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Title: Haushalt
10 beliebte Smart Home Apps und mehr unter der Lupe

Smart Home Apps im Vergleich

Wer sich für ein Smart Home System entscheidet, erhält in der Regel eine dazu passende App. Wir gucken uns diverse Smart Home Apps genauer an.

©iStock.com/Drazen_

©iStock.com/Drazen_

Ein Smart Home soll nicht nur beim Energiesparen helfen und die Sicherheit erhöhen, sondern vor allem den Komfort steigern. Das beginnt bereits bei der Bedienung. Mehr oder minder gut gelungene Apps für Smartphone und Tablet sind oftmals entscheidend für den Erfolg eines Systems. Wir schauen uns die Apps der bekannten Hersteller an, blicken über den Tellerrand und klären, ob es unabhängige Lösungen gibt, die mit nur einer App im Smart Home alles möglich machen. Die Reihenfolge der Marken-Apps entspricht dem Alphabet und soll an dieser Stelle keine Wertung darstellen. Und alle Apps stehen gleichermaßen für iOS und Android zur Verfügung, sind kostenlos und bieten eine deutsche Oberfläche – falls nicht, gehen wir im Text darauf ein.

© Bosch / Bosch Smart Home App.

Bosch Smart Home App

Die Smart Home App von Bosch bildet einzelne Geräte in Form von Widgets ab, die Steuerung ist per Touch einfach und intuitiv. Für verschiedene Nutzer stehen zwei Berechtigungsstufen parat. Und das Anlegen von Wenn-Dann-Szenen ist verständlich umgesetzt. Neben den eigenen Smart Home Geräten von Bosch lassen sich auch Philips Hue, Buderus Heizsysteme und Junkers Heizsysteme einbinden, Sprachsteuerung über Alexa ist auch an Bord. Zusätzlich bietet Bosch auch noch separate Apps nur für Bosch Smart Home Kameras oder den Bosch Twinguard Rauchmelder mit Luftgütemessung an.

© D-Link / mydlink App.

D-Link Smart Home mit der mydlink App

Die Smart Home App für D-Link Geräte ist sehr bildhaft und übersichtlich, und ermöglicht mit sofort verständlichen Illustrationen und Fotos eine zügige Bedienung, um Regeln oder Zeitpläne zu erstellen. Die App unterstützt keine Dritthersteller Geräte, kann aber über IFTTT mit kompatiblen Geräten anderer Hersteller kombiniert werden. Aktuelle D-Link Produkte ermöglichen eine Sprachsteuerung per Alexa und Google Assistant. Per Multiview Funktion können die Live-Bilder mehrerer angeschlossener Sicherheitskameras gleichzeitig angezeigt werden. Die App ist mehrsprachig – deutsch inklusive. Die angezeigte Sprache hängt ab von den Systemeinstellungen des Mobilgeräts.

Devolo Home Control App

Die Smart Home App von Devolo ist schlicht, jedoch äußerst übersichtlich. Das beginnt schon auf der Startseite: neben eigenen Widgets für jedes Smart Home Gerät können auch Widgets für Szenarien oder Gruppierungen mehrerer Geräte genutzt werden, etwa „Abwesend“, womit beispielsweise alle nicht benötigten Geräte und das Licht ausgeschaltet sowie die Heizung heruntergeregelt wird. Neben den Devolo-Geräten können Philips Hue Leuchten und Geräte mit dem Übertragungsprotokoll http angesprochen werden.

© AVM / MyFRITZ!App 2.

Fritz!Box Smart Home mit MyFRITZ!App 2

Die MyFRITZ!App 2 ist nicht primär als Smart Home App konzipiert worden: sie zeigt die Benutzeroberfläche der Fritz!Box sowie den Inhalt eines Fritz!NAS Servers. Und mittlerweile gibt es auch den Punkt Smart Home. Hier können an der Fritz!Box angemeldete Smart Home Komponenten von AVM und Geräte mit DECT ULE Protokoll, etwa von Magenta SmartHome, gesteuert werden. Die Bedienbarkeit ist okay, man merkt jedoch, dass man es mit einer Router-App und keiner echten Smart Home App zu tun hat. Nichtsdestotrotz sind diverse Funktionen vorhanden und einstellbar.

Google Home Smart Home App

Auch die Google Home App ist keine reine Smart Home App, sondern neben dem Google Assistant, Chromecast, Smart Speakern auch mit einer Funktion für Smart Home ausgestattet. Hier lassen sich alle mit Google Home zusammenarbeitenden Komponenten integrieren, laut Google sind das mehr als 5.000 Geräte von über 400 Herstellern. Das Design ist schlicht und intuitiv, auch Sprachsteuerung per Google Assistant ist möglich.

© innogy / innogy SmartHome App.

innogy SmartHome App

Die teilweise sehr blau/grün-lastige App bietet einen individualisierbaren Homescreen, zeigt grafische Auswertungen und Tipps & Tricks an. Neben den eigenen innogy SmartHome Komponenten versteht sie sich mit Philips Hue, Samsung Kameras, Miele@Home Haushaltsgeräten, Buderus Heizungssteuerungen, Yale Türschlössern und Netatmo Smart Home Komponenten. Die App selbst ist kostenlos, man kann jedoch drei sogenannte Premiumdienste dazu buchen: mobiler Zugang (dieser ist bei Kauf eines innogy SmartHome Geräts für 24 Monate inklusive), Premiumauswertungen und SMS-Kontingent. Die Bedienung geht nach kurzer Eingewöhnung gut von der Hand.

© Telekom / Magenta SmartHome App.

Magenta SmartHome App

Auch die Smart Home Serie der Telekom hat eine eigene App. Wie viele der anderen großen Hersteller bietet sie neben einer Übersicht die Steuerung jeder Smart Home Komponenten sowie das Erstellen von Wenn-Dann-Szenarien. Die Bedienung ist intuitiv und sehr übersichtlich gehalten und geht gut von der Hand. Neben den Magenta SmartHome Geräten können mehr als 300 Komponenten von Drittherstellern nach Einbindung mit der App genutzt werden, darunter Bose, D-Link, DoorBird, eQ-3, ERGO, GROHE, Google, IKEA, Junkers, Logitech, Miele, nest, NETATMO, OSRAM, Philips Hue, Schellenberg, Siemens und SONOS.

© Medion / Medion Smart Home App.

Medion Smart Home App

Auch der beliebte Hersteller Medion hat für seine Smart Home Geräte eine eigene App in petto. Auf großen, widget-ähnlichen Kacheln können diverse Einstellungen direkt vorgenommen werden, das klappt auch recht intuitiv. Auch eine Sprachsteuerung per Alexa ist möglich. Das Anlegen von Szenen klappt einfach. Komponenten anderer Hersteller können in der Smart Home App jedoch nicht eingebunden werden.

© Philips / Signify - Philips Hue App.

Philips Hue App

Etwas outstanding ist die App von Philips Hue, die rein auf smarte Beleuchtung ausgelegt ist und keine Geräte anderer Hersteller einbinden kann. Trotzdem ist sie ein Vorbild für intuitive Bedienung und Funktionalität: wie etwa der Farbring, auf dem sich per Touch direkt die gewünschte Farbe nach dem Motto whatyouseeiswhatyouget wählen lässt. Diese App ist ein gutes Beispiel für gutes Usability, begonnen bei den Lieblingsszenen, die per stimmungsvollem Foto eine Vorschau bieten, bis zu den übersichtlich sortierten Szenen im passenden, bunten Design. Und auch Sprachsteuerung per Alexa, Siri und Google Assistant ist mit dabei.

© Samsung / Samsung SmartThings App.

Samsung SmartThings App

Ebenfalls im typischen Look einer Smart Home App kommt SmartThings von Samsung. Übersichtlich angeordnet und sortiert lassen sich hier eine Vielzahl an Funktionen einstellen. Das Besondere: die SmartThings App gibt es auch für Smart TV, sodass man bequem beim Fernsehen auch schnell mal ein Smart Home Gerät aktivieren kann. Neben den eigenen Samsung Geräten lassen sich unzählige Smart Home Komponenten von Drittherstellern wie Danalock, Yale, Netgear, Ring, IKEA, Philips Hue, LIFX, Osram, Sengled, Fibaro und Danfoss integrieren und bedienen. Neben der einzelnen Bedienung können Szenen für mehrere Geräte erstellt werden. Als Sprachassistent steht Bixby parat.

Smart Home Apps von Drittherstellern

Viele Apps großer Hersteller von Smart Home Komponenten erlauben auch die Einbindung von Dritthersteller-Geräten. Doch es gibt auch unabhängige Apps, die sich auf keine Marke im Speziellen festlegen, sondern eine Komplettsteuerung ermöglichen möchten. Wir haben uns drei herausgepickt:

© Muzzley / Muzzley App.
Die englischsprachige App Muzzley kommt im visuell ansprechenden Look samt intuitiver Bedienung. Dank Bedienung über WLAN und Mobilfunknetz kann die Bedienung auch von unterwegs erfolgen. Unterstützt werden Echo, LIFX, Nest, Ecobee, Honeywell, Philips Hue, Netatmo, TCP, Osram, greenIQ, Wink, Fitbit, Jawbone, Withings, Insteon, iHealth, Beurer, egardia, easybulb sowie einige andere Smart Home Hersteller. Eine K.I. ermittelt die Verhaltensweise des Nutzers und bietet darauf optimierte Automatisierungen.

© openHAB / openHAB App.

Die englischsprachige App OpenHAB bezeichnet sich selbst als „technologie- und herstellerunabhängige, quelloffene Automatisierungslösung fürs Zuhause“. Basierend auf Java steuert die Open-Source-Lösung eine Menge Smart Home Komponenten, wie Philips Hue, IKEA Trådfri, innogy, Nuki, Tado°, Somfy,  Nest, Sonos, mydlink, Grohe, Samsung Smart TV, Netatmo, Homematic, Insteon und andere Zigbee- sowie Z-Wave-Geräte. Insgesamt ist die Liste ziemlich umfangreich. Die kostenlose App selbst ist dafür eher praktisch gehalten und nicht auf Schönheit ausgelegt. Dafür bindet sie die Smart Home Geräte je nach Stockwerk ein und bildet damit einen virtuellen Stockwerk-Plan ab, der anhand von Widgets die einzelnen Geräte zeigt und per Klick bedienbar macht.

Die in den Grundfunktionen kostenfreie iHaus App aus Deutschland ist (der Name lässt es vermuten) auch für Apple Smart Home Nutzer geeignet, da sie auch Apple HomeKit, Eve und Tado° unterstützt. Dazu kommen viele in Deutschland beliebte Hersteller wie Philips Hue, Bosch, Netatmo, Honeywell, Nuki, Nest, Sonos, Siemens, iRobot, Elgato, IKEA Trådfri, Gardena, TP-Link. Sie bietet zudem eine Alexa-Sprachsteuerung. Einen Preis für Schönheit erhält die iHaus App allerdings nicht, alles ist rein auf Funktionalität ausgelegt.

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