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Title: Haushalt
Smarter Komfort für die Küche

Was kann das KitchenAid Smart Display?

Geht es nach den großen Playern wie Google, Amazon, Lenovo und Co., so dürfen Smart Displays bald auch in der Küche nicht mehr fehlen. Wir stellen die Funktionen des bald auf dem Markt erscheinenden KitchenAid Smart Displays vor.

KitchenAid Smart Display

©KitchenAid

Schon lange vorbei sind jene Zeiten, in denen Unterhaltungselektronik nur im Wohnzimmer zu finden war. Die moderne Hausfrau konsumiert ihre Lieblingsserie auf netflix, auch gern während der Vorbereitung des Mittagessens. Oder führt einen Plausch via Videochat mit der besten Freundin und lässt sich währenddessen die nächsten Schritte des Kochrezeptes auf dem smarten Display einblenden.

Nun, ob dies wirklich dem Wunschbild der klassischen Hausfrau entspricht, mag ich persönlich zu bezweifeln. Geht es aber nach den großen Playern wie Amazon (mit dem Echo Show) oder Google Assistant (mit dem Home Hub) und nicht zu vergessen das Lenovo Smart Display, so ist dies ganz klar der Trend der nächsten Jahre.

© pixabay/089photoshootings / Smarte Helfer rüsten die Küche auf

Da ist es wenig verwunderlich, dass auch weitere Hersteller auf diesen Zug aufspringen. Viel spektakulärer ist es da, dass KitchenAid (bekannt durch Küchenmaschinen) auf der diesjährigen CES sein Smart Display vorgestellt hat. Stimmt die Trendanalyse der anderen Player im Markt also doch?

KitchenAid - Smart Display

Auch wenn die Küchengeräte des Herstellers Kitchenaid einem das Schneiden und Rühren, sowie manch andere Arbeit in der Küche abnehmen, so hat man doch selten die Hände frei, um zum Beispiel die Lieblingsmusik zu wählen, einen Anruf anzunehmen oder im Rezeptbuch zu blättern.

© KitchenAid / Die KitchenAid Artisan Küchenmaschine ist weltbekannt.

All dies könnte man zwar über ein Tablet lösen, doch gerade in der Küche könnte das ein Jonglierakt werden. Schließlich soll das teure Geräte nicht mit Mehl, Teig oder gar Wasser in Berührung kommen.

KitchenAid springt in diese Lücke und erweitert sein Küchenmaschinenportfolio um ein smartes Display. Aber es ist nicht nur „irgendein“ Display. Schon die IPX5-Zertifizierung, welche für Schutz gegen Strahlwasser steht, lässt vermuten, das Display ist nicht zum Aufstellen im Wohnzimmer gedacht. So kann das 10 Zoll große Touchdisplay jederzeit mit den Fingern bedient - und anschließend sogar problemlos mit Wasser gereinigt werden. Das macht es auf dem Markt der smarten Displays derzeit einzigartig.

© kitchenAid / Das KitchenAid Smart Display

Sprachsteuerung via Google

Hat man beim Hantieren mit Butter, Wasser, Mehl und Salz mal keine Hand frei, so gehorcht das KitchenAid Smart Display auch aufs Wort. Dank Google Assistant lassen sich nahezu alle Funktionen per Sprachbefehl aufrufen, welche man auch mit anderen third-Party-Produkten nutzen kann, welche den Google Assistant integriert haben. So lassen sich Sprachnachrichten versenden oder Videochats führen.

Möchte man in der Küche aber lieber seine Ruhe haben und die Privatsphäre wahren, so lassen sich Mikrofon und Kamera mechanisch deaktivieren. Aber auch er Terminkalender lässt sich per Google Assistant abrufen und sofern kompatible Geräte im Haushalt verbaut sind, lässt sich auch das Smart Home darüber steuern. „Hey Google, schalte das Licht an der Spüle ein.“

© Amazon Echo / Der Echo Show wird wohl der härteste Wettbewerber im Markt zum KitchenAid sein

Und während man das Gemüse zum Sonntagsbraten schnippelt, lässt sich die Lieblingsserie auf Netflix streamen – oder einfach die Lieblingsplaylist abspielen. Für einen recht ansehnlichen – pardon, anhörbaren Klang, sorgen die vier integrierten Lautsprecher im KitchenAid.

Live Rezepte via KitchenAid Smart Display

Natürlich soll das KitchenAid Smart Display auch bei der Arbeit in der Küche unterstützen und so erhält man mit dem Kauf des Gerätes automatisch ein Pro-Account bei dem Online Dienst „Yummly“. Hierbei handelt es sich um einen Onlinedienst, der massig Rezepte vorhält. Sogar nach Unverträglichkeiten und Allergien lassen sich diese Rezepte filtern. Lieblingsrezepte lassen sich natürlich als Favorit speichern um später schneller wiedergefunden zu werden.

Der Clou ist aber, dass man über das KitchenAid Display (oder wahlweise den Google Assistant) alle Schritte nachverfolgen und im eigenen Tempo abarbeiten kann. Als Alleinstellungsmerkmal ist dies dennoch etwas dünn, denn zum einen bereitet der Google Assistant Rezepte von Haus aus schon gut auf, zum anderen bietet bereits Vorwerk einen ähnlichen Service bei seinem Modell „Cook-Key“ an, welcher die Infos direkt an den Thermomix schickt.

Fazit

Für seinen Platz in der Küche bringt das KitchenAid Display alle wichtigen Voraussetzungen mit: Geschützt gegen Wasser, guter Klang, Touchdisplay, den Google Assistant als Sprachassistenten an Board und dank Yummly eine Masse an Rezepten. Doch wahrscheinlich wird diese (Küchen-)Schlacht wieder einmal über den Preis ausgetragen.

Und hier gibt es noch ein kleines Fragezeichen. Vorgestellt im Januar auf der CES, sollten wir uns schon in der 2. Jahreshälfte auf das Smart Display von KitchenAid freuen dürfen. Auf einen genauen Preis hat man sich noch nicht festgelegt. Nur soviel: der smarte Küchenhelfer wird irgendwas zwischen 200 und 300 Dollar kosten, was ca. einer Preisspanne von rund 175 und 265 Euro entspricht.

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