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Title: Haushalt
Rasenmäher Roboter

Mähroboter: Smarte Helfer im Vergleich

Mittlerweile gibt es zahlreiche Mähroboter für den heimischen Garten. Wir haben die aktuellen Modelle von Gardena und Worx genauer angesehen und miteinander verglichen.

© Gardena / Für die Innenstadt-Oase: Der Gardena SILENO City 250.

© Gardena / Für die Innenstadt-Oase: Der Gardena SILENO City 250.

Kein Garten ist wie der andere, mögen sich die Grundstücksflächen noch so sehr ähneln. Steht im ersten Garten mitten im Rasen der Sandkasten, hat sich der Nachbar daneben geometrisch strenge Gemüsebeete nebst Rasenstreifen angelegt, während die nächste Nachbarin ihre Staudenbeete lustig um das Gras schlängeln lässt. Und wenn ein Garten so eben ist wie der Bodensee an einem windstillen Tag, wölben sich in einem anderen sanfte Hügel.

Eines aber vereint fast alle Gärten: Rasen. Und den wollen die meisten Gartenbesitzer regelmäßig gemäht wissen, um Löwenzahn und Brennnesseln im Zaum zu halten.

So bequem wie mit einem der trendigen Mähroboter ging das noch nie. Allerdings gibt es auf dem Markt fast so viele unterschiedliche Robotermäher, wie es unterschiedliche Gärten gibt. Fast alle sehen zwar irgendwie aus wie zu groß geratene, drollige Käfer, unter der Haube steckt im Detail aber immer wieder ein bisschen andere Technik.

Aktuelle Mähroboter von Gardena und Worx

Die Smart-Wohnen-Redaktion hat sich die aktuellen Mähroboter der beiden Hersteller Gardena und Worx  genauer angesehen und miteinander verglichen.

© Gardena / Der Gardena SILENO+ wird direkt am Gerät programmiert.

Einer der wichtigsten Parameter ist dabei natürlich die Flächenleistung, also die Frage, wieviele Quadratmeter Rasen der kleine smarte Helfer mähen kann, bis er wieder an die Ladestation muss. Hier betonen die Hersteller gleich, dass man bei den Flächenangaben von plus/minus 20 Prozent ausgehen sollte, je nach Geländebeschaffenheit und Grashöhe zum Beispiel. Die minimale Schnitthöhe beträgt bei allen Modellen 20 Millimeter, eine größere Schnitthöhe als 50 bis 60 Millimeter lässt sich bei keinem der Mähroboter einstellen.

Aber auch die Komplexität der Fläche hat einen gewissen Einfluss auf die Arbeitsleistung der rollenden Gartenhelfer: Zwar sind etliche der Modelle längst intelligent genug, dass die ihren Arbeitsplatz „erlernen“ und zum Beispiel auch enge, mit Rasen bewachsene Durchgänge kennenlernen ohne immer wieder anzuecken, dennoch gibt es im Zweifel auf verwinkelten Rasenflächen mehr unproduktive Wegstrecken.

Leichte Hanglagen sind noch drin

Wer nicht gerade in der norddeutschen Tiefebene lebt, wird sich auch fragen, ob der Mäher mit leicht geneigten Gärten zurechtkommt. Die untersuchten Roboter bewältigen Steigungen zwischen 25 und 35 Prozent, also bis zu 35 Zentimeter Steigung pro Meter Wegstrecke. Das wird für manche Gärten in den Mittelgebirgslagen etwas zu wenig sein, aber mehr „Grip“ dürfte technisch schwer zu erlangen sein, ohne die Mähroboter auch deutlich schwerer zu machen. Aktuell sind die Mäher meist deutlich leichter als eine Kiste Mineralwasser und damit zum Beispiel noch relativ bequem ins Winterquartier zu transportieren.

© Worx / Der Landroid L1500i ist einer der geräuschärmeren Worx Rasenmäher Roboter.

Ein wichtiger Faktor ist außerdem die Lautstärke im Betrieb – zumindest die Nachbarn wird das interessieren, zumal man die Mähroboter in aller Regel deutlich häufiger durch den Garten rollen lässt, als man es selber mit dem herkömmlichen Rasenmäher getan hätte. Bei den untersuchten Geräten bewegt sich die Geräuschentwicklung zwischen 57 dB(A) bei den Worx Landroid L1500i und L2000i und 68 dB(A) bei den kleineren Landroid-Kollegen S300 und S500i. Das entspricht in etwa einem normalen Gespräch in zwei Metern Abstand oder deutlich lauterer, aber noch nicht geschriener Sprache.

Verglichen haben wir zudem, ob die Mähroboter sich per App steuern lassen oder „nur“ über eine am Gerät eingegebene Programmierung ihre Arbeit tun.

Nicht so recht vergleichen lässt sich der Stromverbrauch, weil nicht zu allen Geräten Werte vorliegen. Im Schnitt dürften die Robotermäher aber deutlich weniger als eine Kilowattstunde Strom pro 100 Quadratmeter Rasen und Mähgang brauchen, wobei die Geräte mit höherer Flächenleistung und stärkeren Akkus etwas sparsamer mähen.

Mähroboter speziell für Stadtgärten

Nun aber endlich ins Detail: Da lassen sich zunächst drei Rasenmähroboter von Gardena aus der Serie SILENO City zusammenfassen. Wie es der Produktname schon andeutet, gehören die drei Robos mit 58 dB(A) zu den leiseren Vertretern ihrer Zunft und sind vor allem für kleinere bis mittelgroße Rasenflächen geeignet, wie sie etwa im städtischen Bereich zu finden sind. Der SILENO City 250 ist für Rasenflächen bis 250 Quadratmeter ausgelegt, bevor er sich neu laden will. Sein Kollege SILENO City 500 bewältigt die doppelte Fläche, beide schaffen Steigungen bis 25 Prozent. Die SILENO City-Mäher sind dank ihres schwenkbaren Hinterrades besonders wendig und damit auch für enge Korridore geeignet.

© Gardena / Mit dem SILENO City 500 sind Rasenflächen bis 500 Quadratmeter abgedeckt.

Während diese beiden Modelle über ein Installationsmenü programmierbar sind und sich auch selbstständig einen Mähplan errechnen oder nur dann aktiv werden, wenn der Nutzer es wünscht, gibt es mit dem Smart SILENO City 500 Set noch eine dritte Variante. Dieser Mäher lässt sich über die smart App von Gardena programmieren und steuern. Wer seinen Garten mit dem Gardena smart System pflegt, kann sich damit darauf verlassen, dass der Mäher sich zum Beispiel mit den Bewässerungszeiten des smart Water Control abstimmt. Herzstück ist das Gateway, das eine zentrale WLAN-Kommunikation zwischen allen smarten Gardena-Geräten aufbaut.

Für mittelgroße Gärten mit noch nicht extremer Neigung Neigung (bis 25 Prozent) ist der R70Li von Gardena bestens geeignet, der mit einer Akkuladung rund 700 Quadratmeter Rasen stutzen kann. Zwar lässt sich dieser Mähroboter nicht per App steuern, am Gerät selbst sind aber etwa die Mähzeiten frei programmierbar. Nach getaner Arbeit kehrt der R70Li wieder zu seiner Ladestation zurück.

Roboter für große Flächen

Nicht für die City, sondern schon etwas größere Flächen, sind die beiden Gardena-Mäher SILENO und SILENO+ gedacht. Während der SILENO für 1000 Quadratmeter ausgelegt ist, schafft sein „großer Bruder“ sogar 1300 Quadratmeter. Beide bewältigen dank eines kräftigen Hinterradantriebs Steigungen bis 35 Prozent.

In den Produktvarianten Smart SILENO und Smart SILENO+ sind die beiden Mähroboter auch über die Gardena smart App steuerbar.

Und weil Gardena das Thema Smart Gardening offensichtlich weitergedacht hat, ist im Handel auch das Smart System Set erhältlich. Das Set enthält den Mähroboter smart SILENO, den smart Sensor, der die Werte von Bodenfeuchte, Lichtstärke oder Temperatur misst sowie die Gardena smart Water Control als vollautomatisches Bewässerungssystem. Zum Set gehört natürlich auch das smart Gateway als zentrale Steuereinheit.

Worx-Mäher in drei Kategorien

Neben Gardena hat sich längst auch der Hersteller Worx einen guten Namen unter Gartenfreunden gemacht. Die aktuellen Mähroboter der Landroid-Reihe des in China und den USA ansässigen Unternehmens lassen sich grob in drei Kategorien einteilen. Die Modelle mit dem „S“ im Namen sind für eher kleine bis mittlere Gärten geeignet, die Gruppe „M“ ist für immerhin bis zu 1200 Quadratmeter ausgelegt.

© Worx / Mit dem S500i lassen sich mittelgroße Gärten pflegen.

Für schon recht stattliche Gärten mit bis zu 2000 Quadratmetern Rasenfläche sind schließlich die „L“-Mähroboter vorgesehen. Alle diese Worx-Modelle klettern Steigungen bis 35 Prozent hinauf.

Was sicher vielen Nutzern gefallen wird: Die Mähroboter der Worx-Landroid-S-Modelle haben ihr Mähwerk leicht seitlich angeordnet und können so bis auf wenige Zentimeter an die festgelegte Rasenkante heran mähen. In vielen Fällen, verspricht der Hersteller, erspare diese Funktion das Nachmähen per Hand oder Rasentrimmer.

Die Landroids lernen den Rasen kennen

Die Landroids sind mit künstlicher Intelligenz ausgestattet und entscheiden fallweise selbst, welche Flächen gemäht werden. Selbst in engen und verwinkelten Flächen finden sich diese Mäher zurecht.

Als kleinster Roboter der Serie ist der Worx Landroid S300 auch der einzige ohne smarte App-Steuerung und mit einer Geräuschentwicklung von 68 dB(A) auch einer der lauteren. Auf überschaubare Rasenflächen von bis zu 300 Quadratmeter ist der S300 zu Hause.

© Worx / Mit dem wendigen S500i lassen sich auch schwierigere Wege meistern.

Rund 200 Quadratmeter mehr schafft der Worx Landroid S500i, der auch bereits für eine Nutzung per App konzipiert ist. Der unter dem Modellnamen WR105Si bekannte Mäher ist so wendig wie sein kleiner Bruder, lässt sich aber über die eigens für dieses S-Modell entwickelte App programmieren. Über die Multi-Zonen-Programmierung können Gartenbesitzer auch bis zu vier Zonen definieren, die häufiger gemäht werden sollen. So lässt sich der Rasen noch präziser nach den Anforderungen der Eigentümer pflegen.

In der M-Klasse bis 1200 Quadratmeter

In der M-Reihe ist der Landroid M800i der kleinste Vertreter, mäht mit einer Akkuladung aber auch bis zu 800 Quadratmeter. Mit einem Geräuschpegel von 63 dB(A) sind die M-Modelle sogar ein Stückchen leiser als die nächst kleinere Klasse. Mit dem M1000i (für rund 1000 Quadratmeter) und dem M1200i (für, logo, 1200 Quadratmeter) bietet diese Kategorie der Worx-Landroid-Mäher noch zwei größere Exemplare an. Alle drei sind per App steuerbar und für Steigungen bis 35 Prozent geeignet.

© Worx / Der M800i aus der Worx-Landroid-Reihe schafft Steigungen bis zu 35 Prozent.

Endgültig den Bereich des typischen Einfamilienhausgartens verlässt man mit dem Modellen der L-Reihe von Worx. Der Landroid L1500i und der Landroid L2000i sind die leisesten Worx-Mäher und dürften sogar beim nächtlichen Einsatz nur bei sehr empfindlichen Nachbarn für Unmut sorgen.

Die Worx-Mähroboter sind vorprogrammiert und damit sofort einsetzbar, außerdem sind sie wetterfest. Neigungs- und Anhebesensoren sorgen für Sicherheit.

Fazit

Selbstverständlich kann man einfach losziehen und sich einen dieser Mähroboter kaufen. Smarter wird es aber sein, erst einmal noch einen Blick in den eigenen Garten zu werfen. Das gut eingewachsene Rechteck der kleinen innerstädtischen Oase ist prima geeignet, um mit einem SILENO City 250 oder dem Landroid S300 gepflegt zu werden. Wer Wert darauf legt, die Rasenpflege hier auch per App im Blick zu haben, sollte jeweils das nächstgrößere Modell in Erwägung ziehen.

© Worx / Für große Gärten: der Landroid L2000i.

Auch die gute Nachbarschaft sollte man nicht außer Acht lassen und sich vor dem Kauf über den Geräuschpegel des jeweiligen Mähers informieren. Und selbst wer über ein recht stattliches Anwesen verfügt, muss sich heute nicht mehr grämen und jeden Samstag die Gummistiefel anziehen: mit dem SILENO+ und erst recht mit den beiden L-Modellen von Worx Landroid sind selbst Rasengrundstücke zwischen 1000 und 2000 Quadratmetern zu bewältigen. Zu guter Letzt schadet eine realistische Einschätzung der Hangneigung nicht. Allerdings sind, abgesehen von den SILENO-City-Modellen, alle hier vorgestellten Mähroboter für Neigungen bis 35 Prozent geeignet.

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