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Title: Haushalt
Die smarte Steckdose für Alexa

Im Praxistest: Amazon Smart Plug

Mit der Smart Plug steigt Amazon nun auch in den Smart Home Markt ein. Die smarte Steckdose ist dabei voll auf Alexa ausgelegt und bietet keinerlei Extras.

© Amazon

© Amazon

Das Universum von Alexa wird von Amazon selbst um eine eigene smarte Steckdose erweitert. Was die alles kann und nicht kann, testen wir hier mal im Selbstversuch. Und verraten, für wen die Smart Plug geeignet ist und wer mit einer anderen smarten Steckdose eventuell besser fährt. Spoiler: Hardcore-Alexa-Nutzer und alle, die nur Ein und Aus bei einer smarten Steckdose benötigen, fahren mit dem Amazon-Zwischenstecker gut. Wer mehr erwartet als Ein und Aus, wird eher bei den Mitbewerbern wie der nur unwesentlich teureren Fritz!Dect 200 glücklich.

© Amazon, Screenshot: Marc Zander / Der Smart Plug ist ziemlich wuchtig.

 

Die Einrichtung des Amazon Smart Plug

Los geht’s! Die Verpackung ist Amazon-typisch schnell geöffnet und bietet uns neben der smarten Steckdose ein Gewährleistungsheftchen, eine Kurzanleitung sowie eine Notiz, dass man in jedem Fall die neueste Version der Alexa App vorher auf dem Smartphone installieren sollte. Hier haben wir auch gleich den ersten Vorteil der WLAN Steckdose: außer der App ist kein Smart Home Hub, geschweige denn ein spezieller Alexa Skill, oder ähnliches notwendig, zudem lässt sich die Steckdose auch manuell am Stecker bedienen. Die App ist bereits installiert, also ab mit dem intelligenten Zwischenstecker in eine freie Steckdose. Der Echo Smart Speaker fängt direkt an zu arbeiten und schon kurze Zeit später verkündet Alexa, dass sie „Erste Steckdose“ gefunden und eingerichtet hat. Hui, was für ein uncooler Name. Aber dafür gibt es ja die Einstellungen.
 

© Amazon, Screenshot: Marc Zander / Vieles lässt sich nicht einstellen, aber alles Notwendige.

 

Die möglichen Einstellungen des Amazon Smart Plug

Klickt man in der Alexa App auf das Zahnrad, finden sich relativ wenige Einstellmöglichkeiten. Immerhin ist der Name direkt änderbar (ich wähle für meinen Praxistest den superkreativen Namen Smartplug), zudem können das WLAN-Netzwerk und der verwendete Typ geändert werden. Letzteres heißt im Klartext: man kann einstellen, ob der Smart Plug als intelligenter Zwischenstecker betrieben werden soll oder dauerhaft eine Lampe daran hängt. Entscheidet man sich für Lampe, wird der Sprachbefehl „Alexa, schalte das Licht an/aus“ möglich.

© Amazon, Screenshot: Marc Zander / Der Smart Plug lässt sich als Lampe oder Stecker einrichten.

Das probiere ich natürlich gleich mal aus:
„Alexa, schalte das Licht ein.“

„Meintest du Smartplug?“

„Ja.“

Die eingesteckte Lampe geht an.

Hmm, ich hatte beim Test nur eine smarte Steckdose im Betrieb. Die eigentlich unnötige Nachfrage nach der richtigen Steckdose verlängerte meinen Sprachbefehl um ein weiteres ja, das geht bei Ansprache mit dem Namen der Steckdose schneller:

„Alexa, schalte Smartplug ein.“

„Okay.“

Schon geht das Licht ohne Nachfrage des Steckers an, da ja durch die Benennung gleich der richtige adressiert wird. Daher hier gleich der Tipp: am besten benennt man den Stecker so, wie das daran ständig angeschlossene Gerät, also etwa Kaffeemaschine oder Stehlampe. Was mir trotzdem bei den Einstellungen fehlt: die Möglichkeit, den Stromverbrauch des am Smart Plug angeschlossenen Gerätes zu ermitteln.

© Amazon, Screenshot: Marc Zander / Als Lampe eingerichtet, erscheint der Smart Plug mit Leuchten-Icon, als Stecker mit Stecker-Icon und ist über die App per Klick bedienbar.

 

Routinen und Sprachbefehle für Amazon Smart Plug

Schön ist die Möglichkeit, direkt in der Alexa App eigene Routinen nach dem Wenn-Dann-Prinzip zu erstellen. Das kann als Wenn ein Sprachbefehl, Plan, Gerät, Wecker oder der Echo Button sein und gipfelt als Dann in allen möglichen Sprachbefehlen, die munter kombiniert und in der Reihenfolge festgelegt werden können. Ich habe mal einen „Alexa, guten Morgen“ Plan erstellt, bei dem die Lampe eingeschaltet wird, die Verkehrslage vorgetragen und der Wetterbericht abgespielt werden. Da ist superintuitiv bedienbar und bietet zahllose Möglichkeiten. Durch die Eingabe des eigenen „Alexa-Sprachbefehls kann man dann auch „Alexa, mache Kaffee“ oder sonstige Kreationen erstellen.

© Amazon, Screenshot: Marc Zander / Erfreulich einfach und vielseitig ist das Erstellen von Routinen.

Fazit

Die Smart Plug von Amazon tut, was sie soll und die Routinen sind für Alexa-Nutzer einfach und bequem zu erstellen und abzurufen. Schade: es wird in der App nicht der Stromverbrauch des angeschlossenen Gerätes gemessen, das können andere intelligente Zwischenstecker besser. Zudem fehlt mit WLAN 5 GHz ein aktueller WiFi-Standard. Ebenfalls schade: die Größe des Steckers, heute erwarte ich von einer smarten Steckdose, dass sie kompakt und klein ist und nicht andere freie Steckdosen oben teilweise und unten komplett überdeckt. Trotzdem: wer seine Kaffeemaschine oder Stehlampe ein wenig smart und per Alexa Sprachbefehl bedienbar machen möchte, darf durchaus zugreifen. Am besten, wenn der Smart Plug im Angebot ist.

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