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Title: Haushalt
IFA 2018

Neue Ecovacs-Modelle sorgen für Sauberkeit

Auf der IFA in Berlin stellte der chinesische Hersteller Ecovas eine Fülle neuer Reinigungstechnologien fürs Smart Home vor. Wir haben uns die smarten Helfer genauer angesehen.

© Ecovacs / Der Winbot X putzt mit einer Akkuladung rund 50 Minuten am Stück.

© Ecovacs / Der Winbot X putzt mit einer Akkuladung rund 50 Minuten am Stück.

Als Spezialist für smarte Reinigungsroboter hat das Unternehmen Ecovacs auf der diesjährigen IFA in Berlin vor allem einige spannende neue Putz-Roboter für Fußböden und Fenster vorgestellt. So fortschrittlich die neuen Geräte auch sein mögen, am Ende aller Möglichkeiten sieht sich Ecovacs allem Anschein nach noch nicht angekommen.

Das nächste Etappenziel heißt nämlich Künstliche Intelligenz. Unter dem Projektnamen Ecovacs AIVI sollen Reinigungsroboter in Zukunft so schlau werden, dass sie Hindernisse nicht mehr einfach „anrempeln“, womit etwa Saugroboter in der Vergangenheit immer wieder einigen Spott auf sich gezogen haben.

KI für den Saugroboter

Hinter der Abkürzung AIVI steckt „Artificial Intelligence and Visual Interpretation“. Die Roboter der nächsten Generation sollen also über smarte Kamera- und Sensorentechnik Hindernisse wie herumliegende Gegenstände oder faulenzende Katzen erkennen, interpretieren – und sie dann umfahren.

© Ecovacs / Der Deebot Ozmo Slim 10 passt auch unter viele Möbel.

Der angenommene Vorteil: Nutzer müssen vor dem Start des Saugroboters nicht mehr aufräumen, um beispielsweise Socken oder Ladekabel vor dem Sauger in Sicherheit zu bringen. Wer natürlich Krimskrams in zu großer Dichte herumliegen hat, dem wird am Ende auch der smarteste Saugroboter keinen staubfreien Boden bescheren können.

AIVI soll 2019 integriert werden

Im Gegenzug sollen sich die Nutzer aber auch nicht mehr über ungewollt eingesaugte Gegenstände ärgern müssen. Und die Gefahr, dass die teure Vase vom Sockel gestoßen wird, dürfte auch deutlich sinken.

Noch ist AIVI aber Zukunftsmusik. Die Technologie wurde zwar auf der jüngsten IFA vorgestellt, in den Geräten der aktuellen Generation ist sie jedoch noch nicht enthalten. Im kommenden Jahr soll AIVI dann aber integriert werden.

Ecovacs versichert dabei übrigens, dass auf Datenschutz und Privatsphäre geachtet werde. Die Kamerasensorik erfasse zwar die Umgebung des Roboters, zeichne aber keine Bilder auf und gebe auch keine sensiblen Daten weiter.

Der Roboter, der unters Sofa passt

Abseits von der KI-Entwicklung hat Ecovacs auch ganz praktisch an neuen Geräten gearbeitet. Auf der IFA wurde zum Beispiel der Reinigungsroboter Deebot Ozmo Slim 10 präsentiert. Wie der Name schon andeutet, ist eines der herausragenden Merkmale dieses Robos seine niedrige Bauhöhe von nur 5,7 Zentimetern. Damit kann der smarte Putzhelfer auch unter dem Sofa saubermachen, wo sich bekanntlich Wollmäuse und andere Verschmutzungen besonders wohl fühlen.

© Ecovacs / Trotz niedriger Bauhöhe wurde sogar ein kleiner Wassertank integriert.

Diesen kann der Deebot Ozmo Slim 10 als reiner Sauger oder auch feucht wischend auf die Pelle rücken. Trotz des flachen Designs wurde sogar ein 180 Milliliter fassender Wasserbehälter verbaut. Ein spezieller Rand-Modus lässt den Roboter entlang von Kanten und Ecken fahren, der Spot-Modus ist dazu gedacht, einen stark verschmutzen Bereichen verstärkt zu reinigen. Über eine App-Steuerung oder ins Smart Home integriert und via Echo oder Google Home sprachgesteuert, lassen sich Reinigungsfeatures und -zeiten einstellen.

Smart-Home-Integration

Nach Einschätzung von Hersteller Ecovacs liefert der ebenfalls auf der IFA präsentierte Deebot 710 die „ultimative Reinigungsleistung“. Seine Kamera soll gemeinsam mit der smarten Rechenleistung das Gebäude während des Putzens erfassen und daraus ein Reinigungsmuster entwickeln. Mehrfache Überfahrten bereits gesaugter Bereiche oder gar „vergessene“ Zonen sollen damit der Vergangenheit angehören. Neben starker Saugleistung verspricht Ecovacs auch verbesserte Raumluft durch einen hocheffizienten Filter.

© Ecovacs / Der Deebot 710 erstellt sich ein Bild der Räume und ermittelt den idealen Putzplan.

Auch der Deebot 710 lässt sich mit Google Home oder Amazon Echo verbinden. Hartnäckigen Verschmutzung begegnet der Deebot 710 mit dem Max-Modus, bei dem vorübergehend die Saugleistung verdoppelt wird.

Smarte Reinigung für Fensterflächen

Ecovacs kümmert sich übrigens nicht nur um saubere Böden, sondern hat auch den Durchblick seiner Kunden auf dem Schirm. Eine der IFA-Neuerungen war daher auch der kabellose Fensterreinigungsroboter Winbot X. Gerade für Räume mit großen oder schwer erreichbaren Fensterflächen könnte der Putz-Robo eine echte Erleichterung sein.

Der Winbot X wird mit einem über einen Saugnapf fixierten Seil an der Scheibe gesichert und macht sich selbstständig an die Arbeit. Der Saugnapf meldet es auch, wenn er nicht mehr ausreichend sicher befestigt ist und bewahrt den Roboter so vor Abstürzen. Spezielle Sensoren sorgen dafür, dass der Putzroboter nicht über die Fensterkanten hinaus fährt. Voll geladen, kann der Winbot X etwa 50 Minuten putzen. Dabei wischt er nicht planlos drauflos, sondern setzt seine Navigationstechnologie dazu ein, möglichst effiziente Arbeitswege auf dem Glas zu finden. Bei besonders stark verschmutzten Flächen kann zudem ein Tiefenreinigungsmodus abgerufen werden.

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