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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Title: Haushalt
Smart Home Deluxe

Smart Home - All Inclusive: Teil 1

Wenn Geld keine Rolle spielt: Welche Möglichkeiten eröffnen sich einem Smart Home, wenn es keine Grenzen gibt? In unserem Teil eins geht es dabei um Eingang, Diele und Allgemeines.

© zhu difeng / Fotolia

© zhu difeng / Fotolia

In einem Luxus Smart Home darf es natürlich an keinerlei Komfort fehlen. Darum statten wir unser Beispielobjekt mit allem aus, was das Leben angenehm und einfach macht. Zur Bedienung genügt eigentlich ein Smartphone, wer jedoch möchte, kann auch jedes Zimmer mit einem iPad Mini bzw. 8 Zoll-Android-Tablet als Steuereinheit ausrüsten, idealerweise direkt wie ein Lichtschalter an die Wand montiert. So bewahrt man die gewohnte Haptik und Anordnung von Schaltern und hat in jedem Raum eine Steuerungsmöglichkeit in der Nähe. Pro Zimmer entstehen damit Kosten zwischen 200 und 400 Euro.

Wer sich beim Neubau eines Hauses für ein Smart Home Deluxe interessiert und keine Kosten scheut, der findet vor allem bei den Herstellern Somfy mit der Serie Tahoma und über 100 kompatiblen Geräten, sowie bei Gira oder Busch-Jaeger passende Lösungen für jeden Wunsch in den Bereichen Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz. Vorteil: alle Systeme werden aufeinander abgestimmt, vorwiegend kabelgebunden verlegt und von einem Fachmann installiert.

Das hat seinen Preis, aber am Ende ist alles aufeinander abgestimmt und für eventuelle Nachrüstungen stehen gleich in die Wand eingelassene Anschlüsse parat. Und oftmals stehen auch gleich Bedienkonsolen für die Wand mit auf dem Programm. Die Kosten hierfür variieren je nach der gewünschten Ausstattung. Als Faustregel gilt: vierstellig ist der Preis mindestens für eine gute Ausstattung und bei einem All-Inclusive-Paket werden auch schnell fünfstellige Beträge erreicht. Bei den in unseren Artikeln vorgestellten Lösungen haben wir übrigens nicht auf Kompatibilität untereinander geachtet, sondern auf das in einem Smart Home grundsätzlich Mögliche.

© Somfy / Komplettanbieter wie Somfy Tahoma machen Smart Home Wünsche wahr.

Der Eingangsbereich im Luxus Smart Home

Gleich an der Haustür findet sich ein elektronisches Schloss für 100 bis 200 Euro. Okay, hiervon wird von einigen Experten abgeraten, da die Möglichkeit des Hackings an dieser kritischen Stelle besteht, aber Fakt ist: Wer sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt und sich gut beraten lässt, weiß wo mögliche Sicherheitslücken lauern und wie man sie bestmöglich schließen kann. In jedem Fall: Smartlocks können nützlich sein, etwa, wenn der Partner den Schlüssel vergessen hat und man mal eben vom Arbeitsplatz aus die Tür öffnet.

Daneben gehört eine Türklingel, etwa von Skybell. Sie überträgt auch ohne Druck auf den Klingelknopf dank integriertem Bewegungsmelder direkt ein Live-Stream-Videobild auf Smartphone oder Tablet und ermöglicht über eine Gegensprechanlage, mit dem Besucher zu kommunizieren – Kostenpunkt: ca. 260 Euro.

Ein Türkontakt an der Innenseite der Haustür sorgt für weitere Sicherheit bei unbefugtem Betreten oder informiert, wenn der Nachwuchs sicher zu Hause angekommen ist. Und das für verhältnismäßig günstige 30 Euro.

Ist keine Türklingel mit Video erwünscht oder soll der sichtbare Überwachungsbereich größer sein, gehört eine Outdoor-Sicherheitskamera, zum Beispiel die Netatmo Presence für rund 300 Euro, zum Pflichtprogramm im Smart Home Eingangsbereich. Sie informiert, wenn sich jemand der Haustür nähert, überträgt ein Live-Bild inklusive Ton und Nachtsichtfunktion. Der Clou bei der Presence: sie unterscheidet, ob sich ein Auto, Tier oder Mensch nähert. Möchte man etwa nur über menschliche Besucher informiert werden, schaltet man Tier- und Fahrzeugmeldungen einfach aus. Zusätzlich kann man eine Zone definieren, auf die sich die Kamera fokussieren soll, um nicht über jeden am Haus vorbeilaufenden Zweibeiner informiert zu werden.

© Abus / Eine Alarmanlage in der Diele ist Pflicht beim voll ausgestatteten Smart Home.

Die Diele im Luxus Smart Home

In der Diele sollte zwingend eine Alarmanlage wie zum Beispiel die Abus Smartvest Funk-Alarmanlage für knapp 600 Euro oder die Somfy Protexial IO für knapp 550 Euro sitzen, die bei unbefugtem Eindringen sofort Meldung macht und den Einbrecher mit einem lauten Sirenengeräusch verschreckt.

Im Flurbereich findet auch ein intelligenter Staubsaugroboter wie der iRobot Roomba 980 für knapp 1.000 Euro einen guten Platz und Ausgangspunkt für seine Reinigungstouren.

Und auch eine Indoor-Sicherheitskamera wie die Netatmo Welcome für rund 170 Euro kann hier unauffällig integriert werden und informiert dank Gesichtserkennung über Besucher sowie heimkommende Kinder oder Eltern.

© Netatmo / IP-Cams außen und innen maximieren die Sicherheit.

Das Wohnzimmer im Luxus Smart Home

Das Wohnzimmer beleuchten wir mit Philips Hue-Lampen (gut 200 Euro für ein Starterset mit Zentraleinheit und 3 Leuchtmitteln). Diese richten wir mit einfachen „Wenn dies dann das-Funktionen“ ein: der Befehl „Kino“ etwa dimmt die Lichter und schaltet BluRay-Player, Soundbar und Smart TV-Gerät an, in diesem Fall ein 75 Zoll QLED Q8 von Samsung für 6500 Euro.

Damit unsere Kommandos auch verstanden werden, integrieren wir ins Wohnzimmer einen intelligenten Lautsprecher wie Google Home oder Amazon Echo für gut 120 bis 180 Euro. Diese sind übrigens auch eine gute Ergänzung für die Steuerungseinheiten der anderen Räume. Voraussetzung ist, dass man eventuelle „Überwachungsgedanken“ aufgrund der „Always-On-Funktion“ verdrängt.

Im zweiten Teil unserer kleinen Serie verschaffen wir außerdem einen Eindruck, wie Küche, Schlafzimmer, Kinderzimmer und mehr aussehen können, wenn es im Smart Home kein Limit gibt.

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