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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Haustier-Gadgets 2.0

Smart Home ist für die Katz'

Auch der Vierbeiner profitiert von intelligenter Technik – die cleveren Tools sollen ihn satt und gesund machen.

© Светлана Валуйская / Fotolia

Für den Bewohner einer intelligenten Immobilie ist es ganz selbstverständlich, dass Elektrogeräte komfortabel miteinander vernetzt sind und sich zentral steuern lassen – beispielsweise, um Lampen einzuschalten oder Jalousien bequem zu bedienen. Auch der Mensch selbst taucht ein ins Internet of Things. Schließlich werden seine Aktivitäten über ein Fitness-Armband festgehalten oder seine Position wird über das Smartphone bestimmt, damit die Heizung energiesparend reguliert werden kann. Da der technische Fortschritt vor nichts haltmacht, soll jetzt auch das Haustier Nutznieser des Internets der Dinge werden. Fütterungsautomaten und Aktivitätsmesser sind nur einige der Komponenten, die man schon jetzt für Hund und Katze anschaffen kann.

Petnet, Trixie und Petly füttern die Lieblinge auch in Abwesenheit

Wer einen Hund oder eine Katze besitzt, kennt das Problem: Man muss für mehrere Stunden das Haus verlassen, kann aber das geliebte Haustier gerade nicht bei Freunden oder Nachbarn abgeben, weil die nicht da sind. Dennoch muss der Vierbeiner in der Abwesenheit gefüttert werden. Die Lösung bietet Petnet mit dem Smartfeeder. Das Gerät beherbergt das Futter für Hunde oder Katzen in einem Kunststoffbehälter und ist mit dem Internet verbunden. Der Tierfreund erhält vom Hersteller eine App für sein Smartphone mit Fernzugriff auf den Smartfeeder. Über die App entscheidet der Nutzer, wann das daheimgebliebene Haustier gefüttert werden soll. Damit  handliche Chihuahuas genauso versorgt werden können wie eine stattliche Dogge, lässt sich die Futtermenge, die der Smartfeeder über eine Schublade ausfährt, exakt dosieren. In den USA, wo er bereits für die Tierfütterung verfügbar ist, lässt sich das Futter sogar direkt im Abo an die Haustür liefern. Petnets Smartfeeder kostet umgerechnet rund 135 Euro.

Etwas einfacher, dafür aber schon in Deutschland verfügbar geht der Futterautomat TX4 von Trixie die Fütterung der Vierbeiner an. Der TX4 erinnert auf den ersten Blick an einen herkömmlichen Futternapf. Allerdings ist er mit einem Deckel ausgestattet, der den Zugriff auf das Futter nur über eine vorgegebene Öffnung erlaubt. Und diese Öffnung wird nach einem vom Tierbesitzer vorgegebenen Zeitintervall verschoben. So lassen sich bis zu vier Mahlzeiten à 500 Milliliter für Hund oder Katze verfügbar machen. Der TX4 von Trixie kostet knapp 45 Euro.

Trixie tx4 Futternapf

Ähnlich funktioniert auch der Petly (Futterautomat für Haustiere). Das Gerät gibt über eine Timer-Einstellung automatisch Trockenfutter an Katzen und kleine Hunde ab. Die maximal 1.000 Gramm Trockenfutter, die der Container des Petly aufnimmt, lassen sich so auf bis zu vier Fütterungen an den geliebten Vierbeiner verteilen. Die Menge der Futterausgabe lässt sich dabei in 5-Gramm-Schritten präzise einstellen. Der Petly ist für knapp 300 Euro zu haben.

Fitness für Mensch und Hund

Fitbark und AppAls den ultimativen Workout-Partner für den Menschen betrachtet Fitbark (für rund 50 Euro)  den Hund und versieht den Vierbeiner mit einem Fitness-Tracker. Die kleine Hardware lässt sich bequem am Halsband anbringen. Wie beim Fitness-Armband, das Frauchen oder Herrchen tragen, werden fortan auch die Aktivitäten des Vierbeiners dokumentiert. Dafür benötigt man die gleichnamige App, die es kostenlos im App Store und bei Google Play gibt. Der technische Ansporn, der durch die Vernetzung entsteht, ist bei Mensch und Hund übrigens identisch, denn auch für das Haustier lassen sich Bewegungsziele definieren und deren Erreichen überwachen. Sogenannte Barkpoints werden dazu von Fitbark vergeben, wenn das Tier aktiv ist. Erreichte Ziele werden zudem mit virtuellen Medaillen belohnt, wie es beispielsweise auch das Fitness-Armband Fitbit beim Menschen tut. Der vernetzte Hund kann sich zudem mit anderen Vierbeinern messen und Frauchen oder Herrchen so mit einer Top-Position in der High-Score-Liste der Bewegung erfreuen. 

Fazit

Haustier-Gadgets 2.0? Darunter finden sich durchaus sinnvolle Erfindungen für Tier und Mensch. Tiere auch aus der Entfernung gesund zu füttern ist schlicht praktisch, wenn es sich aus Zeitgründen einmal nicht anders machen lässt. Und wieso sollte man die Bewegungsabläufe von Vierbeinern nicht überwachen und mit anderen Hunden vergleichen? Schließlich dient diese Kontrolle der Gesundheit der geliebten Vierbeiner. Und für die würde man ja auch sonst alles tun.

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