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Title: Haushalt
IFA 2017 Neuheiten

Oomi – All-in-One Smart Home

Ein Würfel & ein Tablet, die alles steuern: Oomi ist ein All-in-One Smart Home System und verspricht, dank Oomi Touch Tablet besonders einfach zu sein. Zu sehen gibt es Oomi erstmals in Europa unter den IFA 2017 Neuheiten.

© Oomi

© Oomi

Der Ansatz eines All-in-One Smart Home Systems ist nicht neu. So verfügt beispielsweise die Sicherheitskamera von „Canary“ über verschiedene Sensoren für die Luftqualität, einschließlich Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Und wie es sich für eine Kamera gehört, kann die Canary Bewegungen erkennen. Auch die All-in-One Kamera „Piper“ verfügt über verschiedene integrierte Sensoren. Via Z-Wave Funk können mit der „Piper“ aber noch weitere Sensoren und Aktoren verbunden werden, welche sich allerdings ausschließlich auf den Bereich „Sicherheit“ begrenzen.

Ab sofort buhlt ein weiteres All-in-One System um die Gunst der Smart Home affinen Kunden. Es hört auf den Namen Oomi. Erstmals tauchte der Name 2015 im Markt auf, als das Team von Oomi ihre Idee per Crowdfunding auf der Plattform „Indiegogo“ finanzierte.

Genügend Backer glaubten an die Idee des einfachen Smart Home Systems, so, dass die Finanzierung erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Bislang konnten nur Unterstützer der ersten Stunde das Smart Home System ihr Eigen nennen, doch jetzt kommt Oomi auch in den freien Verkauf.

© Oomi / Die integrierten Sensoren des All-in-One Smart Home Systems der IFA Neuheit.

Oomi – All-in-One Smart Home Hub + Tablet

Das Oomi Smart Home System besteht zum einem aus dem Smart Home Hub, welcher bereits mit verschiedenen Sensoren ausgerüstet ist.

Lichtsensor: Oomi erkennt die Helligkeit im Bereich von 0-2000 Lux im Raum und kann so, durch zuvor definierte Szenen, die verbundenen Lichter effektiv steuern.

Temperatursensor: Die gemessene Raumtemperatur kann zum Beispiel für die Heizungssteuerung genutzt werden.

Luftfeuchtigkeitssensor: Auch die Luftfeuchtigkeit im Raum kann gemessen werden, um so automatisch Lüfter einzuschalten, wenn diese zu hoch ist.

UV Sensor: UV ist der Anteil im Sonnenlicht, welcher Möbelstücke ausbleichen lässt aber auch ab einem gewissen Maß für den Menschen ungesund ist. Oomi kann den UV Index messen und so die Räume durch elektrische Vorhänge oder Jalousien automatisch verschatten.

Aber auch für das Gewerk „Sicherheit“ hat Oomi bereits einige Sensoren an Board.

Vibrationssensor: Dieser registriert, wenn der Oomi Hub bewegt wird und dient so als eine Art Sabotagemelder.

Geräuschsensor: Mit diesem hört der Smart Home Hub in den Raum hinein und kann auffällige Geräusche erkennen.

Glasbruchsensor: Über den Geräuschsensor kann Oomi beispielsweise das Geräusch von splitterndem Glas registrieren und über entsprechende Alarmszenen die Bewohner informieren.

Bewegungsmelder: Sind die Bewohner zu Hause, so erhöht dieser den Komfort und schaltet automatisch das Licht ein, sobald Bewegung erkannt wurde. Sollten die Bewohner allerdings außer Haus sein, würde Oomi in diesem Fall Alarm schlagen.

Integrierte Kamera: Ob wirklich ungebetene Gäste im Haus sind oder sich nur die Katze Zugang zum Wohnzimmer verschafft hat, lässt sich schnell über das Livebild in der Oomi Smartphone App überprüfen. Die 720p Kamera liefert hochauflösende Bilder von einem 110°-Winkel des Raumes und das auch nachts.

Z-Wave für eine schier unendliche Möglichkeit an Geräten

Neben den integrierten Sensoren lassen sich noch weitere Komponenten aus dem Hause Oomi mit dem Hub verbinden. Schaut man sich an, welche Module noch zur Oomi-Familie gehören, so zeigt sich schnell, dass das System über die Basisfunktionen des Regelns und Schaltens weit hinausgeht.

So bietet der Hersteller beispielsweise auch eine schaltbare Steckdose, eine RGB Leuchte, einen RGB LED Stripe, einen Multisensor, einen Wassermelder, einen Tür-/Fensterkontakt oder auch eine Innensirene mit Backup Batterie an.

© Oomi / Weitere Module komplettieren die Oomi Smart Home Familie.

Dank der Z-Wave-Unterstützung lassen sich aber nicht nur hauseigene „Oomi Module“ mit dem Smart Home Hub verbinden. Z-Wave ist ein internationaler Funkstandard für das vernetzte Zuhause. Weltweit setzen mehr als 400 Hersteller diesen Funkstandard in ihren Geräten ein, sodass das Z-Wave Ökosystem bereits mehr als 2.000 Geräte umfasst.

Oomi Touch für einfaches Anlernen der Komponenten

Neben dem Oomi Hub, besteht das Smart Home System aus dem „Oomi Touch“ – einem auf Android basierten Tablet. Zwar lassen sich keine eigenen Apps auf diesem Tablet installieren, doch verspricht Oomi vor allem mithilfe des Oomi Touch Tablet, einen besonders einfachen Anlern-Vorgang von zusätzlichen Modulen. Für die Einbindung (Inklusion) neuer Module müssen diese einfach nur mit dem Tablet berührt werden. Ein NFC-Reader im Tablet liest dabei alle notwendigen Informationen sowie Einstellungen des Moduls aus.

Neben allen wichtigen Informationen, sowie Optionen für Setup und Konfiguration, werden auch Tutorials und Videos zu der entsprechenden Komponente auf dem Oomi Touch Tablet angezeigt.

© Oomi / Oomi Touch - Tablet mit NFC Reader für einfaches Anlernen von Komponenten.

Da nicht alle Z-Wave Geräte standardmäßig einen NFC Chip enthalten, bezieht sich das Werbeversprechen der schnellen Einbindung vor allem auf die hauseigenen Oomi Module. Bei allen anderen, der bislang erhältlichen Z-Wave-Produkte, sind für das Einbinden weitere Schritte nötig.

Neben dem Z-Wave Funk ist die IFA Neuheit außerdem mit einem 360° IR-Sender ausgestattet. So lassen sich Entertainment Geräte, welche sich sonst klassisch per Infrarot-Fernbedienung steuern lassen, ebenfalls in das Smart Home integrieren. Wer indes auch Haushaltsgeräte wie den iRobot Roomba, oder eine mobile Klimaanlage nutzt, welche sich per IR steuern lassen, kann auch diese zum Teil des vernetzten Zuhauses werden lassen.

Oomi läuft wahlweise in der Cloud

Das Oomi Smart Home System speichert und verarbeitet alle Daten in der Cloud. So will man die Vorteile, welche die Cloud bietet optimal nutzen und verweist gleichzeitig auf die vielen Sicherheitsmechanismen, damit die Daten besonders sicher liegen. Ein fader Beigeschmack bleibt jedoch bei dem Thema Cloud in Zusammenhang mit Smart Home. Das scheinen die Jungs von Oomi verstanden zu haben und spendierten dem System eine „Cloud Free“ Option. Wer also explizit nicht möchte, das die Daten in der Cloud landen, der kann auch auf die lokale Funktion von Oomi setzen.

 

 

Fazit

Wer sein Zuhause in erster Linie sicher wissen möchte, aber mit dem Gedanken spielt, sein Zuhause zukünftig in ein Smart Home zu verwandeln, für den könnte Oomi eine gute Alternative zu einer IP Cam sein. Dank der integrierten Sensoren sind erste Regeln und Szenen möglich und via Z-Wave Funk lässt sich das System suggestive erweitern.

Wie einfach das System letztendlich in der Oberfläche, Konfiguration und in Puncto Szenenerstellen wirklich ist, wird sich zeigen. Erstmalig in Europa wird sich Oomi auf der IFA 2017 in Halle 6.2 auf dem Stand der Z-Wave Europe präsentieren.

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