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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Urlaubs-Guide Teil 2

Sicherheit in der Urlaubszeit: Tipps für drinnen

In der Urlaubszeit haben Einbrecher Hochsaison. Wir zeigen, wie man mit Smart Home Geräten in der Wohnung und im Haus für mehr Sicherheit sorgen kann.

© luckybusiness / Fotolia

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Im ersten Teil unserer Sicherheitstipps haben wir uns das Haus von außen angesehen und potenzielle Schwachstellen sinnvoll mit Smart Home Gadgets ausgestattet. Doch die fettesten Sicherheitskameras nützen nichts, wenn jeder deutlich sehen kann: das Haus ist unbewohnt. Darum müssen wir auch im Haus bzw. in der Wohnung clever vorsorgen. Nicht nur zum Schutz vor Einbrechern, sondern auch für das gute Gefühl, aus dem Karibikurlaub prüfen zu können, ob die Tür zu ist und der Rauchmelder nicht schon piept, ohne dass es jemand hört. Für alle Maßnahmen gilt: auf keinen Fall das Smartphone zuhause vergessen oder im Urlaub ausgeschaltet im Hoteltresor lassen, denn es ist Dreh- und Angelpunkt sämtlicher Smart Home Aktivitäten.

© Netatmo / Kleine Sicherheitskameras können unauffällig im Raum positioniert werden.

Unscheinbare Indoor-Kameras mit Bewegungsmelder bleiben wachsam

Auch im Innenraum ist eine Überwachung durch Kameras sinnvoll, zum Beispiel mit den kleinen und überall platzierbaren Canary Flex, Arlo oder der Nest Cam Indoor. Genau wie die ebenfalls empfehlenswerte Netatmo Welcome sind diese IP-Cams unauffällig in Regalen integrierbar und mit einem Bewegungsmelder ausgestattet, der im Falle eines Einbruchs per SMS, Push-Nachricht oder E-Mail informiert. Direkt vom sonnigen Strand kann man dann eine verknüpfte Alarmsirene auslösen, eine Aufzeichnung starten, die Polizei benachrichtigen und mehr. Und falls es doch nur die Nachbarin ist, die die Blumen gießen möchte, lehnt man sich einfach wieder entspannt zurück. Apropos Blumengießen: auch hierfür gibt es bald smarte Lösungen wie Växt, welche die intelligente Versorgung der Pflanzen übernehmen – ohne zu wenig oder zu viel Gießen durch Nachbarn ohne grünen Daumen befürchten zu müssen.

© Canary / Die Apps der Überwachungskameras wie der Canary Flex funktionieren auf vielen Endgeräten.

Intelligente Beleuchtung simuliert Anwesenheit

Der Klassiker in der Smart Home Welt sind die Philips Hue Leuchten. Sie sind schnell einsatzbereit und komfortabel steuerbar. Das Beste: fast alle Apps anderer Hersteller berücksichtigen eine Steuermöglichkeit für die Hue aufgrund der weltweit immensen Verbreitung. Ob nun per vorher definiertem Zeitplan oder einfach mal beim Abendessen im Hotel aktiviert. Ein immer mal wieder zu anderen Zeiten beleuchtetes Haus lässt erst einmal Zweifel bei Einbrechern aufkommen, ob es wirklich leer ist oder doch bewohnt. Und aus Bequemlichkeit sucht sich der ungebetene Gast dann in den meisten Fällen lieber ein anderes Objekt. Online fernbedienbare Jalousien, die es in Spezialgeschäften zu kaufen gibt, machen die Anwesenheitssimulation perfekt.

© Philips / Der Lampenklassiker Hue simuliert per Klick oder vordefiniertem Zeitraum helle Anwesenheit.

Smarte Steckdosen sorgen für Geräusche aus dem Fernseher oder Radio

Auf die Spitze treiben lässt sich die simulierte Anwesenheit durch clevere Steckdosen wie die Fritz!DECT 200, Smartwares Funk-Steckdose oder Devolo Home Control. Diese können aus dem Urlaub aktiviert werden und schalten dann die daran angeschlossenen Geräte ein. Ein Fernseher, der abends läuft, eine eingeschaltete Stehlampe oder ein lärmendes Radio verstärken die Zweifel bei potenziellen Einbrechern und vertreiben diese schneller. Darüber hinaus haben smarte Steckdosen einen weiteren Vorteil: wer seine „gefährlichen Geräte“ wie Bügeleisen oder Toaster an schaltbaren Steckdosen betreibt, muss sich keine Sorgen mehr über eventuell nicht ausgeschaltete Bügeleisen machen. Ein Klick vom Flughafen, Auto oder dem Hotel und schon ist die Steckdose aus und die Gefahr gebannt. Das sorgt für deutlich mehr Entspannung im Urlaub.

© AVM / Intelligente Steckdosen schalten Elektrogeräte auf Wunsch ein und aus.

Smarte Rauchmelder warnen grenzenlos

Und auch für den Extremfall, wie ein sich ausbreitendes Feuer, hat das Smart Home die passende Lösung: intelligente Rauchmelder gibt es von Bosch, Devolo und der Telekom sowie von Nest. Letztere überwachen zusätzlich den Kohlenmonoxidgehalt der Luft, können Dampf von Rauch unterscheiden und geben exakte Mitteilungen über den Ort, wo genau der Rauch entstanden ist. Diese Benachrichtigung erhält man frühzeitig schon bei Rauchentwicklung oder kleinem Schwelbrand auf das Smartphone und kann direkt reagieren: Alarm ausschalten, Feuerwehr rufen, Nachbarn informieren. Böse Überraschungen gehören damit der Vergangenheit an. Und in Kombination mit einer Indoor-Kamera kann man auch direkt sehen, wie schlimm es wirklich ist. Übrigens: auch für das Gegenteil von Feuer – das Wasser – gibt es funkgesteuerte Wassermelder, zum Beispiel von Devolo Home Control, die auf dem Smartphone informieren, wenn der Keller überflutet ist.

© Nest Labs / Smarte Rauchmelder sorgen für ein gutes Gefühl im Urlaub.

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