Teilen
Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Powered by MediaMarkt
Title: Haushalt
Wo macht es Sinn, wo liegen die Grenzen?

Künstliche Intelligenz im Smart Home

Das Thema Sprachsteuerung und Künstliche Intelligenz (KI) ist derzeit in aller Munde. Doch wo liegen die Grenzen und wo ergibt ihr Einsatz Sinn? Wir haben es uns genauer angesehen.

iStock.com/PhonlamaiPhoto

iStock.com/PhonlamaiPhoto

Amazon macht dank Alexa bald schon unsere Mikrowellen smart, Google erobert mittels Android Auto in naher Zukunft unsere Autos. Selbst Staubsaugerroboter nutzen smarte Algorithmen. Kein Wunder, dass das Thema Sprachsteuerung und Künstliche Intelligenz (KI) derzeit in aller Munde ist. Doch wo liegen die Grenzen dieser Entwicklung? Wo ergibt ihr Einsatz Sinn? Und wie groß ist ihr Potential in Sachen Smart Home wirklich? So viele Fragen, die eindeutige Antwort: wir stehen erst am Anfang.

Zwar gibt es bereits die ersten Feldversuche mit selbstfahrenden Bussen, doch bis es soweit ist, dass wir uns tagtäglich in einem von einer KI gesteuerten Fahrzeug umherfahren lassen, wird es noch eine Weile dauern. Das Thema Künstliche Intelligenz umgibt uns aber viel stärker, als es uns manchmal bewusst ist. Amazon und Google haben es mit ihren Sprachassistenten vorgemacht, doch auch herkömmliche Haushaltsgeräte wie Staubsauger von ECOVACS oder Kühlschränke von Bosch werden mehr und mehr intelligent gemacht. Davon profitiert auch das Smart Home.

Wachstum garantiert: KI im Smart Home

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Künstliche Intelligenz bezeichnet die Lernfähigkeit eines Programms dank sogenanntem Deep Learning bzw. Maschinellem Lernen. Es ist also mehr, als das Abspulen von Programmzeilen. Viel mehr ist das Programm bzw. ist das Gerät in der Lage, auf uns und unsere Lebenssituation trainiert zu werden. Eines der ersten Geräte, welches auf selbstlernende Prozesse zurückgriff, dürfte das Thermostat von Google Nest gewesen sein. Dieses war in der Lage, anhand der Nutzungshistorie eigene Heizpläne zu erstellen. Das hatte den unwiederbringlichen Vorteil, dass man als Nutzer weder Szenen, noch Regeln oder gar Heizpläne von Hand programmieren musste. Das war nicht nur komfortabel, sondern ganz schön smart.

© nest / das selbstlernende Thermostat nest passte sich dem Nutzerverhalten an.

Wenn es also gelingt, ein Smart Home zu erschaffen, welches vom Nutzerverhalten lernt und jedwede Programmierung selbst erledigt, wird man ganz neue Käuferschichten erschließen können. Auch solche, die sich selbst bisher als eher technikfern bezeichnen würden. Doch auch der versierte Nutzer kann enorm von einer KI im Smart Home profitieren. Besonders dann, wenn Algorithmen in der Lage sind zu erkennen, wenn etwas nicht nach einem Muster verläuft. Zum Beispiel dann, wenn ein smartes Ventil mitten in der Nacht einen ungewöhnlich hohen Verbrauch registriert. Dies würde dazu führen, dass es dieses Ereignis sofort dem Nutzer meldet - um so etwaige Wasserschäden zu vermeiden.

iStock.com/vicnt / Intelligente Algorhythmen können Wasserschäden vorher erkennen.

Oder wie wäre es mit einer intelligenten Matratze, die Auffälligkeiten in unserem Schlafverhalten erkennt? Dann zum Beispiel, wenn wir länger im Bett liegen als gewöhnlich? Dies ist vor allem im Bereich des sogenannten Ambient Assisted Living (AAL), also dem Betreuten Wohnen unserer älteren Zeitgenossen besonders interessant. Hier gibt es bereits Systeme wie SensFlor, die nicht nur Stürze zielsicher erkennen, sondern anhand unserer Atmung auch, ob wir uns in einer Notsituation befinden - um dann den Notruf auszulösen.

Wer weiß, ob vielleicht auch die Schlafmatte von Nokia selbstständig dazu lernt? Nokia Sleep hatte ich übrigens hier vor kurzem vorgestellt.

Die Zukunft des Smart Home

Mittlerweile gibt es Bestrebungen, Künstliche Intelligenz nicht nur in einem Gerät unterzubringen, sondern dieses auch dem Menschen stärker anzupassen. Menschenähnliche Roboter wie der auf Senioren spezialisierte ASUS Zenbo, aber auch Kuri sind nicht nur intelligent, sie ahmen auch uns Menschen nach. Sie sind beweglich, können uns folgen und haben teils menschliche Gesichter, wenn auch nur auf dem Bildschirm. Diese Roboter könnten darüber hinaus schon bald selbst das klassische Smart Home-Gateway ablösen - und zum Beispiel dafür sorgen, dass unser Zuhause im Urlaub sicher bleibt.

© Asus / Asus Zenbo ist ein Menschenähnlicher Roboter

Fazit

Natürlich gibt es bei all den Vorteilen auch eine Art Schattenseite. Das Thema Datenschutz ist in Deutschland nicht erst seit dem Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 in aller Munde. Dennoch: jede künstliche Intelligenz ist nur so schlau, wie die Daten, mit denen sie gefüttert wird. Je länger also Daten gesammelt werden und je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto genauer kann die KI sich auf unsere Situation einstellen.

Andere Artikel mit Themen: Sprachsteuerung, künstliche Intelligenz, Roboter

War dieser Artikel interessant für Sie?

Spannende Produkte bei MediaMarkt kaufen

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Smart wohnen

Ich habe die Erläuterungen zum Datenschutz und zu den Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiere diese.

Passwort vergessen

Tragen Sie eine Ihrer bestätigten E-Mail-Adressen ein. Wir schicken Ihnen dann einen Link, über den Sie ein neues Passwort einrichten können.

Zurück