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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Title: Haushalt
Ende von Insellösungen in Sicht

Hi Smart Home, mehr Kompatibilität, bitte!

Mit DECT ULE setzt die Deutsche Telekom und andere Hersteller endlich auf einen gemeinsamen Funkstandard für Smart-Home Produkte, der mit anderen Herstellern kompatibel ist.

© Telekom

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Selbst Apple und Amazon setzen längst aufs Smart Home – und Sprachsteuerung. Kompatibel mit anderen Herstellern sind die meisten Lösungen jedoch nicht. Dabei wünschen sich die Kunden genau das. Einige Unternehmen denken deshalb bereits um und setzen auf einen Funkstandard, der besonders nutzerfreundlich ist.

Immer mehr Deutsche nutzen Smart-Home-Anwendungen. Doch es könnten noch viel mehr sein. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass sich viele Verbraucher mehr Kompatibilität wünschen, die Hersteller aber dennoch bevorzugt Insellösungen anbieten.

© Telekom / Auch der Speedport Smart beherrscht ULE und damit Smart Home.

Immerhin: Unternehmen wie Huawei, Panasonic, AVM, Crow, SerComm und VTech gehen einen anderen Weg und bieten bereits Smart-Home-Produkte an, die den Funkstandard Ultra-Low Energy (ULE) nutzen. Auch die Deutsche Telekom ermöglicht seit Kurzem immer mehr Kunden, verschiedene Smart-Home-Komponenten wie Rauchmelder und Thermostate über ihre Router per ULE-Funk in ihr Netzwerk zu integrieren. Pro Jahr will die Telekom 1,2 Millionen Haushalte „smart“ machen. Zu den Produkten der Deutschen Telekom, die ULE-fähig sind, gehören u.a. der Telekom Speedport Smart und die Telekom Home Base 2 (ehemals Qivicon).

 © Telekom / Die neue Telekom Home Base 2 kann alle ULE-zertifizierten Produkte steuern.

Von der ULE Alliance zertifizierte ULE-Produkte, die man am Logo erkennen kann, lassen sich unabhängig vom Hersteller miteinander verbinden. Mit ihren neuen bzw. aktualisierten Smart-Home-Produkten ist die Deutsche Telekom der erste Anbieter, der seinen Kunden offiziell zertifizierte ULE-Gateways zur Verfügung stellt. Damit sind die Plattformen des Bonner Unternehmens also für Dritthersteller offen.

Das bedeutet im Klartext, dass die Deutsche Telekom als erster großer Anbieter von Smart-Home-Equipment seinen Kunden die Freiheit gibt, welche Komponenten der Endkunde an seine Smart-Home-Basis anschließen möchte. Voraussetzung ist lediglich, dass die Produkte der Drittanbieter der ULE-Zertifizierung entsprechen. Die vormals technisch erzwungene Beschränkung auf das eigene Produktsortiment gehört damit der Vergangenheit an – und damit womöglich langsam aber sicher auch die Zeit von Insellösungen, die viele Verbraucher vom Aufbau eines eigenen Smart Homes abgehalten haben. Stattdessen können sich Endanwender nun unabhängig vom Hersteller umschauen und den eigenen Bedürfnissen entsprechend shoppen gehen bzw. online ordern.

 © Telekom / Erster universell anschließbarer ULE Rauchmelder.

Letztlich dürfte diese Entwicklung den Smart-Home-Markt deutlich beflügeln. Von kleineren Unternehmen, die sich gezielt auf einzelne Smart-Home-Komponenten konzentrieren, bis hin zu den großen Smart-Home-Anbietern dürfte die Möglichkeit, an der Deutschen Telekom und ihren Produkten „andocken“ zu können, dankbar angenommen werden. Das Angebot und die Verbreitung von ULE-basierten Smart-Home-Produkten werden nicht zuletzt deshalb sicherlich schon bald steigen.

Zu den ersten Unternehmen, die sich den ULE-Funk zunutze gemacht haben, gehört u.a. AVM. Jedoch hat der FRITZ!Box-Hersteller die eigenen ULE-Produkte bis dato nicht zertifizieren lassen.

© Telekom / Die Auswahl an Smart-Home Produkten wächst stetig.

Übrigens ist der auf DECT-Technologie basierende Funkstandard nicht nur besonders sicher, sondern auch bestens geeignet, um Sprache zu übertragen. Anders als bei den meisten Sprachassistenten ist bei ULE-Lösungen kein Zugang zum Internet erforderlich. So können ULE-Smart-Home-Systeme generell die Bewohner eines Hauses nicht nur jederzeit im Brandfall alarmieren, sondern auch den Brandort oder sogar den besten Fluchtweg mitteilen. So erhöht sich neben dem Komfort auch die Sicherheit.

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