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Kaufhilfe - Saugroboter

Saugroboter – Putzhilfen für jedes Budget

Die saugenden Haushaltshelfer werden in allen Preisklassen angeboten. Für welche Funktionen lohnt es sich, tiefer in den Geldbeutel zu greifen?

© iRobot

© iRobot

Smarte Staubsaugerroboter für die heimische Umgebung erfreuen sich wachsender Beliebtheit und sichern sich in immer mehr Haushalten ihren Platz. Diese Entwicklung ist gut für die Kunden, denn sie bedeutet, dass die Hersteller untereinander in Wettbewerb treten. Um erfolgreich zu sein und zu bleiben, müssen sie also die Entwicklung ihrer Angebote vorantreiben. Das erhöht die Auswahl für die Verbraucher.

Tatsächlich ist die Bandbreite der Staubsaugerroboter, die dieser Tage zur Verfügung stehen, beachtlich. Das Angebot reicht von Geräten, die oft sogar in Discountern und Baumärkten für unter 100 Euro über den Tresen gehen, bis hin zu technisch hochgerüsteten Neuentwicklungen, für die vierstellige Beträge fällig werden.

Smart-wohnen.de hat sich die unterschiedlichen Angebote genauer angesehen. Wir erklären, welche Unterschiede es zwischen den Geräten und Preisklassen gibt und welche Lösungen für welche Zielgruppe geeignet sind. Außerdem haben wir drei Geräte genauer unter die Lupe genommen und erläutern deren Funktionsweise.

Wieviel Saugleistung wird wirklich gebraucht?

 „Wer billig kauft, kauft doppelt“ ist ein alter Sinnspruch. Allerdings findet er mit Hinblick auf die Haushaltsgehilfen nur bedingt Anwendung. Günstige Geräte sind nicht zwangsläufig unnütz, auch wenn ihnen natürlich etliche Funktionen und Möglichkeiten ihrer teureren Pendants fehlen. Ausschlaggebend ist vielmehr die Frage, wo und wofür die Roboter eingesetzt werden sollen.

Ganz ehrlich – einen klassischen Bodensauger können die kleinen Saugroboter meist ohnehin nicht gleichwertig ersetzen. Bei Krümeln und Alltagsstaub können alle Geräte problemlos mithalten und das kleine Durchsaugen zwischendurch bekommen auch so gut wie alle Angebote hin. Für diesen Zweck braucht es auch keine App-Unterstützung.

© Dirt Devil / Für den Spider 2.0 stehen drei Reinigungsmodi zur Verfügung.

Die Unterschiede machen sich schnell mit wachsenden Anforderungen bemerkbar. Wie sauber soll es wirklich werden? Wie gehen die Geräte vor, um Zimmer und Wohnungen sauber zu bekommen? Soll der Roboter ein oder mehrere Zimmer bearbeiten? Auch das Vorhandensein von Teppichen und Haustieren kann Anlass genug sein, sich für ein leistungsstärkeres Gerät zu entscheiden, denn hochflorige Auslagen und Tierhaare werden schnell zur sehr großen Herausforderung für die kleinen Flitzer.

Qualität und Ersatzteile kosten

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Qualität der verbauten Komponenten. Das fängt bei den Akkus an. Moderne Lithium-Ionen-Batterien versprechen nicht nur längere Saugfahrten, sondern auch eine erheblich längere Lebensdauer der Batterien, als Angebote, die auf ältere und günstigere Energiespeicher setzen. Damit einher geht natürlich auch die effektive Saugleistung. Geräte mit starken Batterien können auch entsprechend leistungsfähigere Motoren antreiben und mit höherer Effizienz aufwarten.

Genauso entscheidend ist der Einsatz von Hygiene- und Staubfiltern in den kleinen Robotern. Wer sichergehen will, dass Feinstaub und kleinste Partikel auch wirklich im Geräteinneren verbleiben, muss sich für ein entsprechend ausgestattetes Produkt entscheiden. Wem dies egal ist, der kann an dieser Stelle den einen oder anderen Euro einsparen. Das gleiche gilt für Ersatzteile und weiteres Zubehör. Um sicher zu gehen, auch noch in ein paar Jahren Nutzteile nachbestellen zu können, lohnt der Griff zu einem Gerät eines Herstellers, der seine Garantiequalität unter Beweis stellen kann.

© iRobot / Für die Roomba-Modelle gibt es Ersatz-Filter.

Viele Hersteller bieten überdies weiteres Zubehör wie beispielsweise Lichtschranken an. Mit deren Hilfe lassen sich unsichtbare Barrieren für die Saugroboter aufbauen. Will man verhindern, dass die Geräte bestimmte Bereiche der Wohnung betreten, oder einfach auch nur die Saugleistung auf bestimmte Bereiche konzentrieren, können mittels Infrarot-Technologie Schranken errichtet werden. Auch hier gilt, dass solche Extras meist nur für höherwertige und somit auch teurere Lösungen angeboten werden.

Intelligenz

Vom reinen Saugerlebnis hin zum smarten Haushaltshelfer ist es der letzte Schritt. Aktuelle Neuentwicklungen verfügen über eine Vielzahl moderner Funktionen. Etliche Geräte lassen sich mithilfe von Apps über das heimische WLAN steuern und in Smart Home-Umgebungen integrieren. Auch wenn der Besitzer unterwegs ist. Darüber hinaus bieten diese Geräte eine Vielzahl weiterer Komfortfunktionen.

Neben unterschiedlichen Programmen für unterschiedliche Saugaktionen wie Eco-, Parkett- oder Teppichreinigung, greifen wirklich smarte Saugroboter auch auf auf lasergestütze Navigation zurück. Auf diese Weise erkennen Sie Hindernisse und Möbel frühzeitig und fahren diese entsprechend vorsichtig an, anstatt dagegen zu rumpeln. Außerdem sind sie meist in der Lage, Raumpläne zusammenzustellen, anhand derer sie Zimmer (wieder)erkennen, und den Grundriss systematisch durchreinigen. Roboter ohne diese Möglichkeiten fahren eher nach dem Zufallsprinzip durch die Gegend. 

Dirt Devil M 612 Spider 2.0

Mit dem Spider 2.0 schickt die Firma Dirt Devil ein günstiges Einsteigermodell ins Rennen. Für unter 100 Euro verfügt der Spider über drei Reinigungsmodi. Diese setzt er abwechselnd ein, bis er auf ein Hindernis oder eine Wand stößt. Programm eins ist ein Zufallsprogramm, bei dem er beliebig die Richtung wechselt. Außerdem verfügt er über ein Kreisprogramm, bei dem er das Zimmer kreisförmig abfährt sowie über einen Kantenmodus, in dem er Kanten und Wände längsseitig abarbeitet.

© Dirt Devil / Der kleine Spider 2.0 ist für unter 100 Euro erhältlich.

Der Akku des Spider 2.0 hält bis zu 90 Minuten für einen Reinigungsdurchgang. Allerdings muss der Roboter händisch mithilfe eines Kabels geladen werden. Eine Ladestation steht nicht zur Verfügung. Das hat auch zur Folge, dass der Spider seinen Saugvorgang dann beendet, wenn der Akku leer ist, beziehungsweise das Gerät beschließt, genug gesaugt zu haben. Dann bleibt er dort stehen, wo er gerade gearbeitet hat. Seiner kompakten Bauform geschuldet ist auch das relativ knapp bemessene Fassungsvermögen von 0,3 Litern.  

Neato 945 - 0181 Botvac-Connected

Mehr als doppelt so viel Aufnahmekapazität findet sich im Botvac-Modell von Neato. 0,7 Liter Staub und Unrat nimmt der Saugroboter auf. Darüber hinaus verfügt das Modell über Hygienefilter, drei Bürsten und lasergesteuerte Hinderniserkennung. Das schlägt sich natürlich im Preis nieder. Mit knapp 680 Euro, bewegt sich der Roboter im oberen Mittelklasse-Preissegment.

© Neato / Quadratisch und rund. So verspricht der Botvac-Sauger Kanten und Ecken besonders gut zu reinigen.

Ein integrierter Lithium-Ionen-Akku verspricht nicht nur lange Saugfahrten, sondern auch eine Saugleistung von 40 Watt. Diese nutzt er auf zwei Arten. Im Öko-Modus dauert die Reinigung länger, das Gerät ist aber leiser und spart Energie. Der Turbo-Modus bietet eine besonders starke Reinigung.          

Smart wird der Neato durch WLAN-gestützte Steuerung über die dazugehörige App. So kann der Sauger von unterwegs losgeschickt werden, wenn sich spontaner Besuch ankündigt.

Mithilfe seiner Laser-Sensoren erkennt der Neato-Sauger überdies nicht nur Möbel und Hindernisse, er nutzt diese auch dazu, die Räume zu analysieren und zu kartographieren. So erstellt der Sauger einen Raumplan, den er systematisch abarbeitet. Ist der Akku leer, fährt das Gerät zu seiner Ladestation zurück, lädt sich auf und setzt seine Arbeit danach an der letzten Stelle fort.

iRobot Roomba 966 

Dank eines neu entwickelten Motors verspricht der US-Hersteller Roomba bis zu 5-fache Saugleistung im Vergleich zu den eigenen Vorgängermodellen. Dazu steht dem Roomba 966 mit 0,75 Litern das größte Fassungsvermögen der von uns genauer beleuchteten Geräte zur Verfügung. Mit einem Preis von knapp 800 Euro setzt sich der Roomba aber auch an die Preisspitze unseres Testfeldes.

© iRobot / Der neue Roomba 966 saugt angeblich fünf mal gründlicher als seine Vorgänger.

Der integrierte Li-Ion-Akku hält 75 Minuten pro Reinigungszyklus. Reicht das nicht, dann lädt sich der Roomba auf und setzt seinen Job fort. Ein effizientes Reinigungsmuster sorgt dafür, dass alle Stellen in der Wohnung abgefahren werden. Dabei wird das Gerät von optischen und akustischen Sensoren unterstützt, die den Reinigungsprozess zusätzlich verbessern sollen.

Genau wie das Gerät von Neato lässt sich auch der Roomba per App und Fernsteuerung bedienen. Wenn er nicht ohnehin gemäß Zeitplan bei der Arbeit ist, lässt sich das Gerät jederzeit von überall steuern und gibt auch Statusangaben über Position, Fortschritt oder Füllzustand auf Wunsch an seinen Besitzer weiter.

Fazit

Die Entwicklung von Staubsaugerrobotern in den letzten Jahren ist ähnlich beeindruckend wie die Preisunterschiede für die angebotenen Geräte. Je mehr man zu investieren bereit ist, desto ausgefeilter ist die Technologie, die man für sein Geld bekommt.

Günstig ist dabei keineswegs schlecht!

Letztlich ist die Frage entscheidend, wie viel zusätzlichen Komfort man sich ins Haus holen will. App-Steuerung, WLAN-Integration und Laser-Unterstützung kosten selbstredend ihren Preis. Wer darauf verzichten kann, der findet auch mit schmalerem Budget zuverlässige Hilfe unter den Staubsaugrobotern.

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