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Title: Haushalt
Mit Google Assistant

Schlauer Assistent: Lenovo Smart Display

Die Smart Displays von Lenovo sind nun auch in Deutschland auf dem Markt. Dank Google Assistant habe sie Potenzial, sich als Alltagshelfer durchzusetzen.

© Lenovo / Das Smart Display: Schick gestaltet und mit vielen Funktionen.

© Lenovo

Angekündigt war das Smart Display von Lenovo schon längst, in den USA waren die Geräte auch schon eine ganze Weile erhältlich – nur in Europa mussten sich Interessenten noch gedulden. Seit Mitte April ist es aber auch hier so weit: die Smart Displays sind auf dem Markt.

Dabei könnte einem auffallen, dass Lenovo sich einen sehr unspektakulären Namen ausgedacht hat. Immerhin ist „Smart Display“ kein Begriff, der sich wie beispielsweise Echo leicht durchsetzen und im Sprachgebrauch verankern dürfte. Andererseits ist der Namen total ehrlich: was Lenovo da neuerdings auch in Deutschland im Angebot hat, ist eben ein smarter Bildschirm.

Zwei Varianten erhältlich

Und wenn es nach den Entwicklern geht, sollen sich die Smart Displays in ihren unterschiedlichen Varianten weniger als Lifestyle-Gadgets bewähren, denn als schlaue Helfer für den Alltag.

© Lenovo / Das Smart Display kann quer und hochkant aufgestellt werden.

Was steckt denn eigentlich hinter dem neuen Produkt? Die Smart Displays gibt es mit Bildschirmen von acht und zehn Zoll Diagonale. Die Acht-Zoll-Variante hat einen Korpus aus grauem Kunststoff, eine Auflösung von 1280x800 Pixeln. Der eingebaute Lautsprecher ist 1,75 Zoll groß.

Der etwas größere „Bruder“ mit zehn Zoll Bildschirmdiagonale kommt auf eine Auflösung von 1920x1200 Pixeln, mit zwei Zoll Durchmesser ist auch ein etwas größerer Lautsprecher verbaut. Außerdem ist der Korpus dieses Modells mit Bambus-Optik ausgestattet.

Google Assistant an Bord

Beiden Varianten gemein ist ein Arbeitsspeicher von 2 Gigabyte und 4 Gigabyte interner Speicher. Für die Rechenleistung sorgt ein Snapdragon-624-Chip. Die Smart Displays sind WLAN-fähig, verfügen über Bluetooth und eine 5MP-Frontkamera.

So viel zu den Basics, die für sich allein noch kein Alleinstellungsmerkmal darstellen. Auch, dass die Geräte sowohl im Quer- als auch im Hochformat aufgestellt werden können, ist noch keine Revolution.

Was das Smart Display aber zum Beispiel von Amazons Echo unterscheidet, ist die Integration des Google Assistant. Der Sprachassistent, der bislang vor allem in Android-Smartphones genutzt wurde, ist der eigentliche Akteur hinter der Fassade der Displays.

© Lenovo / Nur eine Funktion: in der Küche kann das Smart Display zum beliebten Helfer werden.

Eingerichtet werden die Smart Displays über die Google-Home-App. Danach lassen sich abonnierte Dienste nutzen. Der smarte Bildlautsprecher spielt Musik ab, kann sich beispielsweise aber auch um die Lichtsteuerung von Philips' Hue-System kümmern.

Smarter Alltagshelfer

Apps lassen zwar Medienberichten zufolge nicht installieren, auch Netflix läuft demnach auf dem Smart Display nicht. Allerdings lassen sich Streams per Google Cast auf den Bildschirm zaubern.

Ohnehin scheinen die Smart Displays weniger als neue Entertainment-Stars, denn als hilfreiche Alltagsbegleiter konzipiert worden zu sein.

Ihre Gehäuse sorgen dafür, dass sie wie eine Art digitaler Bilderrahmen leicht angewinkelt stehen. Das wird zum Beispiel jeder zu schätzen lernen, der so ein Smart Display in der Küche nutzen will, um sich Rezepte anzeigen zu lassen. Oder sich beim Warten auf den perfekten Garzeitpunkt der Spaghetti schon mal ein paar Nachrichten oder Youtube-Videos anzeigen lassen. Und das dank größerem Bildschirm und leistungsfähigerem Lautsprecher in besserer Qualität, als es ein Smartphone könnte.

© Lenovo / Die 10-Zoll-Variante ist in Bambus-Optik gestaltet.

Über das Anlegen von Routinen kann man den Displays natürlich auch noch einiges mehr beibringen, damit sich die Lenovo-Geräte auch als sprachgesteuerte Smart-Home-Zentrale bewähren können. Neben Lichtsteuerung sind dann auch Dienste wie Heizungssteuerung denkbar. Lenovo gibt an, dass sich in der Verbindung zwischen Google Assistant und Smart Display über 10.000 Smart-Home-Produkte steuern lassen.

Viele praktische Aufgaben

Dazu kommen ganz praktische Aufgaben wie Terminplanung, Wetterabfragen oder Stauprognosen, die über den Google Assistant per Sprachsteuerung abgerufen werden können. Ebenfalls per Sprachbefehl lassen sich Videoanrufe starten.

Und wer ein bisschen mehr Privatsphäre will, kann zum einen die Kameralinse verdecken, zum anderen die vier Mikrophone auch „taub“ schalten.

Fazit

Die Smart Displays von Lenovo sind ansprechend gestaltet, sie können im Alltag viele Aufgaben übernehmen. Aber sie werden sich auf dem Smart-Home-Markt einer starken Konkurrenz stellen müssen.

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