet, und vielleicht noch eines Repeaters, der das Signal an einer anderen Stelle im Haus aufnimmt und „kopiert“, kümmert sich Google Wifi um ein schnelles und zuverlässiges Signal im gesamten Abdeckungsbereich. Für kleine Wohnungen kann bereits ein Zugangspunkt (139 Euro) ausreichen, weitere Zugangspunkte ergeben eine größere Abdeckung (das 2er-Set kostet 249 Euro).

Das eine Gerät gibt sozusagen das Internet blitzschnell an das andere Gerät weiter, so dass ein „vermaschtes Netz“ entsteht, ein sogenanntes Mesh-Net. Alle fünf Minuten checkt das System etwaige Störungen und wählt automatisch einen störungsfreien Kanal und die beste Bandbreite aus. Und der Clou: Google Wifi weist alle Endgeräte dem Zugangspunkt mit dem besten Signal zu („Beamforming“), und das ohne spürbare Verzögerungen, selbst wenn man sich durchs Haus bewegt. Allen Tests nach zu urteilen, klappt das tatsächlich problemlos.

Ist die Einrichtung wirklich so schnell erledigt?

Hut ab – da wurde bei Google eifrig nachgedacht und alles Wichtige aufs Nötigste reduziert. Eine Konfigurationsseite braucht im Browser nicht aufgerufen zu werden (die gibt es gar nicht erst, auch aus Sicherheitsgründen), sondern die Einrichtung läuft verständlich via App (ein Smartphone muss also sein).

Einfach den Anweisungen folgen: Der Zugangspunkt wird mit dem bestehenden Router mit integriertem Modem verbunden (oder direkt mit einem Modem), über Bluetooth koppeln sich Smartphone und Zugangspunkt, und nach dem Scannen eines QR-Codes auf der Rückseite des Google Wifi wird die WLAN-Verbindung hergestellt. Jetzt noch Netzwerkname und Passwort vergeben – das war‘s. Sodann verrichtet das neue Netz seinen Dienst und jagt die Daten, nachdem sich die Endgeräte eingeklinkt haben, spürbar schneller dorthin.

Was kann Google Wifi noch?

Im Grunde alles, was die meisten Anwender benötigen oder vielleicht benötigen könnten – nur eben Netzwerkprofis gehen leer aus. Über die App lässt sich alles intuitiv und ansprechend bedienen, zum Beispiel zur Erweiterung des Netzes mit weiteren Zugangspunkten.

© Google / Einrichtung und Zusatzfunktionen über die Google-Wifi-App.

Oder zum Testen der Verbindungsgeschwindigkeit. Oder für das Einrichten eines Gast-WLANs. Oder der Familienmodus, über den bestimmte Geräte nach Zeitplan Internet bekommen oder nicht (wobei Kinder nichts von einem Plan B namens „Mobilfunk“ erfahren sollten). Praktisch ist auch die automatische Aktualisierung der Firmware. Oder als weiteres Highlight: die Priorisierung von Endgeräten, beispielsweise damit das TV-Streaming nicht ins Ruckeln gerät.

Endlich ein Router, den man nicht verstecken muss

Zu guter Letzt sieht Google Wifi so gefällig aus, dass die Zugangspunkte eine gute Figur auf jedem Möbelstück machen. Ein Leuchtring in der Mitte der Geräte signalisiert in verschiedenen Farben Statusinformationen. Fast könnte man meinen, man hätte es nicht mit einem Router-Ersatz, sondern mit einem digitalen Sprachassistenten à la Google Home oder Amazon Echo zu tun.

© Google / WLAN-Zugangspunkt Google Wifi.Apropos Sprachassistenten: Man darf gespannt sein, wann Google seinen „Home“ gleich mit integriertem „Wifi“ auf den Markt bringt, weil damit zwei Fliegen – Assistent und Zugangspunkt in verschiedenen Räumen – mit einer Klappe geschlagen würden. Oder Amazon ist mal wieder schneller und bringt eine Alexa-Wifi-Kombi heraus. Beides wären sicher wünschenswerte Produkte, die dem Nutzer so viel Komfort wie dem Hersteller Umsatz bringen würden.

Was sind die eingangs erwähnten Einschränkungen?

Über die fehlenden Profi-Einstellungen hinaus sind es im Grunde nur zwei Dinge: Zum einen sind die Preise für einen oder zwei Google Wifi relativ hoch, gerade vor dem Hintergrund, dass die meisten Provider gleich einen Router zum Internetzugang dazugeben – so dass vielleicht doch ein günstiger WLAN-Repeater als „Update“ ausreichen könnte. Wobei diese Kombination mit dem modernen Mesh-Net-Prinzip leistungstechnisch nicht vergleichbar ist.

Zum anderen bringen die Provider-Router gleich das passende Modem mit, während Google Wifi nur den Anschluss an ein Modem benötigt; im Endeffekt stehen also quasi zwei Router im Haus. Eine Umrüstung des Hauses sollte also gut überlegt sein.

Fazit

Keine Frage ist die Kauf-Überlegung bei einer Erstanschaffung – oder wenn es wirklich Probleme mit der Abdeckung gibt. Für diese Fälle hat Google das Rundum-sorglos-Paket geschnürt. Wer schnell und einfach ein stabiles WLAN einrichten und sich nicht mit Einstellungen herumschlagen will, der kommt um Google Wifi kaum herum.

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