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Smart Home

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Title: Haushalt
Smart Home Basics

Smart Home für Einsteiger

Smart Home ist längst kein Trend mehr nur für Technikfreaks. Worauf man für einen gelungenen Einstieg ins Smart Home achten sollte, klären wir in zwei Artikeln.

© stockWERK / Fotolia

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Ob technikaffin oder Laie, beim Thema Smart Home bekommen irgendwie alle irgendwann große Ohren. Denn die Vorteile der vernetzten Geräte sind vielfältig und lassen sich wunderbar auf den eigenen Bedarf abstimmen: so bekommen die Themen Energiesparen, Sicherheit und Komfort in einem Smart Home eine völlig neue Bedeutung. Einige Hersteller bieten zu speziellen Themen Komplett-Pakete an, die out-of-the-box miteinander funktionieren, andere setzen auf Kompatibilität. Hier sind die ersten drei Tipps für Smart Home Anfänger. Weiter mit den Tipps vier bis sechs geht es im zweiten Teil unserer Smart Home Tipps für Einsteiger.

© Zigbee / Geräte mit Zigbee-Protokoll ziert dieses Logo.

Tipp 1: den passenden Smart Home Funkstandard finden

Um alle Smart Home Geräte zu verbinden, ist eine Zentraleinheit notwendig. Diese verbindet sich zum einen mit dem eigenen WLAN oder LAN und steht dann den verbauten Smart Home Geräten als Anlaufstelle zur Verfügung. Im Smart Home stehen hierfür vor allem die beiden großen Funkstandards ZigBee und Z-Wave zur Verfügung. Beides sind Drahtlos-Protokolle, die speziell auf Home Automation und Steuerung ausgelegt sind. Beide wurden Anfang der Nuller-Jahre entwickelt und hinter jedem Protokoll steckt eine Allianz aus namhaften Herstellern: bei Zigbee sind das um die 1.400 Produkte unter anderem von Bosch, Philips und Siemens, bei Z-Wave gibt es über 1.800 Produkte von Herstellern wie Devolo, Danfoss und Fibaro. Beide Protokolle funken im Haus bis zu plus/minus 25 Meter und im Freien bis zu 100 Meter.

© Z-Wave / Geräte, die das Z-Wave-Protokoll unterstützen, erkennt man an diesem Logo.

Doch welches Protokoll ist nun für Einsteiger besser? Da sich Z-Wave rein auf Home Automation konzentriert, während Zigbee deutlich mehr Möglichkeiten der Steuerung bietet und damit auch leicht unübersichtlich und technisch werden kann, ist Z-Wave für Anfänger eine gute Option. Und benötigt man irgendwann doch Zigbee, kann dieser Standard an einigen Zentraleinheiten wie der Qivicon (Deutsche Telekom) per Funkstick nachgerüstet werden. Beide Standards sind an einem Logo auf der Verpackung von Smart Home Geräten erkennbar (sofern diese kompatibel sind). Darum unser Tipp: einfach mal schauen, welche Smart Home Produkte einen begeistern und dann schauen, welcher Funkstandard genutzt wird. So kann man schon beim Zusammenstellen der Komponenten im Vorfeld abschätzen, welcher Funkstandard mehr Geräte bietet, die die eigenen Smart Home Wünsche erfüllen.

© Elgato / Intelligente Steckdosen wie die Eve Energy können beim Stromsparen helfen.

Tipp 2: im Smart Home komfortabler leben

Ein Smart Home soll den Komfort steigern. Der größte Vorteil liegt in der bequemen Steuerung. Bewegungsmelder steuern ganz einfach die Beleuchtung oder die Heizungstemperatur in verschiedenen Räumen. Und mittels Zwischensteckern, etwa von AVM (Fritz!DECT), Devolo oder Elgato, können dort angeschlossene Geräte zusätzlich mit einfachen Befehlen wie Ein, Aus, Dimmen (bei Lampen) gesteuert werden. Das beruhigt im Urlaub, wenn man mal eben vom Hotel in Mallorca aus den Toaster abschalten kann und bietet im Alltag Bequemlichkeit, wenn mit nur einem Klick oder dem Sprachbefehl „Fernsehabend“ das TV-Gerät, die Soundbar und der Receiver eingeschaltet, die Musikquellen ausgeschaltet und Lichtquellen gedimmt werden.

Typische Smart Home Geräte rund um das Thema Komfort sind Philips Hue-Lampen, Sonos Lautsprecher, intelligente Steckdosen wie Fritz!DECT 200, Elgato Eve Energy oder Edimax sowie Lautsprecher-Assistenten wie Amazon Echo und Google Home.

© Bosch / Bosch bietet Starter-Sets zu Themen wie Sicherheit, Raumklima und Heizung.

Tipp 3: im Smart Home langfristig Kosten sparen

Ein Smart Home kann mehr als nur komfortabel sein: neben den genannten Zwischensteckern, die durch weltweite Ansteuerung und Abschaltung von Geräten ebenfalls Kosten sparen können, sind bei den meisten vor allem intelligente Heizungsthermostate die ersten im Smart Home verbauten Geräte. Die stetige Abstimmung der Heizkörpertemperatur auf die Raumtemperatur, etwa bei einem geöffneten Fenster – signalisiert durch einen Fensterkontakt – und das automatische Herunterregeln bei Abwesenheit, bemerkt von einem Bewegungsmelder, können über mehrere Jahre Nutzung den Anschaffungspreis amortisieren.

Zum Kostensparen im Smart Home eignen sich vor allem intelligente Steckdosen wie die Fritz!DECT 200, Heizungsthermostate etwa von Devolo oder Bosch und auch intelligente Bewässerungsanlagen wie GreenIQ. Gleich mehrere Anbieter wie Bosch, Medion und Devolo bieten Energiespar-Komplettpakete für Einsteiger an, die sich mit weiteren Geräten für mehr Sicherheit und andere Bereiche nachrüsten lassen.

Weitere Tipps für Einsteiger gibt es in diesem Beitrag nachzulesen.

Andere Artikel mit Themen: Smart Home, Bosch, Devolo, Philips Hue, Elgato, Zigbee, Z-Wave, Energie sparen

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