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Title: Haushalt
Smart Home Alleskönner ab jetzt in Deutschland verfügbar

Homey in Deutschland verfügbar: Was kann die Smart Home Kugel?

In Kooperation mit Athom

Mit dem Verkaufsstart in Deutschland wurde die Smart Home Kugel auch unter der Haube aktualisiert. Was sich genau verändert hat und wieviel besser Homey geworden ist? Wir haben es getestet.

©Smart Wohnen

©Smart Wohnen

Die Smart Home Zentrale namens Homey ist seit Anfang des Jahres offiziell in Deutschland verfügbar. Und nicht nur das, denn mit Verkaufsstart wird auch eine unter der Haube leicht aktualisierte Version der smarten Kugel in die Regale gebracht. Doch kann sich Homey im Alltag wirklich bewähren? Und was hat es mit dem Versprechen auf sich, mehr als 50.000 Geräte von mehr als 1.000 Herstellern steuern zu können? Wir haben uns das Gerät mal genauer angeschaut und kann sagen: ein interessantes Gerät mit durchdachtem Steuerungsprinzip, aber auch mit so einigen Schwächen – vor allem in Richtung Power-User.

© Athom / Homey Smart Home Kugel

Athom Homey: vereint Z-Wave, ZigBee und Infrarot in einer Kugel

Der Hersteller hinter Homey kommt aus den Niederlanden und nennt sich Athom. Bereits im Jahr 2014 begann die erste Crowdfunding-Kampagne, um den Sprung in die Produktion zu schaffen. Dabei wurde das ursprüngliche Finanzierungsziel von 100.000 Euro um das Doppelte übertroffen. Schon der erste Homey vereinte mit Z-Wave, ZigBee und Infrarot seinerzeit drei wichtige Funkprotokolle. Während Z-Wave eines der größten Ökosysteme im Smart Home-Bereich stellt (siehe Fibaro, Devolo, Eurotronics etc.), setzen Lichtsysteme wie Philips Hue, Osram Smart+ sowie Ikea Tradfri ihrerseits hingegen auf ZigBee. Last not but least natürlich Infrarot, welches die meisten der Nutzer von ihrer klassischen TV-Fernbedienung kennen.

Miteinander vernetzt werden alle im Homey eingelernten Geräte in sogenannten „Flows“. Dies sind kleine Programme nach dem „Wenn, dann“-Prinzip. In der Homey-App bekommt man indes ein schön aufgeräumtes und logisches Interface an die Hand, so dass man sich schnell in diese Logik hineindenken kann. In anderen Systemen werden Flows auch Szenen genannt.

© Smart Wohnen / Homey Smart Home Kugel - Aschlüsse

Homey in Deutschland

Der Homey V2, der (im Gegensatz zum Vorgängermodell V1) nun auch in Deutschland vertrieben wird, vereint denn auch genau diese drei Protokolle. Auch Bluetooth 4.0 LE sowie WLAN (Wi-Fi 802.11b/g/n 2.4 GHz) und sind mit an Board, ebenso unterstützt der Homey eine Funkverbindung mit 433 MHz, um Geräte zu steuern. Der in der Gebäudetechnik beliebte EnOcean-Standard fehlt in Homey hingegen völlig. 

© Smart Wohnen / von außen nicht zu unterscheiden: homey 1 und homey 2

Von außen nicht zu unterscheiden, lohnt sich ein Blick in die technischen Details. So verfügt der aktualisierte Homey (im Gegensatz zum V1) auch weiterhin über 512 MB Speicherplatz. Dieser wird zur Hälfte vom Gerät selbst genutzt, während die andere Hälfte für die jeweiligen Apps genutzt werden können. Apps müssen heruntergeladen werden, um entsprechende Smart Home-Geräte mit Homey nutzen zu können. Wer zum Beispiel einen Fibaro Bewegungsmelder in Homey anlernen möchte, macht dies so: Homey Smartphone-App öffnen, Fibaro-App installieren, Bewegungsmelder auswählen, einlernen und fertig. Bei ungefähr 10 bis 30 MB pro App kann man sich allerdings ausrechnen, dass es schnell eng werden könnte. Auch der 1 GHz Single Core CPU wirkt mittlerweile ein wenig in die Jahre gekommen. Oder anders gesagt: wer selbst kein Power-User ist, sondern erst einmal in die Welt des Smart Home hineinschnuppern möchte, der hat mit Homey die wichtigsten Funkprotokolle und Geräteunterstützungen zur Hand, um erstmal ganz in Ruhe hineinzuwachsen. Und sollten die Grenzen von Homey dann doch mal erreicht werden, so hat der Hersteller Athom bereits angekündigt, einen sogenannten Homey Pro nachzulegen: mit einem Dual Core 1 GHz CPU sowie 1 GB Arbeitsspeicher.

© Athom / Homey unterstützt mehrt als 50.000 Geräte - theoretisch

Softwareversion v2.0: App und Sprachausgabe auf deutsch

Nicht nur in Sachen Hardware hat sich die smarte Kugel weiterentwickelt, auch an der Software wurde konsequent gearbeitet. Eine der wahrscheinlich auffälligsten Aktualisierungen des Homey ist seit dem Update auf Softwareversion 2.0: die deutsche Lokalisation. War die Smartphone-App sowie die Sprachausgabe bis 2018 lediglich auf niederländisch bzw. englisch verfügbar, erfolgt die Steuerung nun auf deutsch. Das ist natürlich ein immenser Vorteil. Gleiches gilt auch für die Sprachausgabe des Homey. Eigentlich ein echtes Alleinstellungsmerkmal, nämlich eine eigene Sprachsteuerung, war es bisher etwas müßig, diese im Alltag auf englisch zu meistern. Auf deutsch fällt dies wesentlich leichter, zumal auch die Ausgabequalität im Gegensatz zum Vorgänger noch einmal klarer und angenehmer geworden ist.

© Smart Wohnen / Homey App nun auch auf Deutsch

 

Fazit

Ganz getreu dem Motto „Never change a winning team“! Die baulichen Veränderungen des neuen Homey im Gegensatz zum älteren Modell sind tatsächlich kleiner als gedacht. Z-Wave, ZigBee, Infrarot sowie WLAN und Bluetooth sind an Board, auch Arbeitsspeicher und CPU blieben unangetastet. So ergeben sich die weitaus größere Veränderungen auf Seiten der Software. Hier wurde die Nutzerfreundlichkeit noch einmal deutlich verbessert. So sind nicht nur die Flows nun deutlich intuitiver nutzbar. Auch die deutsche Lokalisation aller Menüpunkte sowie der Homey Sprachausgabe sind eindeutig als Plus zu verbuchen. Wer eine Komplettlösung in Sachen Smart Home sucht und sich im ersten Schritt nicht auf einen Hersteller oder ein Funkprotokoll festlegen will, hat mit Homey eine smarte Kugel zur Hand, die genau diese Freiheit bietet. Bleibt zu hoffen, dass Athom im Laufe des Jahres den bereits angekündigten Homey Pro nachliefert, um auch etwaige Power-User abzuholen.

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