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Smart-Home-Neuheiten bei der Telekom

Speedport Smart und Qivicon Home Base 2.0: Bei der Telekom kündigen sich einige neue, verbesserte Geräte an.

© Qivicon

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Der Name ist Programm: Schon länger erwarten Telekom-Kenner und Marktbeobachter einen Nachfolger des Telekom-Standardrouters Speedport W724 V. Dieser trägt den Namen Speedport Smart. Der neue Router ist das Standard-Anschlussgerät, das alle Telekom-Kunden erhalten, die einen DSL- oder VDSL-Neuanschluss in Auftrag geben oder im Rahmen der IP-Migration von einer alten Anschlusstechnik umsteigen. Der Router kostet 160 Euro oder kann alternativ auch für 5,95 Euro pro Monat (4,95 Euro ab dem 13. Monat) gemietet werden.

© Telekom / Der Router Speedport Smart.

Mit Features wie 4x4-Multi-User-MIMO im WLAN-11ac-Modus, NFC-basierter Anmeldung von Android-Smartphones, eingebauter DECT-Basis nach dem leistungsfähigen CAT-iq-2.0-Modus und Unterstützung für das Telekom-WLAN-Roaming „WLAN TO GO“ ist der Speedport Smart als Router auf der Höhe der Zeit. Der einzige Wermutstropfen für Smart-Home-Interessenten: Die Gerätenamen bereits angedeutete Smart-Home-Unterstützung ist zum Marktstart noch nicht dabei. Sie will die Telekom im ersten Halbjahr 2017 durch ein Firmware-Update nachliefern.

Speedport Smart braucht fürs Smart Home noch ein Update

Somit müssen sich Smart-Home-Fans also noch eine Zeit lang gedulden. Allerdings erlaubt der Speedport Smart schon heute deutliche Einblicke, wie das Smart-Home-Konzept der Telekom künftig aussehen wird. Denn in den Speedport Smart eingebaut ist ein DECT-Chip, der neben dem bereits erwähnten HD-Telefoniemodus CAT-iq 2.0 auch den Smart-Home-Standard DECT ULE (Ultra Low Energy) unterstützt. Da dieser Standard auf dem schnurlosen Telefon-Protokoll DECT basiert, gilt er als sehr stabil und besonders gut für hohe Reichweiten geeignet. Andere Smart-Home-Standards, die im Rahmen der Qivicon-Allianz eine Rolle spielen, wie Homematic oder Zigbee, sind nicht ab Werk dabei, sondern müssen bei Bedarf als USB-Sticks über die beiden USB-3-0-Schnittstellen des Speedport Smart nachgerüstet werden.

© Telekom / Der Speedport Smart unterstützt den Standard DECT ULE.

Wer also künftig erst über den Speedport Smart auf den Smart-Home-Geschmack kommt, dürfte vor allem Komponenten nach DECT-ULE-Standard einsetzen. Und von denen gibt es tatsächlich schon einige. So setzt etwa AVM bei seinen Schaltsteckdosen der FRITZ!DECT-Serie oder dem auf der IFA neu vorgestellten Heizungs-Thermostat FRITZ!DECT 300 auf diesen Standard. Auch Panasonic setzt mit seinen Smart-Home-Geräten wie Kameras, Schaltsteckdosen, Rauchmelder, Tür/Fenster-Sensoren auf DECT ULE. Wie die „ULE-Alliance“ auf der IFA zeigt, gibt es auch noch eine Reihe weiterer Hersteller wie Crow oder Vtech, die das Angebot mit Komponenten wie Wassermelder, Temperatursensoren, Bewegungsmeldern oder Dimmern ergänzen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Telekom ein Komplettsortiment aus Aktoren und Sensoren unter eigenem Namen beziehungsweise zumindest über ihre eigenen Vertriebskanäle vermarkten wird.

Qivicon Home Base 2.0 unterstützt neue Standards

Eine weitere spannende Neuheit ist die Qivicon Home Base 2.0. Die neue Smart-Home-Steuerungszentrale ist der Nachfolger der bisherigen Home Base und tritt im Gegensatz zum kantigen Gehäuse des Vorgängers nun in runderem Design an. Sein Innenleben wurde soweit modernisiert, dass neben den bisher unterstützten Smart-Home-Standards Homematic und Zigbee nun auch deren Weiterentwicklungen Homematic IP und Zigbee Pro enthalten sind. Und nach den obenstehenden Erklärungen wohl keine Überraschung: Auch DECT ULE ist eingebaut.

Dabei wird allerdings auch deutlich, dass die Telekom und Qivicon DECT ULE derzeit wohl vor allem auf dem deutschen Markt sehen. Für andere Länder soll es auch eine Version der Home Base 2.0 geben, die auf DECT ULE verzichtet und dafür Z-Wave unterstützt. Dieses Gerät könnte eine interessante Alternative für Smart-Home-Spezialisten sein, die schon immer Z-Wave-Komponenten auf der Qivicon-Plattform unterstützen wollten.

© Telekom / Die Qivicon Home Base 2.0 unterstützt Homematic IP und Zigbee Pro.

Zu den Verbesserungen der neuen Generation zählt außerdem, dass die Home Base 2.0 nun auf Wunsch auch per WLAN am Router beziehungsweise Heimnetz angebunden werden kann. Die Verbindung per Ethernet-Kabel steht natürlich nach wie vor zur Verfügung. Interessant in diesem Zusammenhang: Auch die Home Base 2.0 verfügt über zwei USB-Ports, über die sich weitere Standards nachrüsten lassen. Der zweite Port ist dabei allerdings für einen 3G/UMTS-Stick vorgesehen, mit dem sich die Steuerzentrale auch per Mobilfunk mit dem Internet verbinden lässt. Ob am anderen Port künftig eventuell auch ein Z-Wave-Stick genutzt werden kann (was bei der ersten Generation der Home Base bislang nicht unterstützt wurde), wollten die Qivicon-Fachleute noch nicht bestätigen.

Die Home Base 2.0 soll demnächst verfügbar sein – sowohl als Einzelgerät zum voraussichtlichen Verkaufspreis von 120 Euro als auch als Bestandteil verschiedener Smart-Home-Starterpacks.

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