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Intelligenter Koch-Computer

June: Dieser Ofen macht Köchen Konkurrenz

Die Hersteller preisen June als kochenden Computer an. Die in dem smarten Ofen verbaute Technologie unterstützt diese Aussage.

© June

© June

Noch schnell das Hähnchen in den Ofen schieben, Mama anrufen, um nach der richtigen Braten-Temperatur zu fragen und hoffen, dass alles klappt. Oder: Das Hähnchen in den intelligenten Ofen June schieben und den Rest die Technik erledigen lassen. June ist nämlich mehr als ein herkömmlicher Backofen.

Smarter Ofen mit schickem Design: June sorgt fast selbständig für leckere Gerichte. © JuneJune verfügt über ein WLAN-Modul und ist mit einer Full-HD-Kamera ausgestattet. Außerdem sind im Ofen ein Touchscreen-Interface, ein Gewichtssensor und ein 3.2 GHz-Prozessor von Nvidia verbaut. Jetzt fragen sich vermutlich einige: Wozu braucht der Ofen das alles? Die Antwort lautet: für verschiedene, intelligente Funktionen. Dank Gewichtssensor und Kamera erkennt June beispielsweise, welche Speise gerade zubereitet werden soll. Über WLAN ist der Ofen mit der dazugehörigen App, die für iOS-Geräte konzipiert wurde, verbunden und hat somit Zugriff auf die Bilder in einer umfangreichen Lebensmitteldatenbank. Mit Hilfe der Kamera im Ofeninneren nimmt das Gerät Bilder auf und vergleicht sie dann mit den Fotos aus der Datenbank. So weiß der Ofen, dass er es mit einem Hähnchen zu tun hat. Das Gewicht ermittelt er selbst und schlägt dann über das 5-Zoll-Farbdisplay passende Zubereitungsarten vor.June lässt sich bequem vom Smartphone aus steuern. © June

Zudem kann der Hobbykoch auch die Kamera im Ofen nutzen, um sich ein Echtzeitbild von seinem Braten zu machen und gegebenenfalls Garzeit und Temperatur vom Smartphone oder Tablet aus zu korrigieren. Auch die Timer-Funktion lässt sich von der Couch aus einstellen, ohne dass man extra zum Ofen laufen muss. Wie die meisten smarten Geräte sendet auch June je nach Einstellung Push-Nachrichten aufs Smartphone. So ist der Nutzer stets im Bilde, wann er sein Steak umdrehen muss, wann das Vorgaren beendet ist oder wann der Braten mit Bier übergossen werden sollte. Eigentlich kann mit dem intelligenten Ofen von June in der Küche nicht mehr viel schief gehen – es sei denn, man schläft auf der Veranda ein und hört sein Telefon nicht mehr.Die App liefert Rezepte und erkennt die Gerichte im Ofen. © June

Auf der June-Website kann der Ofen noch für 95 US-Dollar (rund 84 Euro) vorbestellt werden. Das gilt jedoch nur, wenn man ihn sich innerhalb der USA liefern lassen will. Dabei sind die 95 Dollar nur die Anzahlung, der Endpreis des Geräts wird derzeit (Stand: Juni 2016) mit rund 1.500 US-Dollar, was etwa 1.320 Euro entspricht, angegeben. Und diese Summe gilt wiederum nur für Vorbesteller. Laut Hersteller soll der Preis bei der offiziellen Markteinführung, die noch 2016 stattfinden soll, bei rund 3.000 US-Dollar (ca. 2.640 Euro) liegen. Außerdem gibt der Hersteller auf seiner Website an, daran zu arbeiten, dass June künftig auch außerhalb der USA erhältlich ist. Eine Zeitangabe dazu existiert allerdings nicht.

Fazit

Die Höhe des Preises mag zwar im Hinblick auf die bisher einmalige smarte Lösung in Sachen Ofen angemessen sein, doch lange dürfte es wohl auch nicht mehr dauern, bis weitere Öfen mit ähnlichem Leistungsspektrum auf den Markt kommen und somit die Konkurrenz belebt und die Preise gedrückt werden.

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