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Title: Haushalt
Smart Home Hacks

Smart Home Hacks: Darf's ein bisschen smarter sein?

Schon einmal etwas von Smart Home-Hacks gehört? Hier sind vier praktische Ideen, die das Smart Home noch smarter machen.

© Chris Bertko / Smart Home Hacks

© Chris Bertko / Smart Home Hacks

Haushaltsgeräte und moderne Technik-Gadgets machen unser Leben immer komfortabler. Selbst das Smart Home, also das Zuhause, dass mitzudenken scheint, ist längst keine Zukunftsvision mehr. Wer einen Blick auf die Vielzahl smarter Geräte am Markt wirft, weiß: Smart Home ist Realität. Manchmal aber wird unser Leben noch einmal wesentlich smarter, wenn man die angebotenen Smart Home-Geräte ganz anders nutzt, als vom Hersteller ursprünglich erdacht. Habt ihr schon einmal etwas von sogenannten Smart Home-Hacks gehört? Hier sind vier praktische Ideen, die ihr sofort selbst ausprobieren wollt.

1) Der Wassersensor meldet nicht nur Wasser, sondern auch Trockenheit

Wasserschäden im Haushalt werden nicht nur oftmals teuer. Man muss auch schnell darauf reagieren, um Schlimmeres zu verhindern. Die klassische Aufgabe eines Wassersensors ist es also, genau dann sofort Alarm zu schlagen, wenn Wasser dort auftritt, wo es eigentlich nicht sein sollte. Zum Beispiel im Waschkeller, unter der Waschmaschine oder hinter dem Geschirrspüler in der Küche.

Ein Wassersensor kann aber auch genau das Gegenteil leisten, nämlich melden, wenn es zum Beispiel trocken ist. Und wem schadet es, wenn es dauerhaft zu trocken ist? Richtig, den vorhandenen Grünpflanzen und Blumen daheim. Warum also nicht einfach einen Wassersensor nutzen, um das heimische Grün stets wohl gewässert zu wissen?

© Chris Bertko / Fibaro Flood Sensor kümmert sich um die Blumen

In Kürze geht der Hack so: Man nehme einen Fibaro Floodsensor und verbinde diesen mit einem Hygrometer-Feuchtigkeits-Detektionsmodul. Dieses kompliziert klingende Gerät gibt es bereits für wenig Geld im Handel und macht aus dem Wassersensor den perfekten Wasserwart.

Einmal verbunden und im Blumentopf platziert, lässt sich beispielsweise immer dann eine Push-Mitteilung auf das Smartphone senden, sobald die Blumenerde zu trocken geworden ist. Und wer noch einen Schritt weitergehen möchte, der kann natürlich eine kleine Pumpe via smartem Zwischenstecker wie dem von Devolo schalten lassen, sobald die Blumen Wasser brauchen. Hierfür eignet sich die Urlaubsbewässerung von Gardena hervorragend.

Diesen Wassersensor-Hack gibt es hier übrigens noch einmal ausführlich nachzulesen: Blumen smart gießen mit dem Fibaro Floodsensor.

2) Der Bewegungssensor weiß, wann die Wäsche fertig ist

Bei den meisten smarten Bewegungssensoren handelt es sich in Wirklichkeit nicht um Geräte, die ausschließlich Bewegung zu erfassen wissen. Es sind Multisensoren, die darüber hinaus auch Temperatur und Helligkeit registrieren. Der Fibaro Motionsensor verfügt zudem sogar über ein sogenanntes Gyroskop. Dieses spürt neben der Position im Raum auch Erschütterungen und Vibrationen. Die meisten Smartphones verfügen übrigens ebenfalls über ein Gyroskop.

© Chris Bertko / Fibaro Motion erkennt Vibration

Eigentlich dient das Gyroskop dem Manipulationsschutz, so dass niemand den Bewegungssensor unberechtigt entfernen kann - man denke hier an Langfinger und Einbrecher, die natürlich von keinem Sensor entdeckt werden wollen. Dieses Gyroskop lässt sich aber auch völlig anders einsetzen.

Habt ihr euch nicht auch schon mal gefragt, ob die Waschmaschine endlich durchgelaufen ist? Will man hierfür wirklich jedes Mal zum Gerät laufen und auf die Anzeige schauen? Wohl kaum. Diese Frage ließe sich wohl durch einen Zwischenstecker mit Energiemess-Funktion recht schnell und smart beantworten. Zeigt der Stecker keinen Stromverbrauch, scheint die Wäsche fertig, aber: moderne Waschmaschinen haben zwischendurch Phasen, in denen die Energieaufnahme unter 10 Watt fällt. Hier wird es komplex, via schaltbarer Energiemess-Steckdose herauszufinden, ob die Waschmaschine noch im Waschprogramm ist oder nicht.

Hier kommt der Fibaro Motionsensor ins Spiel: einmal direkt an der Waschmaschine platziert, meldet dieser sehr zuverlässig, wenn die Waschmaschine sich noch bewegt oder sich gar noch im Schleuderprogramm befindet. Verharrt die Waschmaschine in Ruheposition, dann weiß der Sensor: die Wäsche ist fertig, und er kann dies via Push-Mitteilung komfortabel mitteilen.

3) Der Briefkasten meldet: Post ist da!

Bleiben wir doch für einen Moment auf der Couch. Wer von uns kennt das nicht: Man wartet auf einen wichtigen Brief, auf eine wichtige Nachricht, doch es kommt einfach nichts. Am liebsten möchte man jeden Augenblick zum Briefkasten gehen und noch einmal nachschauen.

Auch hier kann man sich mit einem Smart Home-Hack behelfen. Und zwar wieder mit einem zweckentfremdeten Bewegungssensor. Jeder Sensor registriert Bewegung. Ein Brief, der in denen Briefkasten fällt, erzeugt genau jene Bewegung, die der Sensor zu registrieren vermag. Hat man sich dies erst einmal klargemacht, ist der Weg zum smarten Hack nicht mehr weit. Einfach einen kleinen Bewegungssensor im Inneren des Briefkastens montiert, kann man sich nun ganz bequem per Push-Mitteilung darüber informieren lassen. Je nach Bauart kann auch ein Tür-/Fensterkontakt an der Briefkastenklappe montiert werden. Diese gibt dann Auskunft, ob die Klappe vom Zusteller geöffnet wurde. Übrigens: wer über ein Philips Hue-System Zuhause verfügt, kann das Smart Home auch so einrichten, dass die Leuchten kurz blinken, sobald ein Brief angekommen ist.

© Michel Groesdonk / Bewegungsmelder weis wann die Post da ist

Und damit sind wir auch direkt beim nächsten Smart Home Hack.

4) Die smarte Haustürklingel selbstgemacht

Mit einem Fibaro Tür-/Fensterkontakt der ersten Generation, lässt sich selbst die Haustürklingel im Handumdrehen selbst smart machen. Die erste Generation des Gerätes verfügt nämlich über einen integrierten Binärkontakt, welcher erkennen kann, ob ein potentialfreier Kontakt geschlossen wurde. Potentialfrei bedeutet hier, auf dem Kontakt liegt keine Spannung an.

Ein solcher Kontakt findet häufig in Alarmanlagen Verwendung, so dass selbst konventionelle Alarmanlagen problemlos in das Smart Home eingebunden werden können, um im Alarmfall zum Beispiel auch zusätzlich Lichter einschalten und Push-Mitteilungen versenden zu können. Doch auch die klassische Klingel kann auf diesem Wege ausgerüstet und smart gemacht werden.

Man stelle sich nun also vor: es klingelt und die Leuchten signalisieren dies durch ein kurzes Aufblinken. Da kann man ab sofort die Lieblingsmusik voll aufdrehen und wird den erwarteten Besuch oder Paketboten nicht mehr verpassen. Aber auch das Baby kann in Ruhe Mittagsschlaf machen, ohne von der Haustürklingel aus dem Schlaf gerissen zu werden.

© Chris Bertko / Fibaro Fenstersensor macht die Klingel smart

Damit das Signal der Klingel potentialfrei wird, bedarf es einem Relais. Wie genau das funktioniert, das hatte ich hier schon einmal beschrieben: So einfach wird die Türklingel smart.

Fazit

Allein diese vier Beispiel zeigen schon deutlich, wie unglaublich vielfältig das Smart Home sein kann. Es geht nicht nur darum, die Leuchten per Smartphone ein- und auszuschalten, sondern führt weit darüber hinaus. Und mit ein bisschen Fantasie und dem passenden Smart Home-Hack wird es sogar noch ein bisschen smarter als smart. So, und jetzt seid ihr dran. Viel Spaß beim Hacken!

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