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Einsteiger-Tipps

Smart Home: So kann man schon ab 100 Euro einsteigen

Smart Home-Technik ist ein teurer Spaß? Stimmt nicht! Inzwischen gibt es günstige Lösungen, mit denen jeder nachrüsten kann. Unsere Einsteiger-Tipps

Smart Home Lösungen für wenig Geld.

iStock.com/aycatcher

Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit – das sind die wichtigsten Vorteile, die ein Smart Home bieten kann. Komfort bedeutet, Elektrogeräte bequem vom Sofa aus per Smartphone zu steuern oder sie auf verschiedene Situationen reagieren zu lassen – wie etwa die smarte Kaffeemaschine, die morgens automatisch den Muntermacher frisch aufbrüht. Energieeffizient arbeitet das vernetzte Haus, wenn die Heizung oder die Beleuchtung eingebunden ist und diese sich selbst reguliert – indem sie sich etwa abschaltet, wenn niemand zu Hause ist. Sicherheit bietet das Smart Home, wenn Komponenten wie Einbruchssensoren oder Brandmelder zum Einsatz kommen, und sich das Haus auch aus der Ferne steuern lässt – um beispielsweise in der Urlaubszeit Einbrecher abzuschrecken. 

Schaltzentrale für ein intelligentes Wohnen

Wer in seinem Haushalt eine kostengünstige Heimvernetzung realisieren möchte, die sich bei einem Umzug unkompliziert mitnehmen lässt, kann zur Smart Home-Lösung von tapHome greifen. Die Einrichtung ist selbst für technische Laien machbar. Das Easy Starterpack besteht aus der Schaltzentrale, die man über ein Netzwerkkabel mit dem WLAN-Router verbindet, sowie drei Funksteckdosen, über die man angeschlossene Geräte aus der Ferne ein- und ausschaltet – eine der Steckdosen ist zudem für dimmbare Lampen geeignet.

Nach der einfachen Installation der Hardware läuft die Konfiguration des tapHome-Systems komplett über eine Smartphone-App. Der Vorteil: Das Ganze ist in unter zehn Minuten erledigt und funktioniert wunderbar ohne PC oder Notebook. Die grafische Oberfläche der App erleichtert die Einrichtung. Darüber zeichnet man den Grundriss von Wohnung oder Haus nach und platziert die Adapter innerhalb der virtuellen vier Wände. Das macht es einfacher, die passenden Elektrogeräte anzusteuern, wenn mehrere Adapter im Haus verteilt sind. Erweiterungsmöglichkeiten bietet tapHome dank Unterputzmodulen zum Schalten und Dimmen von Licht sowie Komponenten für die Steuerung von Rollläden, Markisen und Garagentoren. 

Ein smartes Zuhause mit der FritzBox

Ganz anders funktioniert die Smart Home-Lösung von AVM. Die ist bereits in Deutschlands beliebtestem WLAN-Router eingebaut: der FritzBox. Das senkt den Einstiegspreis ins smarte Zuhause, weil viele Nutzer bereits eine FritzBox besitzen bzw. zum Preis eines Routers gleich eine Smart Home-Zentrale mitgeliefert bekommen. So bietet AVM aktuell zwei Steckdosen-Adapter mit allerlei interessanten Zusatzfunktionen an. Den günstigen Einstieg bietet die FritzDECT 200. Über die Steckdose lassen sich Elektrogeräte im Haushalt aus der Ferne ein- und ausschalten. Zusätzlich misst sie den Stromverbrauch des angeschlossenen Geräts und ermittelt auf Wunsch sogar die Kosten, die durch den Verbrauch entstehen. Wer sich für den ökologischen Aspekt interessiert, lässt sich den CO2-Ausstoß anzeigen. Zudem kommt der Adapter als Zeitschaltuhr und sogar als Thermometer zum Einsatz, das die Raumtemperatur ermittelt. Dieselben Funktionen bietet der FritzPowerline 546E, der als Powerline-Adapter zusätzlich noch die Reichweite des WLANs vergrößert.

Auf der IFA in Berlin hat AVM zudem eine intelligente Heizungssteuerung sowie ein smarte Steckdose für den Einsatz im Garten präsentiert. Die Outdoor-Variante der FritzDECT 200 hört auf den Namen FritzDECT 210, ist spritzwassergeschützt und schaltet etwa – passend zur nahenden Weihnachtszeit – die Lichterkette im Garten oder auf dem Balkon. Die neue Hardware soll im Dezember zusammen mit einem passenden Software-Update für die FritzBox verfügbar sein. Alle genannten Komponenten steuert man wahlweise über den Computer oder die Smartphone-App von AVM. Das funktioniert per Internet auch bequem von unterwegs aus.

Smart Home im großen Stil

Besonders flexibel plan- und erweiterbar ist die Smart Home-Lösung von Qivicon. Das Konzept des Energiekonzerns basiert auf einer Zentrale, die mit dem Router im Haus verbunden wird. Die Auswahl an Komponenten, die sich in das eigene Smart Home einbinden lassen, ist groß: Steckdosen und Schalter stehen hier in Über- und Unterputzvarianten zur Verfügung. Dank Steuerungsmöglichkeiten für Heizkörper und die Fußbodenheizung findet man ein ausgewogenes Verhältnis von Behaglichkeit und Energieeffizient. Bewegungsmelder, Raumsensoren und Tür-/Fensterkontakte sorgen zudem für Sicherheit. Alle Komponenten lassen sich zudem intelligent vernetzen.

Zudem kann Qivicon mit offenen Schnittstellen überzeugen, durch die man smarte Lösungen anderer Hersteller in das intelligente Zuhause integriert. Vormalige Intelligente Insellösungen, wie Haushaltsgeräte von Miele, das LED-Beleuchtungssystem Philips Hue oder Webcams von D-Link für die Überwachung von Räumen lassen sich problemlos in das Heimnetzwerk einbinden. Trotz der Vielfalt an Möglichkeiten ist die Konfiguration für einen technisch halbwegs versierten Nutzer problemlos möglich. Einen teuren Installateur muss sich dafür niemand ins Haus holen.

Fazit

Ein smartes Zuhause lässt sich schon für einige 100 Euro realisieren, wie die Lösungen von tapHome und AVM zeigen. Wer in größeren Dimensionen denkt, ist mit dem System von Qivicon perfekt beraten, weil sich die intelligente Vernetzung jederzeit beliebig ausbauen und an veränderte Lebensgewohnheiten des Bewohners anpassen lässt – sogar mit Komponenten vieler anderer Hersteller.

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