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Title: Haushalt
Sprachsteuerung

Lynky: Cleverer Smart-Home-Hub mit Google Assistant

Im Sommer kommt Lynky auf den Markt – eine intelligente Schaltzentrale samt Sprachassistent. Stellt sich die Frage: Was kann Lynky besser oder schlechter als die Konkurrenz?

© i-Home Technology

© i-Home Technology

Zwei Jahre hat das chinesische Unternehmen i-Home Technology an Lynky getüftelt, einer Schaltzentrale fürs Smart Home, die es so bisher nicht gibt. Tatsächlich wird das Gerät von der Smart-Home-Gemeinde mit Spannung erwartet, denn es vereint eine Vielzahl von Funktionen aus mehreren Welten und hat einige clevere Ideen an Bord, um die es Google & Co. beneiden werden – zumindest so lange, wie die Konzerne diese Ideen nicht in ähnlicher Form in ihre eigenen Geräte integrieren.

Das kann schnell passieren, sollte aber kein Grund sein, Lynky links liegen zu lassen, denn dieser Hub soll es in sich haben.

Der Reihe nach: Was ist Lynky?

Lynky ist zum einen ein Smart-Home-Hub, der als Schaltzentrale für andere Smart-Home-Geräte dient. Wer zum Beispiel smarte Lampen von Philips Hue, IKEA oder Osram nutzt oder auch seine Heizung über Netatmo-Thermostate steuert, braucht keinen zusätzlichen Hub mehr (auch Bridge genannt). i-Home hat bereits angekündigt, die Kompatibilitätsliste von Lynky ständig zu erweitern.

Auch eine Schnittstelle zu IFTTT („If this than that“) gibt es, d.h. Lynky führt Aktionsketten aus, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Übliches Beispiel: Theoretisch kann Lynky automatisch die Kaffeemaschine laufen lassen, wenn der Besitzer beim Nachhauseweg mit seinem Auto die Garage erreicht.

© i-Home Technology / Sprachsteuerung ist im Smart Home nicht mehr wegzudenken.

Doch Lynky möchte außerdem mit einem fünf Zoll großen Touchscreen überzeugen, über den zusätzliche Inhalte angezeigt werden und über den man jede Steuerung intuitiv vornehmen kann. Das eigentliche Highlight jedoch ist die Integration des Sprachassistenten von Google, so dass auch alles über die Stimme geregelt werden kann. Lynky wird so vor allem zum Konkurrenten von Amazons Touchscreen-Lautsprecher Echo Show, nur dass i-Home Technology scheinbar an mehr gedacht hat, als nur ein hübsches Pendant auf den Markt zu bringen.

Womit kann Lynky punkten?

Keine Frage, Lynky ist schlanker und sieht gefälliger aus – aber das mag Geschmacksache sein. Doch i-Home quetscht beim Bildschirm scharfe 1280 x 720 Pixel in eine Fläche von nur 5 Zoll, während es sich beim Echo Show 1024 x 768 Pixel auf 7 Zoll geradezu gemütlich machen.

Die Einrichtung erfolgt ganz leicht per Drag & Drop, eine zwingend nötige App wie beim Echo Show entfällt. Trotzdem ist eine App vorhanden, um Geräte etwa von der Couch aus zu verwalten. Und werden mehrere Lynkys eingesetzt, schalten sich alle automatisch zu einem großen System zusammen.

© i-Home Technology / Wenn es nach dem Hersteller selbst geht, stellt Lynky die Konkurrenz in den Schatten.

Lynky kann je nach Modell mittels Standfuß auf den Tisch gestellt oder via Wandhalterung aufgehängt werden; letzteres geht beim Echo Show nicht. Praktisch ist bei Lynky auch, dass man das Gerät als Ersatz für einen Lichtschalter verwenden kann: Zum einen kommt der Strom dann aus dem Anschluss, zum anderen wird damit auch die vorher nicht smarte Lampe automatisch smart.

© i-Home Technology / Auf Wunsch kann man das "Belauschen" abschalten.Überhaupt ist Lynky sehr kontaktfreudig. Neben WLAN und Bluetooth ist auch der Smart-Home-Standard ZigBee an Bord, und sollte mal das heimische WLAN ausfallen, kann Lynky trotzdem noch über Bluetooth kommunizieren und das Smart Home auf diese Weise steuern – allerdings dann ohne Sprachsteuerung via Google Assistant.

Schlussendlich der Preis: Lynky geht mit knapp 150 Euro ins Rennen und legt damit die Einstiegshürde für die Smart-Home-Ausstattung vergleichsweise niedrig. „Wir wollten ein einfacheres und erschwinglicheres Smart-Home-Erlebnis für jedermann schaffen“, sagen die Macher von Lynky. „Wir haben die besten Funktionen und Konzepte integriert, die wir in unseren eigenen intelligenten Häusern haben wollten, und ein Produkt geschaffen, das die Verbraucher gerne in ihre Häuser bringen werden.“

Wo hat Lynky Schwächen?

Hier gilt wieder der Aspekt „Geschmacksache“. Der Bildschirm ist einen Tick kleiner, jedoch ausreichend groß und knackig scharf. Als Smart-Home-Standard hätte man noch Z-Wave integrieren können, doch mit ZigBee kommt man schon sehr weit.

© i-Home Technology / Für Fans des Google-Assistenten wird Lynky auf jeden Fall interessant werden.

Einzig und allein könnte die Wahl des Sprachassistenten ausschlaggebend sein, ob man Lynky kauft oder nicht: Der Google Assistant ist nicht jedermanns Sache, Siri und Alexa haben sich als harte Konkurrenz herausgestellt. Der intelligente Alltagshelfer von Google hat aber eine stetig wachsende Fan-Gemeinde und unterstützt laufend neue Hersteller. Deren Aufmerksamkeit wird Lynky definitiv haben.

Fazit

Konkurrenz belebt das Geschäft – mit Lynky bringt i-Home Technology Schwung in den Markt der Schaltzentralen fürs Smart Home. Das Gerät ist günstiger und in vielen Dingen cleverer als die Konkurrenz. Die aber wird wohl nicht lange mit Verbesserungen auf sich warten lassen, zumal Lynky erst im zweiten Quartal ausgeliefert werden soll.

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