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Blumenpflege für Faule

Smart gießen mit dem Gardena Urlaubs-Bewässerungsset

So manche Pflanze erleidet einen tragischen Tod durch Vertrocknen oder Ertränken. Das muss nicht sein - dank smarter Bewässerungsmöglichkeit.

© Chris Bertko

© Chris Bertko

Nicht jeder Mensch hat einen grünen Daumen. Bei manchen erleben Topfpflanzen tatsächlich eher Ebbe und Flut. Fällt der trockene Boden der Pflanzen zufällig mal auf, dann bekommen Sie natürlich reichlich Wasser – es soll ja auch eine Weile reichen. Doch für den geneigten Smart-Home-Tüftler ist das kein Zustand. Und so machte er sich auf die Suche nach einer intelligenten Lösung – und fand im Internet das „Gardena Urlaubs-Bewässerungsset“.

© Chris Bertko / Der Lieferumfang des Gardena Urlaubs-Bewässerungssets.

Ausgestattet mit einem 9-Liter-Wasserbehälter, einer Pumpe, Verteilern und Schläuchen soll sich dieses Set während der Urlaubszeit um die daheimgebliebenen Pflanzen kümmern. Doch was im Urlaub funktioniert, geht auch im Alltag, oder?

Der Aufbau ist relativ einfach – dennoch sollte man angesichts der vielen Zubehörteile im Lieferumfang die Anleitung wenigstens einmal überfliegen. Enthalten sind drei (farblich) verschiedene Verteilerstücke. Jedes dieser Stücke lässt eine unterschiedliche Menge Wasser hindurch. So können bis zu drei Gruppen von Pflanzen mit unterschiedlichem Wasserbedarf gebildet werden. Steht die Position fest, an welcher der Verteiler später liegen wird, so kann der schwarze Schlauch auf die passende Länge zwischen Verteiler und Pflanze ganz individuell zugeschnitten werden.

© Chris Bertko / Den Schlauch muss man auf die individuelle Länge zuschneiden.

Der Schlauch kann einfach auf den Verteiler aufgesteckt werden, das andere Ende wird durch den Erdspieß im Pflanzentopf verankert. Es empfiehlt sich, dieses Ende für einen besseren Wasserfluss schräg anzuschneiden.

© Chris Bertko / Das eine Ende des Schlauchs verankert man durch den Erdspieß im Pflanzentopf.

Das Ganze nun für alle zu gießenden Pflanzen wiederholen und danach mit den kleinen Blindkappen die übrigen Öffnungen an dem oder den Verteiler(n) verschließen.

© Chris Bertko / Die Blindkappen verschließen die übrig gebliebenen Öffnungen am Verteiler.

Nun sollte festgelegt werden, wo der Wasserbehälter mit der Pumpe stehen wird. Danach kann der graue Schlauch an die Pumpe angeschlossen und auf die passende Länge bis zum Verteiler gekürzt werden.

© Chris Bertko / Den grauen Schlauch kürzt man auf die passende Länge und schließt ihn an Verteiler und Pumpe an.

Die Pumpe verfügt über drei Ausgänge, sodass jeder Verteiler an einen eigenen Ausgang angeschlossen werden kann. Sollten nicht alle Verteiler zum Einsatz kommen, so müssen die übrigen Ausgänge an der Pumpe mit der Blindkappe verschraubt werden.

© Chris Bertko / Die Pumpe hat drei Ausgänge - einen für jeden Verteiler.

Jetzt muss nur noch die Pumpe mit dem Trafo verbunden und der Behälter mit Wasser befüllt werden. Achtung!! Die Pumpe niemals ohne Wasser laufen lassen! Fertig ist die fast smarte Lösung zum automatischen Gießen der Pflanzen.

© Chris Bertko / Wenn der Tank mit Wasser befüllt und die Pumpe mit dem Trafo verbunden ist, kann das Gießen beginnen.

Sobald die Pumpe mit dem Stromnetz verbunden wird, beginnt diese für eine Minute lang Wasser durch die Schläuche zu den Blumen zu pumpen. Danach pausiert die Pumpe für 24 Stunden. Der Zeitpunkt des täglichen Gießens richtet sich danach, wann die Pumpe mit dem Stromnetz verbunden wurde. Steckt man die Pumpe beispielsweise um 14 Uhr in die Steckdose, so wird jeden Tag um 14 Uhr bewässert.

Auch nach einem Stromausfall würde die Pumpe wieder angehen und der tägliche Zeitpunkt des Bewässerns würde sich entsprechend verschieben. Eine Eigenschaft, welche man sich für das Smart Home zu Nutze machen kann – denn stupide alle 24 Stunden zu bewässern ist nicht unbedingt smart genug. So kann man die Pumpe über einen Zwischenstecker vom Stromnetz trennen und auch wieder zuschalten, wodurch die Pumpe sofort angeht.

In einem anderen Artikel über das smarte Blumengießen mit Wassersensor wurde der Sensor so modifiziert, dass er die Bodenfeuchtigkeit von Topfpflanzen erkennt. Die dort vorgestellte Szene kann natürlich auch so verwendet werden, dass der Zwischenstecker eingeschaltet wird und die Blumen somit gegossen werden.

Quelle: Chris Bertko

Der Trigger (also der Auslöser der Szene) ist der Flood Sensor, welcher als Pflanzenwächter dient. Die WENN-Bedingung muss hier negiert werden mit „Nicht gleich“ ausgelöst, da die Blumen gegossen werden sollen wenn KEIN Wasser vorhanden ist. In der Aktion wird die Pumpe einfach eingeschaltet und über eine UND-Verknüpfung wieder ausgeschaltet. Über das rote Feld kann eine Zeitverzögerung in Sekunden eingestellt werden, in der das Ausschalten erfolgen soll.

Wer auch auf Nummer sicher gehen möchte, um das Auffüllen des Wasserbehälters nicht zu verpassen, der kann natürlich auch diesen mit einem Wassersensor überwachen. Am besten eignet sich hierfür der Fibaro Flood Sensor mit einem externen Wasserfühler. Per Szene im Smart Home Gateway wird man so via Push-Mitteilung an das Auffüllen erinnert. Kurzum – wenn man die Schläuche sauber verlegt und bestmöglich versteckt, ist dies eine echt smarte Lösung für Tekkis. 

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