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CES: Powersauger

Powerbot VR7000: Klein und leistungsstark

Der CES Innovation Award ging dieses Jahr an Samsung, denn der Powerbot Staubsauger-Roboter hat abgespeckt und kommt auch an schwierige Stellen.

© Samsung

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Gerade mal 97 Millimeter hoch ist dieser smarte Staubsauger und damit fast 30 Prozent kleiner als seine Vorgängermodelle. Seiner Leistungsstärke hat das aber offensichtlich nicht geschadet, denn je nach Modell schafft der Powerbot VR7000 bis zu 20 Watt Saugleistung. Das macht angeblich auch manuelles Hinterherputzen unnötig.

Mit seinem kompakten Design soll der neue Staubsauger-Roboter von Samsung auch schwer zu erreichende Stellen gut anfahren können. Unter dem Bett oder anderen Möbeln zu saugen, ist damit wohl kein großer Aufwand mehr.

Vollgepackt mit vielen Funktionen

Bevor sich der Samsung Powerbot VR7000 an die Arbeit macht, speichert er alle wesentlichen Begebenheiten durch einen Raumscan ab. Er merkt sich eine vollständige Karte der Wohnung, indem er seine integrierte Digitalkamera und die Sensoren nutzt. Damit kann er sich die Konturen der Räume merken, in denen er sich bewegt und aus diesen Daten die günstigste Reinigungsroute erstellen.

© Samsung / Der VR7000 unterscheidet bei der Saugleistung zwischen den Untergründen auf denen er arbeitet.

Hindernisse soll der VR7000 ab einer Größe von 10 Millimetern erkennen und zuverlässig umfahren statt sie zu überrollen. Auch die Beschaffenheit der Oberfläche spielt für den Haushaltsroboter eine wichtige Rolle. Wechselt der Lithium-Ionen-betriebene Roboter von Laminat auf Teppich, passt er auch seine Saugleistung an, um optimale Reinigungsergebnisse zu erzielen.

Effizienter und gut durchdacht

Die größte Schwierigkeit für Staubsauger-Roboter sind nach wie vor Ecken und Kanten. Dort sammelt sich am meisten Staub an und viele Roboter haben ihre Schwierigkeiten damit, sie zu erreichen. Auch dieser Herausforderung hat sich Samsung gestellt und einen Versuch gestartet, diese Problematik zu beheben. Wie auch seine Vorgänger verfügt der Powerbot VR7000 über eine besonders breite Bürste mit fast 29 Zentimetern und soll sich nun sogar bis zu 1,3 Zentimeter an die Wand annähern können.

Um darüber hinaus die Saugleistung zu verbessern, wurde eine speziell eingebaute Schranke in den Roboter integriert. Sie soll zusätzlich Staub in Richtung des VR7000 aufwirbeln und damit auch das letzte Staubkorn erwischen. Dem Benutzer kommt Samsung außerdem mit einem speziellen Selbstreinigungsbürsten-System entgegen. Der grobe Schmutz soll in die Mitte der Bürste transportiert werden, sodass sich weniger Haare oder Staub an den Borsten ansammeln.

© Samsung / Keine zehn Zentimeter ist der Powerbot hoch und kommt so auch unters Bett und andere Möbel.

Volle Kontrolle durch App-Steuerung

Der Powerbot VR7000 ist von seinen Besitzern vollständig per App fernsteuerbar. Somit kann man ihn bequem von der Couch aus per Smartphone oder Tablet steuern. Wie zu erwarten kann man per Klick einen Saugvorgang starten oder stoppen. Die App zeichnet zusätzlich ihre Reinigungsabläufe auf, um auch nachträglich den Überblick zu behalten, ob wann und wo bereits staubgesaugt wurde. Damit die Reinigungstour auch nie vergessen wird, soll man auch bestimmte Reinigungszeiten in der App festlegen können. Obwohl es noch keine genauen Hinweise gibt, lässt sich vermuten, dass die App für Android und iOS verfügbar ist, wie das auch bei den Vorgängermodellen der Powerbot Staubsauger-Roboter der Fall war.

Wer bereits den digitalen Assistenten Amazon Echo nutzt, der hat die Möglichkeit den Powerbot VR7000 via Sprachsteuerung loszuschicken. Der smarte Staubsauger-Roboter wartet mit einer Vielzahl von Funktionen auf, was sich vermutlich auch am Preis bemerkbar machen wird. Darüber hat Samsung jedoch noch nichts auf der CES verlauten lassen. Wann der neue Powerbot erhältlich sein wird ist ebenfalls noch nicht absehbar.

Fazit

Mit dem CES Innovation Award 2017 wurde die neuste Generation des Powerbot in Las Vegas ausgezeichnet. Gründe hierfür sind das flache Design und die Möglichkeiten schwer zugängliche Stellen zu erreichen. Der Powerbot VR7000 soll manuelles Nachputzen nahezu unnötig machen. Ob sich das im Alltag auch wirklich so umsetzen lässt muss letztendlich aber jeder für sich selbst entscheiden. Eines wird sich jedoch nicht vermeiden lassen. Aufräumen muss der Besitzer immer noch selber, denn störende Kabel kann der Roboter noch nicht selbstständig wegräumen.

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