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Title: Haushalt
Mach mal, Google!

„Hey Google“: Das können die Google Home-Speaker

Der Smart-Speaker-Markt wächst kräftig: 187 Prozent mehr Absatz zwischen dem zweiten Quartal 2017 und 2018 sprechen eine klare Sprache. Der größte Gewinner ist mit Google ein alter Bekannter. Der größte Anteil ist mittlerweile von Amazon (mit dem Echo-System) zum Tech-Riesen aus Mountain View gewandert. Doch wie gut ist „Google Home“, so der Name des Lautsprechers, wirklich? Und was kann das smarte Helferlein überhaupt?

© Google

© Google

Das Statistik-Unternehmen Canalys veröffentlichte zuletzt folgende Zahlen: 5,4 Millionen verkaufte Google Home-Modelle im zweiten Quartal 2018 stehen 4,1 Millionen verkauften Einheiten von Amazon Echo gegenüber. Die deutlich frühere Marktreife scheint Amazon nichts mehr zu bringen, Google ist auf dem Vormarsch.

Mach mal, Google

„Hey Google, mach das Licht an“ – „Okay Google, stell die Temperatur auf 22 Grad Celsius” – “Hey Google, wie wird das Wetter morgen?” – Man erkennt: Ebenso wie die Echo-Speaker von Amazon ist auch das Home-Setup von Google deutlich mehr als ein smartes System für ein paar Wissensfragen und Informationen. Mit der steigenden Verbreitung von Smart Speakern präsentierten in den letzten Monaten zahlreiche Hersteller ihre eigenen Produkte. Google deckt die dabei die klassischen Einsatzfelder ab. Das beginnt bei smartem Licht wie beispielsweise den Hue-Leuchten von Philips oder den Glühbirnen von Trust. Im Aufbau ähneln sich die beiden Produkte: Um die volle Funktionalität nutzen zu können, wird ein Gateway, eine Art Basisstation, benötigt. Die hängt am WiFi-Router und empfängt die Befehle von Smartphone, Tablet oder eben Google Home. Mit einem simplen Satz in Richtung des intelligenten Lautsprechers wird die Beleuchtung reguliert.

© Google / Der kleine Google Home hört auf den Namen Google Home Mini.

Butler im Hosentaschenformat

Ähnliche Systeme gibt es außerdem für die Heizung, beispielsweise von Tado oder Netatmo. Beide Hersteller locken mit Starterpaketen, die sowohl die Steuereinheit als auch Thermostate für mehrere Heizkörper beinhalten. Steckdosen wiederum benötigen in den wenigsten Fällen ein Gateway, die smarten Stromquellen lassen sich direkt über eine App und das WLAN-Netzwerk mit dem Google Home-Speaker verbinden. Die Auswahl ist groß, unter anderem stellen TP-Link und Elgato solche Steckdosen her. Letztere ist vorerst allerdings nur mit „Apple HomeKit“ kompatibel. 

© Google / Der farblich passende Lautsprecher für jedes Ambiente.

Mehr und mehr Abnehmer

Grundsätzlich sind damit die Grenzen jedoch bei weitem noch nicht erreicht, wie sich beispielsweise in der Entwicklung vernetzbarer Küchengeräte erkennen lässt. Die „ThinQ“-Produkte von LG sind beispielsweise ebenso mit „Home“ kompatibel wie die „SmartThings“ von Samsung. Mit Miele mischt auch ein Hersteller von Küchengeräten mit, bietet vorerst allerdings nur Alexa-Integration. Ähnlich verhält es sich bei Dyson: Die smarten Helferlein des Unternehmens, beispielsweise der 360 Eye (ein Staubsaugroboter) oder der Pure Cool-Luftreiniger, lassen sich allesamt aktuell noch nicht direkt über den Google Assistant beziehungsweise eben einen Home-Lautsprecher steuern. 

Letztlich ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis auch diverse Dritthersteller die Integration des Google Assistant bewerkstelligen werden. Wie bereits eingangs beschrieben, beantwortet der schlaue Assistent problemlos Wissensfragen aus den verschiedensten Bereichen, rechnet Einheiten um, informiert über Wetter, Termine, Verkehr und Weltgeschehen, steuert Komponenten im Smart Home oder spielt Musik ab. Wer sich für die „Mini“-Variante des Google Home entscheidet, kann via Bluetooth auch alle gängigen Standard-Lautsprecher verbinden. Ein simples „Hey Google, spiel Musik“ reicht dann, um die Wohnung mit den Lieblingssongs zu beschallen.

Streamen statt schreien

Wer mehrere Home-Lautsprecher besitzt, kann seit einiger Zeit auch Sprachnachrichten an alle Speaker senden. „Hey Google, Nachricht an alle“ heißt hier die Zauberphrase. Danach wird die aufgenommene Nachricht auf allen Speakern in allen Räumen abgespielt. Google nennt diese Funktion „Megafon“. Die Sprachnachrichten lassen sich übrigens auch von einem Smartphone mit dem Google Assistant in die Wohnung schicken – perfekt, um kleine Erinnerungen an Mitbewohner oder die Familie zu schicken. Ähnlich praktisch ist auch die Möglichkeit, Videos per Sprachbefehl an den Fernseher streamen zu lassen. Voraussetzung dafür ist ein Fernseher mit Chromecast-Funktionalität. „Hey Google, zeig lustige YouTube-Videos auf meinem Fernseher“ funktioniert ebenso wie „Spiel Stranger Things auf Netflix“.

Fazit

Der Aufschwung der intelligenten Sprachsteuerung von Google kommt nicht von ungefähr. In manchen Bereichen hat die Konkurrenz vielleicht noch die Nase vorn, beispielsweise bei der Anzahl der kompatiblen Partnergeräte, Google holt hier aber stetig auf. Viele Funktionen sind sinnvoll und erleichtern den Alltag, einige dienen der Unterhaltung. Alle funktionierten in unserem Test einwandfrei. Insofern: „Mach mal, Google“.

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