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Modobag und Cowarobot: Diese Koffer fahren selbst

Was ist los in der Welt von Smart Home? Was haben sich kreative Köpfe einfallen lassen? Wir haben gestöbert und präsentieren die Favoriten der Redaktion.

© Modobag

© Modobag

In Sachen Reisegepäck kann man wohl gar nicht erfinderisch genug sein. Nach der App-Anbindung kommt jetzt der abgefahrene Koffer – im wahrsten Sinne des Wortes, denn diese Gepäckstücke fahren nämlich von selbst. Bei Indiegogo wurden gerade zwei smarte Projekte finanziert.

Modobag: Entspannt cruisen

Stell dir vor, du bist am Flughafen und ein fröhlicher Business-Man saust auf seinem Koffer an dir vorbei. Das ist keine Szene aus einer abgedrehten Filmkomödie, sondern ein Szenario, das sich die Erfinder von Modobag tatsächlich so vorstellen. Bei Bedarf lässt sich der Koffer nämlich mit wenigen Handgriffen in einen motorisierten Roller verwandeln – einfach Lenker und Fußablagen ausklappen und los geht’s. Auf knapp 13 Stundenkilometer, abhängig von Gewicht und Untergrund, soll es der rasende Koffer mit seinem 150-Watt-Motor bringen. Nebenbei kann man an den USB-Ports noch bequem sein Smartphone aufladen. Die passende App lässt außerdem noch GPRS-Tracking zu, sodass man immer weiß, wo das Gepäck gerade ist – macht natürlich nur Sinn, wenn man nicht gerade draufsitzt.

Klingt nach jeder Menge Spaß – oder? Doch ein Leichtgewicht ist der Modobag mit über achteinhalb Kilogramm im Leerzustand nicht, auch der Preis liegt mit umgerechnet rund 1.000 Euro über handelsüblichen Gepäckstücken. Zwar gibt der Hersteller an, der Koffer entspräche den Richtlinien der wichtigsten Flugbehörden, doch ob die Fluggesellschaften den Koffer als normales Gepäckstück akzeptieren, bleibt trotzdem offen. Auch das Herumfahren im Flughafen könnte Sicherheitskräften ein Dorn im Auge sein. Ausgeliefert werden soll der Modobag voraussichtlich im Januar 2017.

Cowarobot R1: Bei Fuß!

Wer lieber einen Begleithund anstatt eines Motorrollers möchte, dem sei der Cowarobot R1 empfohlen. Dieser Koffer geht „bei Fuß“, er folgt seinem Besitzer quasi auf Schritt und Tritt. Dazu muss der Besitzer ein Armband tragen, das mit dem Koffer verbunden ist. Dank Sensoren erfasst der R1 auch Hindernisse und weicht ihnen aus. Dazu gibt es auch eine App, die den Koffer via GPS ortet und einen Alarm aufs Armband sendet, sollte er zu weit hinter sein „Herrchen“ zurückfallen. Dann lässt sich der Koffer leicht zurückpfeifen – per Fingertip aufs Armband. Darüber hinaus besitzt der Koffer ein smartes Schloss, das automatisch schließt und über das Armband auch ferngesteuert werden kann. Der Cowarobot R1 kann rund sieben Stundenkilometer schnell werden und bewältigt auch Steigungen bis 15 Grad.

© Crowarobot / Der R1 folgt auf Schritt und Tritt.

Für den Strom sorgt eine abnehmbare Powerbank, an die man auch ein Smartphone anschließen kann. Damit kommt man laut Hersteller ohne Probleme durch den Sicherheitscheck am Flughafen, der Akku darf als Handgepäck mit an Bord genommen werden. Auch die Maße des Koffers entsprechen den gängigen Bestimmungen fürs Handgepäck. Im leeren Zustand wiegt er rund 4,8 Kilogramm. Natürlich kann er ohne das technische Zubehör auch als ganz normaler Trolley verwendet werden. Der Preis liegt umgerechnet bei rund 450 Dollar, ab November 2016 soll er ausgeliefert werden.

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