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Title: Haushalt
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Smart Home Geräte – Gewerke übergreifend smart vernetzt

Smart Home erstreckt sich über alle Gewerke in unseren vier Wänden. Egal ob Licht, Heizung, Fenster und Türen – oder das Garagentor. Alles lässt sich smart steuern. Wir wollen euch in diesem Beitrag ein paar Ideen, sowie die passenden Smart Home Geräte für die Umsetzung an die Hand geben.

©iStock.com/Prykhodov

©iStock.com/Prykhodov

Aber eins vorweg: Es gibt unzählige Anbieter auf dem Markt der smarten Geräte. Jeder einzelne ist mit seinen Smart Home Geräten Spezialist in seinem Gewerk. Jedoch gibt es auch fast so viele Funksysteme wie Anbieter auf dem hiesigen Markt und diese sind untereinander nicht kompatibel. Es ist daher ratsam für eine Automatisierung, welche sich über alle Gewerke erstreckt, auf Standards wie Z-Wave, ZigBee und EnOcean zu setzen, oder sich einem Multigateway zuzuwenden, welches mehrere Funksysteme unterstützt. Hier seien Schwaiger (Z-Wave & ZigBee), Homee (Z-Wave, ZigBee, EnOcean, FRITZ!SmartHome, Homematic – modular erweiterbar) oder die Zipabox (Z-Wave, ZigBee, EnOcean, 433Mhz, KNX – modular erweiterbar) genannt.

© Chris Bertko / Schwaiger Gateway versteht sich mit Z-Wave und ZigBee Geräten.

Beleuchtung

Nachdem die bunten Lampen von Philips Hue hierzulande einen großen Erfolg verzeichnet haben, buhlen inzwischen viele weitere Hersteller wie Innr, Osram Lightify, Paul Neuhaus, Paulmann und viele andere um diesen Markt. Alle der eben aufgezeigten Hersteller verwenden dabei das ZigBee Protokoll in ihrem Funksystem und sind daher auch untereinander kompatibel.
Neben ZigBee können uns aber auch WLAN Lampen, wie zum Beispiel jene von TP-Link, LIFX,WiZ oder Sengled begegnen. Sie kommen ohne Bridge aus und werden direkt mit dem heimischen WLAN Router verbunden und können so via App gesteuert werden.

© Philips / Hue Leuchten sind Vorreiter im Bereich der smarten Beleuchtung.

Licht kann dabei sehr vielfältig zum Einsatz kommen. Ob als Ambientebeleuchtung, Hauptlicht oder optische Visualisierung – um zum Beispiel den Zustand der Alarmanlage zu signalisieren.

Sicherheit und Alarm

Denn auch das Thema „Alarm“ spielt mit all seinen Facetten im Smart Home eine wichtige Rolle. Zum einen wollen wir uns und unsere Liebsten in Sicherheit wissen. Smarte Rauchmelder sowie CO-Sensoren warnen uns dabei rechtzeitig vor Gefahren. Dank ihrer intelligenten Vernetzung, geben diese im Ernstfall nicht nur ein akustisches Signal, sondern können auch Fluchtwege schaffen, indem zum Beispiel Türen entriegelt (lies Smartlock), die Beleuchtung eingeschaltet und Jalousien geöffnet werden. Hier zeigt sich, wie wichtig ein gewerkeübergreifender Funkstandard ist.

Zum anderen wollen wir auch unsere eigenen vier Wände selbst in Sicherheit wissen. Tür-/ Fensterkontakte, Bewegungsmelder, und Erschütterungssensoren helfen dabei, ungebetene Gäste zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen. So fahren die Jalousien präventiv herunter, sollte während der Abwesenheit Bewegung auf der Terrasse erkannt werden. Andere Sensoren, wie jene aus dem Hause Gigaset, erkennen sogar, wenn an der Haustür manipuliert oder gerüttelt wird, noch bevor der Langfinger in die Wohnung gelangt ist.

Tür- / Fensterkontakte hingegen detektieren den Zustand des Fensters und würden spätestens dann, wenn das Fenster während der Abwesenheit der Bewohner geöffnet wurde, den Alarm auslösen.

© Sensative / Dünner Streifen wird unsichtbar im Tür-/Fensterrahmen montiert.

Das kann ein stiller Alarm sein, welcher die Bewohner per Anruf oder Pushmitteilung auf dem Smartphone alarmiert, oder ein akustischer Alarm im Haus, während gleichzeitig alle Lichter zu blinken beginnen.
Übrigens: Der Z-Wave Rauchmelder aus dem Hause „Popp“ kann neben seiner Funktion als Rauchmelder auch als Innensirene verwendet werden und erfüllt damit einen Doppelnutzen.

Heizen und Kühlen

Apropos Doppelnutzen. Dank der gewerkeübergreifenden Vernetzung, erfüllen viele Sensoren mehr als einen Nutzen. So kann der Fensterkontakt nicht nur einen Alarm auslösen, sollte das Fenster während der Abwesenheit der Bewohner geöffnet werden, sondern ist auch dafür zuständig, dass das Heizungsthermostat geschlossen wird, während die Fenster zum Lüften geöffnet sind.

Die Heizungssteuerung bringt neben der Energieersparnis, welche viele Hersteller mit bis zu 30% gegenüber konventionellen Heizungsreglern angeben, auch einen kleinen Luxus mit sich. Wer von uns will schließlich früh morgens in ein kaltes Badezimmer kommen?

Heizungsregler finden sich in der Welt der Smart Home Geräte viele. Da seien die Thermostate von Tado oder Netatmo genannt, welche beim Verlassen des letzten Bewohners die Temperatur automatisch absenken und diese noch vor der Rückkehr des ersten Bewohners wieder auf Wohlfühltemperatur hochheizen. Oder die Heizungsregler von AVM, welche mit der FRITZ!Box via DECT verbunden und neben der Smartphone App auch über die FRITZ!Fon´s gesteuert werden können.

© AVM / DECT Heizungsregler sorgt morgens für ein warmes Badezimmer.

Neben den Insellösungen, bieten aber auch fast alle Smart Home Systeme mindestens einen Heizungsregler in ihrem Portfolio an. Sei es Homematic IP, Innogy, Somfy, oder Rademacher, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Möchte man sein Zuhause via Z-Wave vernetzen, so sollte einem das Danfoss LC-13 Thermostat bekannt sein, sowie der Eurotronic Spirit-Z Heizungsregler. Eurotronic ist ganz nebenbei auch Hersteller des Elgato Eve Thermostats, welches mit Apples HomeKit kompatibel ist und seinen Thermostaten noch mit weiteren Funksystemen wie ZigBee oder EnOcean anbietet.

Garagentore

Und wer sein Garagentor via Smartphone App oder Tipp auf die Smartwatch öffnen möchte, der kann auch dieses tun. Hersteller wie beispielsweise Hörmann bieten für ihre Systeme eine entsprechende App an. Meist leider proprietär. Wer auch das Garagentor gewerkeübergreifend via Z-Wave vernetzen möchte, der kann auf den Aeotec Garage Door Controller zurückgreifen – ein potentialfreier Kontakt vorausgesetzt.

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Fazit

Es gibt quasi kein Gewerk, was sich nicht smart aufrüsten lässt. Da stellt sich eigentlich nur die Frage: Günstige Insellösung, oder gewerkeübergreifende Vernetzung mit Funkstandards? Wer die Wahl hat, hat die Qual.

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