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Smarter Herd

Mit Kochautomatik wie die Profis braten?

Trotz bestem Fleisch gelingt das Steak nicht. Moderne Induktionsherde versprechen das perfekte Ergebnis.

Bosch Induktionskochfeld

© Robert Bosch Hausgeräte GmbH

Induktionsherde sind nicht günstig, sehen aber meist besonders edel aus und bieten einige nicht zu unterschätzende Vorteile. So reagieren sie genauso schnell wie Gasherde, liefern aber mehr Leistung. Darüber hinaus haben sie einen höheren Wirkungsgrad und benötigen weniger Energie. Und sollte etwas überkochen, brennt nichts an, denn sie erhitzen nur den Topf, nicht aber die Herdplatte. Einmal kurz mit einem nassen Lappen darüberwischen und schon strahlt wieder alles. Kurzum: Für ambitionierte Köche sind Induktionsherde eine gute Wahl. Nun will Bosch mit neuen Techniken noch einen draufsetzen.

Da brat mir einer ein Steak

Zurück zum Steak: Wann hat das Öl die optimale Temperatur, um das Fleisch in die Pfanne zu legen? Einerseits soll es so heiß sein, dass sich die Poren schnell schließen und das Steak schön saftig bleibt, andererseits soll es nicht zu heiß sein, damit das Fleisch nicht anbrennt oder sich die Pfannenbeschichtung löst. Für den bestmöglichen Zeitpunkt gibt es viele Haushaltstipps wie den springenden Wassertropfen oder den blubbernden Holzlöffel. „Alles Hokuspokus“, meint Bosch. Der Herd selbst weiß besser Bescheid – zumindest, wenn er den PerfectFry-Bratsensor („fry“, zu Deutsch: braten) an Bord hat. Der macht einfach Piep, wenn die Zeit gekommen ist. Damit nicht genug: Dank permanenter Temperaturmessung und -steuerung soll nichts anbrennen, nichts rohbleiben und nichts überkochen. Einfach am Anfang eine der fünf Temperaturbereiche auswählen und das Braten übernimmt der Herd. Anders ausgedrückt: Statt wie bei einem konventionellen Herd die Temperaturstufe während des Bratens permanent hoch- und runter zu justieren, kann man diese Aufgabe dem Herd überlassen. Der Koch darf sich inzwischen anderen Dingen wie dem Dessert oder dem Fernseher widmen. Da dies dank „PerfectCook“ zudem mit Kochgerichten funktioniert, soll der Herd auch gleichzeitig etwa Fleisch, Kartoffeln und Erbsen garen können. 

Sensoren überwachen die Temperatur

Wie das funktioniert? Die Technik für PerfectFry ist in der Herdplatte eingebaut. Für PerfectCook liegen dem Herd dagegen Sensoren bei, die sich magnetisch am Topf anbringen und per Fingerdruck einschalten lassen. Die Sensoren messen permanent die Temperatur und leiten die Information an die Elektronik weiter. Durch die totale Überwachung bekommt jedes Gericht genau die Temperatur, bei der es am besten gelingt – verspricht Bosch. Selbst Nudelwasser soll nie wieder überkochen. Gut dazu passt der neue Count-Up-Timer: Mithilfe dieses Assistenten wählt der „Koch“ über eine Anzeige am Herd die gewünschte Speise aus, und das Kochfeld schlägt automatisch die passende Temperaturstufe mit dem PerfectFry-Bratsensor oder PerfectCook-Kochsensor vor. Auf diese Weise lassen sich Rezepte mit Zeitangaben wie etwa „Zehn Minuten braten, dann weitere fünf Minuten ziehen lassen“ besonders einfach umsetzen. Diese Funktion gibt’s aber nur bei den „Premium“-Induktionskochfeldern der neuen Serie 8.

Kochtopf mit dem PerfectCook-Sensor

Kochsensor kostet extra

Apropos „Premium“: Die Preise der 8er-Serie von Bosch sind durch die Bank ganz schön gesalzen. Los geht’s etwa bei rund 1.400 Euro für das Modell PIF645DE1E (60 cm Breite). Der „Cook-Sensor“ muss übrigens extra gekauft werden und schlägt mit weiteren 100 Euro zu Buche. Wer dann obendrein den Kochassistenten „Count-Up-Timer“ haben möchte, muss sich ein Induktionsfeld mit „DirectSelect Premium“-Steuerung bestellen. Hier starten die unverbindlichen Preisempfehlungen bei rund 2.000 Euro. 

Günstiger, wenn auch nicht ganz so smart, gelingt das Steak auch mit Koch-Thermometern wie dem Kreutzers 10-2000 Champ Steak-Thermometer (ca . 45 Euro) oder dem Cuciniale 110021 Gourmetsensor (ca. 100 Euro; siehe auch Kochen mit Gelinggarantie: Smarte Sensoren machen’s möglich).

Fazit

Gutes Koch-Equipment war schon immer etwas kostspieliger – so auch die neuen Induktionskochfelder von Bosch aus der 8er-Serie. Wenn es aber mit der Koch- und Bratautomatik tatsächlich so gut klappt, wie Bosch verspricht, kann sich der Aufpreis gerade für gestresste Mütter oder gut betuchte Koch-Amateure durchaus bezahlt machen.

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