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Title: Haushalt
Kaufberatung: der passende Luftreiniger für jeden Raum

Luftreiniger kaufen: das gilt es zu beachten

Beim Kauf eines Luftreinigers gibt es einiges zu beachten: Lautstärke, Raumgröße, Filter-Technik und mehr. Wir verraten, worauf es bei Luftreinigern ankommt.

© Dyson / Luftreiniger Kaufberatung

© Dyson

Die Anzahl der Allergiker oder Menschen, die Probleme aufgrund von verunreinigter Luft haben, steigt von Jahr zu Jahr. Auf dem Weg zur Arbeit kommt man um belastete Luft zumeist nicht herum. In den eigenen vier Wänden jedoch kann man mit einfachen Mitteln für bessere Luft sorgen: durch das Aufstellen eines Luftreinigers. Dieser filtert Partikel aus der Luft, die durch geöffnete Fenster, auf Kleidungsstücken oder mit Haustieren hereinkommen, dazu Hausstaub, Feinstaub und auch Schimmelsporen. Bei der Wahl eines geeigneten Luftreinigers gibt es diverse Punkte zu beachten, die wir hier klären möchten. Eines gleich vorab: das regelmäßige Stoßlüften ersetzt ein Luftreiniger nicht, für Frischluft muss weiterhin selbst gesorgt werden.

 

Die verschiedenen Filter und Techniken bei Luftreinigern

Es gibt verschiedene Arten von Luftreinigern. Die meisten nutzen einen Filter, der Partikel und kleine Schwebeteilchen bis zu einer bestimmten Größe (in der Regel 0,1 bis 0,3 Mikron, Faustregel: je kleiner der Wert, desto besser die Filterleistung) im Filter zurückhält. Daher müssen diese Filter auch regelmäßig getauscht werden, um die Filterwirkung zu erhalten, in der Regel alle sechs bis zwölf Monate.

Wichtig vorab: ein Aktivkohlefilter filtert lediglich Gerüche aus der Raumluft heraus. Er ist dementsprechend optimal für Räume, in denen nur Gerüche wie Zigarettenrauch aus der Luft gefiltert werden sollen, oder eine sinnvolle Ergänzung zum HEPA-Filter, aber nicht grundlegend zur Luftsäuberung allein geeignet.

Die bekannteste Filtertechnik ist der HEPA-Filter: HEPA steht für High Efficiency Particulate Air, übersetzt in etwa Filter für Partikel in der Luft mit hohem Wirkungsgrad. Diese Technik kommt bereits in Staubsaugern und auch in OPs zum Einsatz, um die Luft zu reinigen. Der Filter ist in mehreren Schichten aus Glasfasermaterial aufgebaut, in denen je nach Stärke 99,5 bis zu 99,975 Prozent der Partikel hängenbleiben. Bekannte Modelle sind Philips Luftreiniger der Serie 800 oder der DYSON Pure Cool, der gleich 2 HEPA-Filter kombiniert und im Sommer auch als Ventilator fungieren kann. Hersteller Rowenta hat eine eigene Filter-Technik entwickelt, die das HEPA-Prinzip optimiert und durch den NanoCaptur-Filter ergänzt, der schädliches Formaldehyd dauerhaft eliminieren soll.

Eine Alternative sind Luftreiniger mit Ionisator: hierbei strömt die Luft über zwei Elektroden, die mit Strom versorgt werden, um Negativ-Ionen zu produzieren, die ähnlich wie ein Magnet Partikel aus der Luft anziehen – Motto: je mehr Negativ-Ionen, desto höher die Reinigungsleistung. Größtes Plus: es müssen keine Filter nachgekauft und gewechselt werden und es werden auch bei größeren Raumgrößen kleinste Schwebeteilchen wie Feinstaub von Laserdrucker-Toner oder Autoabgasen (bei Raumlage an einer viel befahrenen Straße) aus der Luft herausgefiltert – ideal für Büroräume. Nachteil: bei der Luftreinigung wird oftmals Ozon produziert, dieses verbleibt heutzutage jedoch im Gerät und liegt weit unter dem EU Ozon-Grenzwert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter. Ein typischer Luftreiniger mit Ionisator-Technik ist der AEG AX91-404DG.

© AEG / Ein Modell mit Ionisator statt HEPA-Filter ist der AEG AX91-404DG.

 

Das sollte ein Luftreiniger für Allergiker leisten

Vor allem im Frühling dringen Pollen und mehr durch Fensterspalten in den Raum oder werden auf der Kleidung haftend hineingetragen. Wer unter Allergien leidet oder Asthmatiker ist, sollte bei der Wahl seines Luftreinigers unbedingt darauf achten, dass dieser mindestens 99,5 Prozent der Pollen und Allergene in der Luft herausfiltert. Modelle mit HEPA-Filter leisten dies in der Regel bereits, wenn man sie mindestens zehn bis dreißig Minuten laufen lässt. Auf diese Weise kann man bei einer Allergie gegen Tierhaare, Schimmelsporen, Hausstaubmilben, Pollen, Vogelstaub und mehr die auftretenden Symptome eindämmen. Der Rowenta Intense Pure Air soll laut einer klinischen Studie dazu beitragen, das Risiko allergischer Reaktionen um das Zehnfache zu reduzieren. Außerdem sind die Smartphone Steuerung, das nur 22 Dezibel leise Betriebsgeräusch und die große Raumgröße von bis zu 360 Kubikmetern ein Vorteil.

© Rowenta / Im Intense Pure Air Connect kommt ein spezieller, vierstufiger Filter zum Einsatz.

 

Die Raumgröße ist wichtig für eine gute Filterleistung

Wer sich einen Luftreiniger kaufen möchte, sollte erstmal wissen, in welchem Raum er ihn aufstellen möchte. Viele Luftreiniger bieten die Angabe der Raumgröße in Quadratmetern (m²), die das Gerät auch im Hinblick auf den Einsatzort übertreffen sollte. Andere nutzen zur Angabe Kubikmeter pro Stunde (m³/h). Dieser Wert errechnet sich aus der Raumgröße in Quadratmetern mal Raumhöhe. Beispiel: Der Luftreiniger soll in einem 50 Quadratmeter großen Wohnzimmer aufgestellt werden. Die Deckenhöhe beträgt 2,50 Meter. Also muss der Luftreiniger für mindestens 120 Kubikmeter Raumgröße geeignet sein (50 m² x 2,50 m = 125 m³), wenn er einmal pro Stunde die Luft reinigen soll. Doch die Raumgröße alleine ist nicht entscheidend. Handelt es sich um eine Raucherwohnung oder einen Raum in einer Lage, die mit unreiner Luft belastet ist, sollte der Wert bzw. die Reinigungsfrequenz nochmals höher sein. Bei höherer Reinigungsfrequenz verdoppelt und verdreifacht sich dieser Wert einfach. Heißt: wenn der Luftreiniger zweimal pro Stunde reinigen soll (empfohlen in normalen Räumen ohne Raucher), muss der m³/h Wert in unserem Beispiel bei 250 m³ liegen, bei dreimaliger Reinigung pro Stunde (empfohlen in Räumen von Rauchern) bei 375 m³.

 

Luftreiniger im Schlafzimmer? Am besten flüsterleise

Das Umwälzen der Raumluft ist mit Geräuschen verbunden. Wer daher im Schlafzimmer einen Luftreiniger aufstellen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass das Gerät weniger als 30 Dezibel Lärm verursacht, das ist leise. Für Räume, in denen man sich tagsüber aufhält, darf der Wert auch bei maximal 40 Dezibel liegen. Darüber hinaus machen Luftreiniger weniger Spaß, denn ein Wert über 60 Dezibel kann durchaus beim Fernsehen stören. Die Hersteller geben den Schallpegel an, allerdings ist hier auch zu beachten, dass dieser in der Regel für die maximale Leistungsstufe gilt und das Gerät im Normalbetrieb oder Eco-Modus deutlich leiser sein kann.

© Philips / Wenn ein Luftreiniger auch im Schlafzimmer eingesetzt werden soll, sollte der Lärmpegel 30 Dezibel nicht überschreiten.

 

Der ideale Aufstellort im Raum für den Luftreiniger

Der Luftreiniger saugt die Raumluft an und gibt sie gesäubert wieder von sich. Daher sollte man einen Luftreiniger nicht in einer Ecke eines Raumes platzieren, sondern vielmehr zentral im Raum. Ebenfalls zu beachten: ein Standort direkt am Fenster ist ebenso wenig sinnvoll wie einer hinter einem großen Objekt wie einem Raumteiler. Da Luftreiniger eine Steckdose benötigen, sollte auch auf eine stolperfreie Verkabelung geachtet werden.

© Dyson / Die Dyson Modelle Pure Cool sind auch per App bedienbar.

 

Die Bedienung des Luftreinigers

Grundlegend sind Luftreiniger einfach zu bedienen. In jedem Fall sollte man beachten, dass es einen Nachtmodus gibt, wenn man plant, den Luftreiniger im Schlafzimmer aufzustellen. Dann nutzt das Gerät die leiste Stufe und schaltet eventuell störende Lichtquellen am Gerät aus. Ebenfalls empfehlenswert ist ein Timer, um das Gerät nur zu bestimmten Zeiträumen laufen zu lassen. Noch besser: die Bedienung per App: einige Modelle, etwa von Dyson und Rowenta lassen sich so Smart Home mäßig von unterwegs steuern, bieten das Anlegen tagesunterschiedlicher Zeitpläne und diverse Einstellungen über Luftreinigungsprogramme. Über verbaute Sensoren im Luftreiniger gibt die App auch kontinuierliches Feedback über die Luftqualität im Raum und informiert über die Filterlebensdauer bzw. informiert, wenn der Filter gewechselt werden muss. Auch Automatikprogramme bei Luftreinigern prüfen über eingebaute Sensoren regelmäßig die Luftqualität im Raum und schalten das Gerät bei Bedarf ein und nach der Reinigung selbsttätig aus.

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