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Title: Haushalt
Die Zukunft von Apple HomeKit

Apple HomeKit 2020 - Eine Vorschau

HomeKit soll 2020 endlich interessanter, erschwinglicher und breiter aufgestellt werden. Was uns und unser Smart Home bei HomeKit 2020 erwarten wird, verraten wir hier.

© Apple

© Apple

Ob Google Home oder Samsung SmartThings, Smart Home-Player, die etwas auf sich halten, bieten eine Unterstützung von vielen tausend Geräten. Im Falle von Google Home sind das derzeit gut 10.000 Geräte.

Apple HomeKit kommt Anfang 2020 auf nicht mal 500 kompatible Geräte. Schuld an der Verknappung waren die bis 2017 teuren und hohen Hürden bei der Hardware-Authentifizierung, die erst vor zwei Jahren in eine Software-Authentifizierung umgewandelt wurden. Endlich können Hersteller ihre bereits erhältlichen Geräte nachträglich durch eine Lizenzgebührenzahlung auch für Apple HomeKit lizenzieren lassen. Und Apple damit ein breites und großes Smart Home-Portfolio bescheren.

© Apple / Apple nimmt mit HomeKit 2020 endlich Fahrt auf im Smart Home Markt.

Bosch Smart Home und andere Hersteller rüsten 2020 HomeKit-Kompatibilität nach

Bosch ist im Smart Home-Bereich mit günstigen Einsteiger-Sets zu Themen wie Sicherheit oder Komfort vertreten. Dank der offeneren Smart Home-Politik seitens Apple soll sich noch dieses Jahr das gesamte Bosch Smart Home-System auch mit der Apple Home App steuern lassen – mit einem iPhone, iPad, Apple TV oder dem HomePod Lautsprecher. Damit gehört Bosch zu dem Smart Home-Anbieter, der mit allen drei bekannten Sprachassistenten – Google Assistant, Alexa und Siri – genutzt werden kann.

Diverse andere Hersteller nutzen ebenfalls die gelockerten Lizensierungsbestimmungen bei Apple, um ihre bewährten Smart Home-Produkte nachträglich fit für HomeKit zu machen, darunter August Smart Locks und Arlo Sicherheitskameras, zuletzt die Arlo Pro 3.

© Bosch / Die beliebten Smart Home Geräte von Bosch werden 2020 HomeKit-kompatibel.

Ein Blick in die HomeKit 2020 Kristallkugel

1. Eigene Smart Home-Produkte

Wo geht die Reise bei Apple und HomeKit hin? Es wird jede Menge Bugfixes geben und natürlich stetige Verbesserungen der Apple Home-App an sich. Doch Apple hat auch auf anderen Gebieten Nachholbedarf. So wäre eine eigene Smart Home-Linie mit Produkten, die den angeknabberten Apfel zieren, durchaus eine gute Entwicklung und ein positives Zeichen für Nutzer. So wie Google mit seinen Nest Produkten am Markt besteht, könnte Apple hier Lücken im bisherigen Portfolio schließen, etwa im Bereich Rauchmelder oder smarte Schalter.

© Apple / Apple Home wird kontinuierlich optimiert.

2. HomeKit konfiguriert das Smart Home automatisch

2019 hat Apple ein Patent eingereicht, das eine Technologie beschreibt, die mittels Standortdaten und Gerätetyp den Zweck von einzubindenden Smart Home-Geräten automatisch erkennt und dem Smart Home hinzufügt. Mit dieser Vereinfachung der technischen Hürden könnte ein Smart Home für viele Nutzer interessanter werden.
 

3. Zigbee im HomePod integriert

Und dann ist da das Sorgenkind Sprachsteuerung. Obwohl Siri zu den ersten populären Sprachassistenten auf dem Markt gehörte, wurde sie direkt von Alexa in den Schatten gestellt und in allen Belangen übertrumpft. Auch der Google Assistant kam, sah und wischte mit Siri den Boden auf.

Damit soll 2020 Schluss sein. Apple überdenkt Schritt für Schritt seine Smart Home-Strategie und kooperiert sogar mit Google und Amazon bei der Entwicklung eines Open Source-Protokolls zur Steuerung von Smart Home-Geräten über IPv6. Das soll auf den Namen CHIP hören und dafür sorgen, dass Apple wenigstens im Bereich Sprachsteuerung aufholen kann. Denn die Sprachsteuerung gehört zu der meistgenutzten Bereichen im Zusammenhang mit Smart Home Geräten. Durch die CHIP-Kooperation könnte auch eine Zigbee-Integration in den HomePod möglich sein. Von Sengled gibt es in den USA mit dem Sengled Hub bereits einen Zigbee Hub mit HomeKit Integration, der Echo Plus Smart Speaker verfügt ebenfalls über einen Zigbee-Hub.
© Apple / Überrascht uns Apple 2020 mit einem erschwinglichen HomePod Mini?

4. Ein kleiner HomePod Mini Smart Speaker

Die Konzentration auf nur einen überteuerten HomePod ging für Apple als Strategie nicht auf. Der Smart Speaker liegt wie Blei in den Regalen, bietet wenig Funktionen im Vergleich zu den Google- und Alexa-Pendants und taugt eher als kostspieliger Bluetooth-Lautsprecher.

Neben einer Integration von Zigbee im HomePod wäre Apple gut beraten, ein kleines günstiges Pendant herauszubringen. Ein günstiger kleiner Smart Speaker – wie Echo Dot oder Nest Mini – fehlt noch gänzlich im Portfolio. Dabei gehören die beiden zu den beliebtesten und meistverkauften Geräten in ihrer Kategorie. Was wohl nicht wahr wird, ist ein smartes Display, eine Art HomePod View. Hier konzentriert sich Apple bestimmt auch in Zukunft auf seine iPhones und iPads sowie die AppleWatch, die teilweise mehr Funktionen bieten als bloße Smart Displays. Aber wer weiß, was uns die Apple Keynotes 2020 so bringen.

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