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Title: Haushalt
Das kleine Smart Display von Amazon ausprobiert

Im Praxistest: Echo Show 5

Amazon hat ein neues Baby, den schnuckeligen Echo Show 5: nur halb so groß wie ein Google Nest Hub und inkl. Kamera. Wir gucken mal, was das Smart Display kann.

© Amazon

© Amazon

Neben dem normalen Echo Show und dem Echo Spot gibt es seit einiger Zeit eine Art Echo Show Mini, von Amazon Echos Show 5 betitelt (die 5 ist die Bildschirmdiagonale in Zoll, eigentlich sogar 5,5 und nicht die 5. Generation des Geräts). Das wirklich kleine Gerät kommt inklusive Kamera, nimmt jedoch auf die Datenschutzsensibilität des deutschsprachigen Raums Rücksicht und verfügt über einen Schieber, der die Kamera bei Einsatz im Schlafzimmer o.ä., einfach abdeckt. Das erspart einem den typischen kleinen runden Aufkleber, gibt Nutzern jedoch die Möglichkeit, echte Videotelefonie zu betreiben, bei der auch das Gegenüber sich sprichwörtlich ein Bild machen kann. Insgesamt erhält man für rund 90 Euro ein Gerät, das viele Möglichkeiten bietet.

 

© Amazon, Foto: Marc Zander

Auspacken und Einrichten des Echo Show 5

In der Amazon-typischen, einfach zu öffnenden und auf Funktionalität ausgelegten Verpackung finden sich neben dem Geräts ein Netzstecker, ein Garantieheft, eine Kurz-Anleitung sowie ein Beileger mit einigen typischen Alexa-Befehlen. Nach dem Anschließen installiert sich der Echo Show 5 quasi von alleine, alles was man vorher machen muss: die Alexa App auf dem Smartphone installieren und einrichten (WLAN-Zugang und Amazon-Mailadresse sowie Passwort). Jetzt noch die Sprache per Klick auf den wirklich herzallerliebst kleinen Touchscreen wählen, bestätigen, dass man der Nutzer ist und in der richtigen Zeitzone, schon kann es mit der Personalisierung losgehen. Wir bestimmen den Aufstellort (ich wähle Arbeitszimmer, alternativ lässt sich dieser Punkt auch überspringen, wenn man das kleine Gerät an diversen Standorten nutzen möchte), das Gerät wird Amazon-untypisch gleich nett benannt, also nicht „Erster Echo Show“, sondern „Marcs Echo Show“, das lasse ich mal so. Es folgt ein Geräteupdate mit diversen Neustarts des Geräts. Es folgt ein „Ich bin wieder da!“ und schon kann es losgehen.

 

© Amazon

Die Bedienung des Echo Show 5

Auf dem Home-Bildschirm wird oben links die aktuelle Temperatur angezeigt, mittig groß die Uhrzeit und rechts oben ein Benachrichtigungs-Icon in Form einer Sprechblase. Den Hintergrund und die Uhrzeit-Anzeige kann man ändern. Geschieht nichts, spielt der Echo Show 5 eine Slide-Show mit typischen Befehlen und ein wenig Infotainment unter dem Motto Trending Stories.

© Amazon, Foto: Marc Zander

Ein Wisch von oben nach unten befördert das Einstellungsmenü zu Tage: neben dem Klick auf Startseite kann man hier die Bildschirmhelligkeit anpassen, den Nicht-Stören-Modus aktivieren sowie die Einstellungen aufrufen. Einstellbar sind Bluetooth, WLAN-Verbindung, umfangreiche Personalisieren von Startseite und Uhr, Bildschirm, Ton, Bitte nicht stören Modus und  Klingelton.

Mit einem Wisch von rechts nach links kommt man in das erweiterte Bedienmenü. Hier lassen sich die Kommunikationsfeatures aufrufen, Smart Home Geräte steuern, Musik und Video abspielen sowie Routinen anlegen und der Wecker stellen. Die von Alexa gefundenen Smart Home Geräte werden in übersichtlichen Kacheln dargestellt. Einen eigenen Zigbee-Hub wie etwa der Echo Plus bringt der Echo Show 5 nicht mit. Aber was mit der Alexa App funktioniert wird unterstützt, damit auch das Videosignal von smarten Türklingeln wie Ring-Modellen oder das Ansehen von Livestreams angeschlossener Videokameras.

 

© Amazon

Sound und Bild des Echo Show 5

Nachdem der Echo Dot der dritten Generation mit seinem 360-Grad-Sound endlich für seine Größe vernünftig klingt, bietet der Echo Show 5 einen okayen Sound, der sich teilweise anpassen lässt. Fairerweise darf man den Winzling mit seinem 4-Watt-Lautsprecher natürlich nicht mit einem Echo Plus oder Sonos vergleichen. Für mich als gelegentlichem Musikhörer im Büro geht der Sound völlig in Ordnung. Alternativ lässt sich per 3,5-mm-Audiokabel oder über Bluetooth auch schnell ein separater Lautsprecher mit mehr Wumms anschließen. Schade ist, dass man Spotify nur mit einem Premium-Konto hören kann, Abhilfe schafft Amazon jedoch selbst und bietet seit dem 1. August 2019 eine Art eigenes, kostenloses Amazon Music Light für alle Echo Smart Speaker und Smart Displays an. Schön: beim Abspielen über Amazon Music wird bei vielen Songs der Songtext eingeblendet statt des nur schnöden Albumcovers. Das Bild des nur 5,5 Zoll bzw. 14 Zentimeter in der Diagonale großen Bildschirms ist trotz niedriger Auflösung von 960 x 480 Pixeln schön scharf und gut ablesbar. Die Kamera bietet ein Megapixel und 720p Videoauflösung.

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