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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Smartes Küchengerät

Hallo Kühlschrank, ist noch Milch vorhanden?

Sie sind cool und melden sich per Smartphone, wenn etwas nicht stimmt: Smarte Kühlschränke sind mit WLAN, Kameras und eingebauten Tablets ausgestattet.

© Bosch

© Bosch

Bosch KGN36HI32: Kühlschrank mit zwei Kameras

Der KGN 36 HI 32 ist mit zwei Home Connect Kameras ausgestattet. Wer von unterwegs aus einen Blick ins Innere seines Kühlschranks werfen möchte, zückt einfach sein Tablet oder Smartphone und benutzt die App dafür. Vor allem im Supermarkt bietet sich so ein Fernzugriff an: Haben wir noch Eier und Ketchup zu Hause? Was sagt der Kühlschrank? Aha, das Eierfach ist leer, die Ketchup-Flasche aber noch halb voll. Und schon spart man sich einen zweiten Weg zum Einkaufen – oder die Doppelbelegung durch ein Produkt im Kühlschrank.

Wie oft ist versehentlich das Eisfach im Kühlschrank schon minimal offen gestanden, über Tage hinweg und komplett unbemerkt… Und plötzlich war dann im Inneren alles mit einer dicken Eisschicht bedeckt. Mit dem smarten Kühlschrank von Bosch passiert das nicht mehr. Und zwar aus verschiedenen Gründen:

Mit Sensoren ausgestattet, weiß der KGN 36 HI 32, ob seine Tür offen oder geschlossen ist. Das Gerät gehört zur Connected Home-Serie von Bosch. Es ist über eine App mit dem Smartphone oder Tablet seines Besitzers verbunden. Falls dieser nun vergessen hat, den Kühlschrank zu schließen, schickt der coole Küchenhelfer ihm eine Push-Nachricht auf sein Smartphone, um Schlimmeres zu vermeiden. Die integrierte NoFrost-Funktion soll zudem unnütze Eisbildung verhindern. Lästiges Abtauen entfällt dadurch.

Der Bosch-Kühlschrank ist mit zwei Kameras bestückt. © Bosch

Mit der VitaFresh-Funktion hält der smarte Kühlschrank von Bosch laut Hersteller die Lebensmittel länger frischt. Für Fisch und Fleisch gibt’s kältere Luft und im Obst- und Gemüsebereich lässt sich die Luftfeuchtigkeit entsprechend regulieren. Wem diese automatische Steuerung noch nicht reicht, kann sich zusätzlich in der App über die idealen Lagerungsbedingungen seiner Lebensmittel im KGN 36 HI 32 informieren. Dort gibt es beispielsweise Tipps zur passenden Temperatur und zur richtigen Fächerwahl für die jeweiligen Lebensmittel. Sollte dem Kühlschrankbesitzer unterwegs einfallen, dass er ja noch die Temperatur im Innenraum des Gerätes anpassen wollte, muss er dafür nicht extra umkehren und heimfahren. Er kann das bequem über sein Smartphone erledigen.Die App liefert unter anderem Einblicke ins Kühlschrank-Innere - auch von unterwegs aus. © Bosch

Beim KGN 36 HI 32 handelt es sich um eine smarte Kühl-/Gefrier-Kombination mit FreshBox und schicken Türen aus Edelstahl. Besonders geeignet ist die robuste Außenhaut des Geräts in Haushalten mit Kindern, da sie mit einer Anti-Fingerprint-Schicht ausgestattet ist. Das lästige Wegwischen von Fingerabdrücken gehört damit der Vergangenheit an. Ab rund 900 Euro ist der smarte Kühlschrank im Handel erhältlich.

Samsung Family Hub: Kühlschrank mit integriertem Touchscreen - auf der IFA 2016

Auf der IFA 2016 stellt Samsung seinen Family Hub, den Familienkühlschrank, vor. Das Besondere am Samsung Family Hub ist das eingebaute Touchscreen, vergleichbar mit einem 21,5-Zoll-Tablet. Sobald sich jemand dem Gerät nähert, schaltet es sich automatisch ein. Das Touchscreen an der Kühlgefrierkombination stellt so etwas wie einen Familien-Organizer dar. Es verfügt über verschiedene Apps, darunter ein Kalender, ein Nachrichten- und ein Wetterdienst. Außerdem erlaubt der kleine Computer seinen Nutzern auch, Musik über den Kühlschrank zu streamen. Aber was wäre ein smarter Kühlschrank ohne App zur Erstellung von Einkaufslisten? Wahrscheinlich nur halb so schlau – deshalb verfügt der Samsung Family Hub auch über diese Applikation.Die Kühlgefrierkombination von Samsung verfügt über ein integriertes Touchscreen. © Samsung

Wie der smarte Kühlschrank von Bosch ist auch das Samsung-Modell mit Kameras ausgestattet – ganze drei an der Zahl. Immer wenn die Türen des Kühlgeräts geschlossen werden, knipsen sie Fotos von dessen Inhalt. Über eine Samsung-App auf dem Smartphone oder Tablet kann sich der Nutzer die Bilder jederzeit anzeigen lassen, was natürlich während des Einkaufens sehr praktisch ist, weil auf einen Blick sichtbar wird, was noch vorrätig ist und was fehlt. Wer nicht einkaufen gehen möchte, kann seine Lebensmittel sogar über den Kühlschrank online bestellen, damit sie frei Haus geliefert werden. Die Kühlschrank-App für den Family Hub erlaubt – wie beim Bosch-Modell auch – die Temperaturregelung im Inneren des Geräts via Smartphone.

Der Haken am Samsung Family Hub ist allerdings, dass er derzeit (Stand: Juni 2016) nur in den USA verfügbar ist. Dort gibt es ihn in zwei Größen. Die größere Version kostet an die 6.000 US-Dollar (rund 5.430 Euro), die kleinere Variante ist für etwa 5.800 Dollar (rund 5.250 Euro) zu haben.

LG Smart ThinQ LFX31995ST: viel Platz im Inneren

Die Gefrierkombination aus dem Hause LG bietet massig Platz für zu kühlende Lebensmittel, nämlich rund 870 Liter. Nicht nur innerlich ist der ThinQ groß, sondern äußerlich natürlich auch – er misst gute 90 cm in der Breite und rund 180 cm in der Höhe. Zu den Extras des kalten Geräts zählt eine Eiswürfelmaschine. Die alleine macht den Kühlschrank aber noch lange nicht smart. Dafür sorgt das 8 Zoll große LCD-Display, welches über WLAN funkt.LG Smart ThinQ LFX31995ST bietet viel Fläche im Inneren, hat aber keine Kameras. © LG

Wie beim Samsung Kühlschrank dient auch hier das Touchscreen sowohl der Steuerung der Kühlgefrierkombination als auch als Organisationszentrum für die gesamte Familie. Auf insgesamt sieben Seiten, die durch wischen umgeblättert werden, enthält das tabletähnliche Gerät, das fest in der Außenwand der Kühlschranktür verbaut ist, Informationen über die Leistung – wie etwa die Temperatur - des Kühlschranks, über das Wetter, tägliche Rezepte, einen Kalender, die Möglichkeit, Fotos anzuschauen und noch einiges mehr. Wie der coole Kollege von Samsung sendet der schlaue LG-Kühlschrank auch Nachrichten ans Smartphone, wenn auch ohne Fotos aus dem Inneren. Dazu nutzt das Gerät die Informationen aus dem Food Manager und der Lebensmittel-App, um beispielsweise anhand der Verfallsdaten die Einkaufsliste zu aktualisieren.

Auch hier verhält es sich allerdings wie beim Samsung-Modell: Der LG Smart ThinQ LFX31995ST ist hierzulande nicht erhältlich. Ab rund 3.000 US-Dollar (an die 2.700 Euro) gibt es die schlaue Kühlgefrier-Kombi in den USA. 

 

 

Fazit

Wer Technik mag, wer es sich leisten kann, wer seinen Alltag gerne komfortabel organisiert, der ist mit einem smarten Kühlschrank gut bedient. Vor allem beim Einkaufen bieten die Geräte eine gute Gedächtnisstütze, sie sind modern ausgestattet und bieten auch noch Platz für Spielereien. Der Bosch KGN36HI32 kann hierzulande deshalb durchaus in die engere Wahl gezogen werden, wenn man über die Anschaffung eines schlauen Kühlschranks nachdenkt.

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