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Klempner überflüssig

Können Waschmaschinen sich selbst reparieren?

Saubere Sache: Wenn die Waschmaschine plötzlich streikt, helfen praktische Funktionen und Apps - und ersetzen oft sogar den Techniker

Smarte Waschmaschinen lassen sich auch mit dem Smartphone steuern.

iStock.com/mikkelwilliam

Maschinen sollen das Leben leichter machen und Arbeit abnehmen. Mit ihrer Wartung will man sich dabei so wenig wie möglich aufhalten. Stundenlang auf den Techniker warten? Bitte nicht! Bei einer neuen Generation intelligenter Waschmaschinen soll dieses Problem jetzt tatsächlich der Vergangenheit angehören – zumindest für kleine Störungen.

Ein bisschen Science-Fiction

Smarte Waschmaschinen machen ihren Nutzern das Leben leichter – und zwar nicht nur, weil sie die Wäsche reinigen. Sie informieren einen etwa per Nachricht ans Smartphone oder Tablet, dass der Wäschetrockner entladen werden kann (z.B. bei Miele-Waschmaschinen und –trocknern, die die miele@Home Funktion unterstützen) oder helfen selbst bei der Behebung von kleinen Störungen. Der Waschvollautomat LG F1447TD01 zum Beispiel hat dafür die Funktion „Smart Diagnosis“, die – zusammen mit einem Anruf bei der Hotline – die Störung schnell identifizieren soll: Ist der Servicemitarbeiter am Apparat, drückt man die Smart Diagnosis-Tastenkombination an der Waschmaschine. Dadurch wird eine Tonfolge wiedergegeben, mit deren Hilfe der Mitarbeiter das Problem identifizieren kann.

Noch einen Schritt weiter gehen die Waschmaschinen der „Crystal Gloss-Serie” (ab rund 550 Euro erhältlich) von Samsung. Die „SmartCheck“-Funktion hilft dabei, kleinere Probleme zu finden und selbst zu beheben, bevor sie wirklich gravierend werden und technische Schäden auslösen können. „SmartCheck ist ein System zur Fehlerüberwachung, es erkennt Fehler frühzeitig, diagnostiziert sie und schickt Lösungen ganz einfach per Smartphone-App”, heißt es aus dem Hause Samsung.

Spart Zeit und Nerven

So funktioniert’s: Die Waschmaschine verbindet sich per WLAN mit dem Internet. Natürlich sollte man beim Kauf bedenken, dass die Maschine in WLAN-Reichweite aufgestellt werden muss. Sobald es zu einer technischen Störung kommt, leuchtet eine Anzeige auf dem Bedienungs-Display auf - und daneben ein Barcode. Diesen kann man mit einem Smartphone und der SmartCheck-App einlesen - und schon bietet die App leicht verständliche Vorschläge zur Lösung des Problems an. Zum Beispiel, selbst das Fussel-Sieb zu reinigen. Im besten Fall erspart die schlaue Funktion so den Anruf bei der Service-Hotline und den teuren Service-Techniker.

Schlauer waschen

Alle wichtigen normalen Funktionen der Waschmaschine, wie Programm, Temperatur und Wäschedauer lassen sich mit der App ebenfalls überwachen und steuern - ganz bequem vom Sofa aus. Wäsche in die Maschine stecken, sie aufhängen und wieder abnehmen – das alles muss man nach wie vor selbst erledigen. Aber zumindest gibt es jetzt Geräte, die einen nicht mehr allein lassen, wenn beim Waschen ein Problem auftritt. 

Fazit

Smarte Waschmaschinen lassen sich jetzt bequem per App überwachen und steuern – und helfen dem Nutzer sogar bei kleinen Pannen unkompliziert weiter: Entweder im Gespräch mit der Hotline oder per App instruiert sie einen, wie man kleine Pannen selbst behebt - und wann es Zeit ist, doch einen Techniker hinzuzuziehen.

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