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Title: Haushalt
Smart-Home-Hub

Homey: eine Kugel für alle Fälle

In Kooperation mit Athom

Der niederländische Hersteller Athom will seinen Smart-Home-Hub Homey als universellen Knotenpunk im smarten Heimnetz unverzichtbar machen.

© Athom/ Eine Einheit: der Smart-Home-Hub Homey und die Homey-App.

© Athom/ Eine Einheit: der Smart-Home-Hub Homey und die Homey-App.

Der Grundgedanke von Smart Home ist die umfassende Vernetzung nützlicher Dienste. So weit, so klar. Aber der einleuchtenden Idee, dass unzählige Geräte in Bereichen wie Entertainment, Sicherheit oder Haustechnik klug zusammenarbeiten und so ein unsichtbares Netz an kleine, hilfreichen Dienstleistungen über uns legen, stehen heute oft genug noch Hürden gegenüber.

Es gibt eine Reihe verschiedener Funkstandards, die Geräte von Hersteller A sind nicht kompatibel mit denen von Firma B, und die Nutzer finden schließlich auf ihren Smartphones oder Tablets eine Fülle von Apps, von denen jede eine andere smarte Funktion steuert. Am Ende verheddert man sich dann im eigenen Netz.

Einer für alles

Na gut, das ist natürlich ein bisschen übertrieben. Aber wie wäre es denn mit einem Gerät, das all die Fäden unseres smarten Netzes in einem einzigen Knotenpunkt vereint und es damit leichter bedienbar macht?

© Athom / Über die Homey-App lässt sich das gesamte Smart Home steuern.

Diesen oder einen ähnlichen Gedanken haben – neben anderen Smart-Home-Denkern – offenbar auch die Entwickler des niederländischen Unternehmens Athom gehabt: Ihr Smart-Home-Hub Homey unterstützt nach Herstellerangaben aktuell bereits mehr als 50.000 unterschiedliche Geräte weltweiter Hersteller, die in einer App zusammengeführt werden.

Beleuchteter „Äquator“

Das sieht man Homey auf den ersten Blick gar nicht an. Die mattweiße Kugel ruht auf drei metallenen Kügelchen, um den „Äquator“ zieht sich ein bunt hinterleuchteter Ring. Homey könnte also genauso gut ein hübsches Gadget für stimmungsvolle Beleuchtung sein.

Im Innern steckt allerdings eine ganze Menge: Athom baut dem Homey gleich sieben drahtlose Antennen ein. Damit ist die smarte Kugel für WLAN, Bluetooth, ZigBee, Z-Wave, Infrarot und die Frequenzen 433MHz und 868MHz gerüstet.

Damit ist Homey – der bisweilen mit dem ähnlich ausgerichteten deutschen Homee verwechselt wird – in der Lage, sich mit der überwiegenden Mehrzahl der auf dem Markt erhältlichen Smart-Home-Geräte zu verbinden.

© Athom / Die Homey-Webseite liefert auch viele Hintergrundinfos zum heimischen Netzwerk.

Verbindet sich mit über 50.000 Geräten

Im Bereich Entertainment gehören dazu Anbieter wie Sonos, Bang & Olufsen oder Spotify, Haustechnikspezialisten wie tado oder Honeywell arbeiten mit Homey zusammen. Aber auch smartes Licht von Philips oder Osram lässt sich mit der Athom-Kugel verbinden.

Ihre Zentrale finden all diese Anwendungen in der kostenlosen Homey-App. Dort lassen sich die sogenannten „Flows“ erstellen, also Automatisierungen, die den vernetzten Geräten bestimmte Aufgaben zuweisen: Beim Heimkommen soll in bestimmten Räumen das Licht angehen? Zur Feierabendmusik soll es im Wohnzimmer nicht nur mollig warm werden, sondern auch noch gedämpftes Licht scheinen? Und wenn alle das Haus verlassen haben, soll die Heizung in einen sinnvollen Sparmodus herunterfahren? Solche Abläufe lassen sich in Flows festlegen und über die Homey-App steuern. Natürlich lassen sich darüber auch einzelne Geräte ansteuern, etwa der Smart-TV oder der Smart Speaker. Auch Sprachsteuerung (über Google Home, Apple HomeKit/Siri oder Amazon Echo) ist möglich.

Entwickler aus aller Welt

Die Grundkonfiguration des Homey nimmt man über die Website vor. Die Informationen lassen sich dann mit allen iOS- und Android-Geräten abrufen und nutzen.

© Athom / Bei der App-Entwicklung wurde auf Übersichtlichkeit geachtet.

Seit der Software-Version 2.0 unterstützt Homey auch das Apple HomeKit. Damit sollen nun auch Geräte mit HomeKit nutzbar werden, die bislang nicht über Apples Smart-Home-Technologie verfügbar waren. Mit dem neuesten Update ist HomeKit direkt bei Homey integriert.

Beim Erschließen der Smart-Home-Welt setzt Athom mit dem Homey übrigens nicht allein auf eigene Entwickler. Die Niederländer sehen ihre kluge Kugel eher wie ein Smartphone, nämlich als „offene Plattform“. Auf dieser Grundlage können kreative Köpfe Apps oder Geräteunterstützungen für Homey programmieren.

Vereinfachung mit smarten Netz

Athom prüft die Apps und stellte sie schließlich zur Verfügung. Zu finden sind die Apps unter apps.athom.com. Zu den beliebtesten gehören aktuell die Steuerung für das Tradfri-Lichtsystem von Ikea, Spotify Connect und Homematic

Praktisch: Wer seinen Fernseher oder seinen Spotify Connect Lautsprecher nicht mit zusätzlicher Technik ins Smart Home integrieren möchte, kann über Homey die Geräte auch per Infrarot ansteuern.

Wer schon einiges an Geld in seine Smart-Home-Ausstattung investiert hat, dem werden die knapp 300 Euro, die aktuell für Homey aufgerufen werden, vielleicht etwas knackig vorkommen. Aber gerade bei steigendem Vernetzungsgrad im schlauen Zuhause kann sich dieser Hub womöglich als Nervenschoner durchaus bezahlt machen.

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