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Smart Home für Einsteiger: Teil 2

Der Einstieg ins Smart Home gelingt einfacher als gedacht. Mit Komplettlösungen, abgestimmten Produkten und unseren Smart Home für Anfänger Tipps. Hier geht es weiter mit den Tipps vier bis sechs.

© sdecoret /Fotolia

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Da heute diverse Hersteller ganze Komplettpakete anbieten, die immer mindestens einen Bereich abdecken, wie Sicherheit oder Energie-Effizienz, findet man als Smart Home Einsteiger hier bestimmt eine passende Lösung. Im ersten Teil haben wir uns Funkprotokolle, Komfort und Energieeinsparung angesehen. Weiter geht es hier mit Tipps zu den Themen Sicherheit, Erweiterungen, Apps und mehr.

© Medion / Das Sicherheits-Set von Medion vereint Überwachungskamera, Rauchmelder, Zentraleinheit, Tür-/Fensterkontakte, Bewegungsmelder und Erschütterungssensoren.

Tipp 4: im Smart Home für Sicherheit sorgen

Nach dem intelligenten Strom- und Heizkostensparen steht die Sicherheit bei vielen Smart Home Nutzern im Fokus. Überwachungskameras für den Innen- und Außenbereich können mittlerweile Menschen von Tieren unterscheiden, sind so klein und kabellos, dass sie wie die Arlo IP Kameras überall Platz finden. Zudem glänzen sie oftmals mit knackscharfer Nachtsichtfunktion, Aufnahme mit Ton, Gegensprechanlage und bequemer Benachrichtigung auf der ganzen Welt. Auch smarte Rauchmelder, allen voran die innovativen Geräte von Google Nest, sowie Kohlenmonoxidmesser und Feuchtigkeitsmesser sorgen für ein Maximum an Sicherheit, nicht nur im Urlaub. Dazu gesellen sich noch Tür- und Fensterkontakte, die direkt warnen, sobald Tür oder Fenster geöffnet werden. Gerade im Bereich Sicherheit gibt es von vielen Anbietern Komplett-Pakete, die alles beinhalten, was man für die erste Abdeckung benötigt.

Typische Geräte für mehr Sicherheit im Smart Home sind Alarmanlagen, Bewegungsmelder, Überwachungskameras, Tür-/Fensterkontakte, Rauchmelder und Feuchtigkeitsmesser, die bei Überschwemmung eine Push-Nachricht verschicken.

© Devolo / Das Devolo Starter-Set kann mit vielen Geräten ergänzt werden.

Tipp 5: das Smart Home sinnvoll ergänzen

Wer sich idealerweise als Anfänger für einen Anbieter und damit auch für eine Steuerzentrale und einen Funkstandard als Grundlage entschieden hat, der wird mit der Zeit feststellen, dass es noch viele Bereiche im Smart Home gibt, die man sinnvoll ausrüsten kann – vom Garten über den Keller bis zur Garage. Wenn der gewählte Grundanbieter, sagen wir mal Bosch, in seinem Angebot das gewünschte Smart Home Gadget, etwa eine intelligente Bewässerung, selbst nicht bereitstellt, lohnt ein Blick über den Tellerrand sowie eine Online-Suche oder ein Besuch im Fachmarkt.

Tipp: erst mal auf der Hersteller-Webseite schauen, welche Partner hier vertreten sind. Bietet einer der Dritthersteller das gewünschte Smart Home Modul an, stehen die Chancen gut, dass es direkt in der vorhandenen App konfiguriert und dann mit dieser App bedient werden kann. Trotzdem kommt man bei einigen Lösungen leider immer noch nicht um zusätzliche Apps herum.

Tipp 6: die Apps fürs Smart Home

Für alle Geräte im Smart Home gilt: erst ein Smartphone oder Tablet macht das Smart Home wirklich komfortabel. Alternative Steuerungsmöglichkeiten, etwa per Luxus-Fernbedienung, entsprechen preislich einem günstigen Smartphone und können in der Regel weniger. Ein guter Tipp ist es, sich die Apps für die favorisierten Smart Home Geräte im Vorfeld anzusehen. Im App Store und bei Google Play stehen neben Screenshots auch viele Kundenmeinungen parat, die einen guten Überblick geben. Natürlich ist jeder Hersteller bestrebt, seine App immer wieder anzupassen und noch benutzerfreundlicher zu gestalten, doch wenn ich bereits erkenne, dass mir die Bedienstruktur zu kompliziert ist, weiß ich, dass ich nach einer Alternative schauen sollte.

Zu den Apps, die mit Bedienkomfort glänzen, gehören mittlerweile Devolo Home Control, die App für Bosch Smart Home, die App von Medion sowie zahlreiche andere. Hier gilt: nur jeder selbst kann seinen eigenen App-Favoriten finden.

© Deutsche Telekom / Die Nutzung aller Leistungen der Magenta Smart Home App kostet monatlich rund 5 Euro.

Zusatztipp: Leistungen und Folgekosten im Blick behalten

Ein weiterer Tipp für Smart Home Einsteiger ist der Blick auf eventuelle Folgekosten. Gerade Hersteller von Sicherheitskameras bieten oftmals nur abgespeckte Funktionen an, etwa Live-Stream only. Wer Videos nachträglich ansehen möchte, zahlt dann einen monatlichen Pauschalbetrag im Rahmen eines Abo-Modells. Gleiches gilt in einigen Fällen für die Nutzung der App. Das liegt laut Anbietern daran, dass die App stetig um neue Funktionen und Geräte erweitert wird, Sicherheitsfunktionen upgedated werden und immer wieder neue Eingabegeräte, etwa Smartwatches, unterstützt werden. Hier lohnt ein genauer Blick auf die enthaltenen Leistungen nach dem Motto „Brauche ich das wirklich?“ sowie ein zusätzlicher Blick auf die Leistungen der kostenlosen Mitbewerber.

Fazit

Komplett-Pakete, etwa von Medion, Bosch, Devolo, Telekom Magenta SmartHome oder Innogy bieten gerade Smart Home Einsteigern die wichtigsten Geräte zum günstigen Preis,funktionieren out-of-the-box und mit nur einer App. Vieles, was am Anfang nicht unbedingt sein muss, lässt sich zudem noch gut nachträglich installieren – auch von vielen Drittherstellern, etwa Hue-Lampen von Philips. Ein guter Tipp ist in jedem Fall, sich die zum jeweiligen System gehörende App genauer anzusehen. Denn sie ist Dreh- und Angelpunkt des Smart Home und sollte sich den eigenen Ansprüchen gemäß einfach und verständlich bedienen lassen. Auch sollte man vorher schauen, ob für die Nutzung regelmäßige Kosten anfallen oder nicht.

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