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Title: Haushalt
Smarter Wecker mit Google Assistant

Lenovo Smart Clock: Smart Display als Wecker

Lenovo bringt nach dem größeren Smart Display ein kleineres Display, das als Smart Clock verkauft wird und herkömmliche Wecker im Schlafzimmer ersetzen soll.

© Lenovo

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Auf der CES 2019 präsentierte das chinesische Unternehmen Lenovo erstmals die kleine Smart Clock, ein Smart Display, das primär für die Nutzung im Schlafzimmer gedacht ist und damit herkömmliche Radiowecker oder Standardwecker ersetzen soll. Mit seinem nur vier Zoll großen IPS-Display (10,2 cm) bietet der smarte Wecker lediglich die Displaygröße eines iPhone 5, allerdings mit 800 x 480 Pixel Auflösung (das iPhone 5 verfügte damals über 1.136 x 640 Pixel). Das heißt auch, dass dieses Device nochmals kleiner als der Echo Show 5 (5,5 Zoll / 14 cm Bildschirmdiagonale), jedoch größer als der direkte Mitbewerber Echo Spot (Diagonale 2,5 Zoll / 6,4 cm)  ist. Und statt Alexa als Sprachassistenten ist bei Lenovo der Google Assistant integriert. Während der Echo Show 5 eine Kamera für Videotelefonie bietet, die mit einem manuellen Schieber komplett verdeckt werden kann und der Echo Spot eine Taste zum Ausschalten von Mikrofon und Kamera besitzt, verzichtet Lenovo wie Google beim Nest Hub komplett auf die Integration einer Kamera. Denn der Einsatzort Schlafzimmer ist genau der Ort, an dem Verbraucher unter keinen Umständen eine Kamera haben möchten. Da hat schon Google mit dem Nest Hub drauf reagiert.


Smart Clock mit Google Assistant

Lenovo selbst bezeichnet sein kleines smartes Display als Smart Clock, um die Nutzung für den Kunden herauszustellen. Prinzipiell ist es ein kleines Smart Display, da hier genau wie beim Nest Hub der Google Assistant mit all seinen Möglichkeiten zum Einsatz kommt. Damit ist es auch mit der Smart Clock möglich, Termine und Wetterberichte abzufragen, Musik etwa über Spotify, Google Play Music oder YouTube Music abzuspielen und über die Google Home App angeschlossene Smart Home Geräte zu steuern. Wer Philips Hue im Schlafzimmer nutzt, wird das schnell zu schätzen wissen. Und das auf kleinstem Raum. Die kompakte Ausführung mit dem vier Zoll kleinem Touchscreen dürfte auch der Grund sein, warum die Lenovo Smart Clock keine Videos wiedergibt (Ausnahme sind Live-Bilder angeschlossener Smart Home Kameras). Die Smart Clock ist mit zwei FarField-Mikrofonen ausgestattet (trotzdem muss man relativ laut sprechen), kommt mit einem Knopf zum Ausschalten der Mithörfunktion des Sprachassistenten und hat auch einen USB-Anschluss, über den man beispielsweise sein Smartphone laden kann, wenn auch ziemlich langsam.

© Lenovo / Der smarte Wecker erinnert sehr an den Echo Show 5.

Die Smart Clock ist ausgerichtet auf das, was sie tun soll

Die Beschneidung einiger Funktionalitäten im Gegensatz zu anderen Smart Displays tut der Smart Clock gut: es soll den Wecker ersetzen, der sonst mit Musik oder einem Ton weckte. Und das in moderner Variante. Könnte man damit YouTube Videos schauen, würde man das eventuell vor dem Schlafen noch tun (was keine Freude sein dürfte), wer das wirklich möchte, nutzt eh sein Smartphone oder Tablet. So konzentriert sich der smarte Wecker auf das Wesentliche und täuscht nicht vor, etwas zu sein, was er nicht ist. Mal ehrlich, wer würde auf dem 2,5 Zoll Display des Echo Spot eine Folge seiner Lieblingsserie bei Prime Video schauen? An Einstellungsmöglichkeiten sind zehn verschiedene Uhrentypen, die Bildschirmhelligkeit und Lautstärke, der Bitte nicht stören Modus, ein Wechsel des WLAN-Netzwerks und die Möglichkeit die im Aufstellraum befindliche, smarte Beleuchtung ein- oder auszuschalten. Das typische Smart Home Menü des Nest Hub fehlt hier gänzlich. Es lassen sich jedoch alle an die Google Home App angeschlossenen Smart Home Geräte auch mit der Lenovo Smart Clock per Sprachbefehl steuern.

© Lenovo / Im Größenvergleich zum Smart Display fällt die kompakte Größe der Smart Clock besonders auf.

Die Smart Clock kann, was herkömmliche Wecker können und mehr

Das Einstellen des Weckers erfolgt intuitiv scrollbar oder per Spracheingabe. Es stehen verschiedene Weck-Melodien zur Verfügung. Zweite Alternative ist das Wecken mit Musik von einer ausgewählten Playlist, einem Radiosender oder Zufallswiedergabe. Ebenfalls möglich ist das Wecken durch das Erhöhen der Helligkeit des Bildschirms der Smart Clock dreißig Minuten vor der eingestellten Weckzeit. Wer weder durch Töne oder Musik geweckt werden möchte, wird damit glücklich. Den Alarm kann man selbstverständlich neben dem Berühren der Oberseite der Smart Clock per Sprachbefehl ausstellen, auch eine Snooze-Funktion lässt sich so einstellen. Damit werden auch Morgenmuffel mit dem smarten Wecker glücklich. Ebenfalls möglich sind Telefonate über Google Duo (natürlich ohne sichtbares Bild von einem selbst) und das Abrufen von Routinen wie „Okay Google, guten Morgen“ mit Abspielen der Termine, Wetterlage und Nachrichten. Diese Vielzahl an Möglichkeiten hat auch ihren Preis: die Smart Clock ist mit rund 100 Euro zwar günstiger als etwa ein Echo Spot, jedoch auch wesentlich teurer als ein herkömmlicher Radiowecker oder das bereits bezahlte Smartphone, welches eh in vielen Schlafzimmern als Wecker herhalten muss. 

© Lenovo

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