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Title: Haushalt
Die Zukunft des Wireless Charging?

Kabelloses Laden mit Wi-Charge

Kabelloses Laden durch Infrarotlicht, mit bis zu zehn Metern Reichweite, ist nicht nur ideal für Smart Locks: Wi-Charge soll die Aufladetechnologie der Zukunft werden.

© Aisyah az-Zahra/iStock

© Aisyah az-Zahra/iStock

Wir alle nutzen mittlerweile diverse Geräte, die mit Strom versorgt werden möchten. Einheitlicher Standard? Fehlanzeige, solange nicht beide Seiten eines Ladekabels einheitlich genormt sind.

Seit vielen Jahren tüftelt das israelische Unternehmen an der von ihnen getauften AirCord-Technologie und bekam bereits auf der CES 2018 den Innovation Award in der Kategorie "Smarte Energie". Wi-Charge selbst nennt die neue Technologie zum drahtlosen Aufladen „The Future Of Power“. Wi-Charge möchte damit Batteriewechsel, Ladestationen und Netzkabel langfristig abschaffen.

© Wi-Charge

 

So funktioniert Wi-Charge

Hinter Wi-Charge steckt vereinfacht heruntergebrochen eine Technologie gebündelter Infrarotlichtstrahlen, die unsichtbar durch die Luft im gesamten Raum verteilt werden – etwa von einem unter der Decke installierten Gadget im Design eines Rauchmelders. Die zu ladenden Geräte müssen dabei sichtbar im Raum liegen und dürfen nicht in einer Tasche stecken. Diese Idee einer drahtlosen Energieübertragung über größere Entfernungen ist bereits gut hundert Jahre alt, konnte jedoch noch nie so recht auf das Internet Of Things der heutigen Zeit übertragen werden.

Die bisherige Alternative, das induktive Laden mittels Qi-Technologie, bei der Geräte auf einer Fläche abgelegt werden, die im Inneren eine Induktionsspule beherbergt, gibt es bereits für viele smarte Produkte. Dazu gehören Ear Buds, Smartphones, Smartwatches und Fitness-Armbänder. Das Aufladen dauert damit jedoch in der Regel länger als mit einem Kabel. Wi-Charge möchte hier Abhilfe schaffen und freies Laden im Raum ermöglichen.


Wi-Charge als Energiequelle für Smart Locks und Wasserhähne

Auf der CES 2020 präsentierte Wi-Charge einmal mehr diverse Anwendungsbeispiele mit Kooperationspartnern, darunter Hans Grohe und Alfred Locks. Das über Indiegogo finanzierte Alfred Smart Lock im Look eines Smartphones kann per Bluetooth oder Z-Wave im Smart Home installiert werden und bietet neben 20 zuweisbaren PIN-Codes, auch Sprachsteuerung über Google Assistant und Alexa. Smart Locks funktionieren in der Regel mit Batterien oder Akkus.

Die Angst der Nutzer: irgendwann vor verschlossenen Türen zu stehen, weil aufgrund von längerer Abwesenheit oder Vergesslichkeit die Batterien leer sind. Das Problem der Hersteller: sie würden gern mehr Funktionen in ihre Smart Locks einbauen, sind jedoch aufgrund des begrenzten Energiebudgets eingeschränkt. Dieses Problem soll mit dem im Alfred Smart Lock verbauten Wi-Charge-Empfängerchip der Vergangenheit angehören. Vom Wi-Charge Sender aus wird das smarte Türschloss kontinuierlich mit Strom versorgt, sodass ein Batteriewechsel nicht mehr notwendig ist. Gleichzeitig ist das Smart Lock kontinuierlich eingeschaltet und verspricht dadurch mehr Sicherheit.


Der Wasserhahn inklusive Wi-Charge-Chip, den Hans Grohe auf der CES 2020 präsentierte, zeigte, dass man smarte Geräte im Badezimmer auch ohne aufwändige Neuinstallationen im Feuchtbereich eleganter lösen kann. Der gezeigte Wasserhahn verfügt dank der höheren Stromversorgung über ein kleines Display und eine LED, die per Farbe die Wärme oder Kälte des fließenden Wassers anzeigt.

Auf dem Display können sich Kinder unter anderem einen Countdown anzeigen lassen, um das Händewaschen spaßiger zu gestalten. Im gewerblichen Bereich könnte hier auch Werbung eingeblendet werden. Neben integrierten Chips gibt es auch nachrüstbare Empfänger von Wi-Charge.

© Wi-Charge / Das Modell Ruby mit 250 Milliwatt.

 

Vier Modelle hat Wi-Charge in petto

Alle Devices sind für das Aufladen mehrerer Geräte gleichzeitig geeignet. Das Modell R1 ist die Version für die Steckdose oder eine Glühbirnenfassung und hat mit zehn Metern für Räume bis 130 Quadratmeter die größte Reichweite. Ruby erinnert vom Design an ein Smart Lock. Reichweite: sieben Meter auf 64 Quadratmeter Raumgröße. KIIK kommt im Look eines Rauchmelders daher und ist ebenfalls für die Decken-, Wand- oder Tischmontage geeignet, die Reichweite liegt bei fünf Metern über 46 Quadratmeter. Letzter im Bunde hört auf den Namen Lights und funkt ebenfalls bis zu fünf Meter weit mit maximal 46 Quadratmetern Radius.

© Wi-Charge / Das Modell Lights mit 2,25 Watt.

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