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Title: Haushalt
Praxistest

Alltagstauglich? Der Funk-Gong von Honeywell im Test

in Kooperation mit Honeywell

Die Firma Honeywell hat in drei Serien eine Vielzahl von Funk-Gongs im Angebot. Wir haben den DC515SG aus der Serie 5 einem Praxistest unterzogen.

© Jens Eber / Das Set umfasst Funk-Gong, Klingeltaster und das notwendige Montagematerial.

© Jens Eber / Das Set umfasst Funk-Gong, Klingeltaster und das notwendige Montagematerial.

Menschen jenseits der Vierzig erinnern sich wahrscheinlich noch an Zeiten, in denen man nicht jederzeit erreichbar war. Kein Smartphone, kein Whatsapp, kein Facebook. Die Dauerpräsenz kann man beklagen, muss man aber nicht, denn das Internet hat auch viele Vorteile gebracht, nicht zuletzt die Möglichkeit, überall in der Welt einfach einzukaufen und sich die Waren per Post schicken zu lassen. Und gefühlt ist der häufigste Grund, warum es an der Tür klingelt, heute der Brief- oder Paketbote, der eine neue Warensendung bringt.

Umso ärgerlicher ist es dann, wenn man die Klingel überhört und dann am nächsten Tag – voll analog – zur Post oder zur Packstation marschieren darf.

Funk-Gongs erleichtern den Alltag

Sicherlich auch aus diesem Grund breiten sich mobile Funk-Türklingeln immer weiter aus. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wenn man die „Klingel“ bequem immer in seiner Nähe haben oder zumindest dort einstecken kann, wo man sich gerade aufhält, schmilzt die Gefahr des Überhörens deutlich dahin.

© Honeywell / Die Funk-Gong-Familie von Honeywell umfasst drei Serien.

Für unseren Praxistest hat Honeywell ein Exemplar des Funkgongs DC515SG aus der Serie 5 zur Verfügung gestellt. Das Päckchen ist recht handlich und enthält dabei (fast) alles, was man für den Start braucht: den Gong, der ungefähr die Ausmaße eines kleinen Reiseweckers hat, den Klingeltaster, dazu Befestigungsmaterial für beide Teile, eine Knopfzelle für den Taster sowie eine sehr knappe Beschreibung, die aber schlüssig durch Montage und Konfiguration leitet. Was man zusätzlich noch benötigt, sind drei AA-Batterien für den Gong, der im Gegensatz zu einigen anderen Honeywell-Modellen nicht über die Steckdose stromversorgt wird.

Problemlose Verbindung quer durchs Haus

Danach ist alles ganz einfach: Batterien einlegen – und fertig. Für den ersten Versuch steht der Gong auf dem Dachboden eines zweistöckigen Hauses, tief unten im Keller wird dann auf den Taster gedrückt – und eine Sekunde später ertönt schon das Klingelzeichen. Auch durch geschlossene Türen oder Fenster dringt das Signal. Bis zu 150 Meter soll die Funkreichweite im Freifeld betragen, im Haus überwindet das Signal jedenfalls mühelos mehrere Türen und Zwischendecken.

© Honeywell / Die Klingel zum Mitnehmen: das Modell DC515SG aus der Serie 5.

Dass das Signal ankommt, garantiert natürlich noch lange nicht, dass es auch wahrgenommen wird. In der höchsten Stufe macht der Honeywell-Gong allerdings mit 84 Dezibel auf sich aufmerksam. Das ist in unmittelbarer Nähe schon ordentlich laut. Aber selbst in dieser Lautstärke ist der Klang des handlichen Gongs sehr transparent und angenehm, lediglich die Melodie „Ding Dong“ verzerrt ganz leicht.

Sechs Melodien eingespeichert

Eingespeichert sind außer die Gong-Melodien „Hello“, „Westminster“, „Marimba“, „Telephone“ und „Soft Alert“. Die Serie 9 der Honeywell-Gongs bringt sogar acht Melodien mit sich, die Serie 3 dagegen nur vier.

© Jens Eber / Die Melodien lassen sich an der Seite des Gehäuses auswählen.

Für jene Situationen im Alltag, in denen man einen Besucher oder Lieferanten zwar nicht verpassen, aber dennoch Ruhe haben möchte (etwa, wenn das Kind schläft), lässt sich per Tastendruck auch der Gong stummschalten. Danach machen wahlweise der farbige Lichtring rund um die Front des Gongs oder zwei LED-Blitze auf der Oberseite aufmerksam. Die Blitze dürften vor allem in der Dämmerung oder nachts ein sehr deutliches Signal senden. Der Lichtring, dessen Farbe man ebenfalls auswählen kann, ist dagegen weitaus dezenter und optisch ansprechender. Auch die Länge der Lichtimpulse lässt sich auswählen.

Stummschaltung für Ruhephasen

All diese Einstellungen kann man als Nutzer mit den Tasten am Gong-Gehäuse vornehmen. Selbst, wer die Bedienungsanleitung nicht bemühen will, findet mit ein paar Minuten des Ausprobierens rasch heraus, welche Funktion sich auf welche Weise einstellen lässt.

© Jens Eber / Die Dauer der Stummschaltung wird auf der Oberseite festgelegt.

Für echte Ruhephasen kann man den Gong auch vollkommen stummschalten, wahlweise für drei, sechs, neun oder zwölf Stunden. Dann ignoriert der Gong ankommende Signale des Tasters völlig, geht nach Ablauf der gewählten Zeit aber auch wieder in Bereitschaft. Ideal also für junge Familien, wenn beispielsweise das Baby schläft. Oder aber für Personen im Schichtdienst, wenn der Partner nach der Nachtschicht gerade schläft oder generell bei einem unterschiedlichen Lebensrhythmus, wenn der Gong gerade nicht klingeln, aber dafür optisch anzeigen soll, dass jemand an der Tür ist. Hierbei stehen dem Nutzer sieben einstellbare Farben und LED-Blitzlicht zur Verfügung. Denn der Taster schaltet lediglich den Ton aus, nicht aber den Lichtring oder Blitz. Nutzer können also zwischen drei Betriebsarten wählen: optisch, akustisch oder optisch und akustisch.

Leicht zu bedienen

Der Taster lässt sich mit zwei Schrauben ohne größere Herausforderungen an der Außenwand anbringen, alternativ kann man den schmalen Taster auch per Klebestreifen am Türrahmen befestigen. Lediglich von der Montage an Metallrahmen rät Honeywell ab, dieser könnte das Funksignal hemmen. Für den Batteriewechsel wird der Taster nach Entriegeln einer kleinen Sicherungslasche von der Grundplatte abgezogen. Für „Scherzkekse“ könnte dies womöglich eine Einladung sein, denn der Mechanismus lässt sich einfach mit einem flachen Schraubenzieher oder einem Taschenmesser bedienen.

Unter Strich ist der DC515SG aus der Serie 5 von Honeywell ein erfreulich einfach zu bedienender Funk-Gong, der sich optisch gut in die Umgebung einfügt und als variabler „Begleiter“ im Alltag seinen Dienst verrichtet. Besonders praktisch ist auch, dass das ganze System modular erweiterbar ist und somit zum Beispiel mit dem Funk-Erweiterungssender für verdrahtete Klingelanlagen (DCP917S) auch an vorhandene, verdrahtete Gongs angeschlossen werden kann.

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