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Title: Haushalt
Herstellerunabhängige Plattform fürs Smart Home

Smart Home steuern mit Conrad Connect

Conrad Electronics hat eine eigene Heimautomatisierungsplattform erschaffen: Conrad Connect soll viele Smart Home Hersteller unter einen Hut bringen.

© Conrad

© Conrad

Conrad wagt sich mit Conrad Connect in neues Terrain: eine zentrale Steuerung von Smart Home Komponenten per Browser. Dabei sollen nicht nur diverse Hersteller und Smart Home Protokolle unterstützt werden, sondern auch das Anlegen von Regeln besonders komfortabel erfolgen. Conrad Connect steckt seit Ende 2016 in einer Betaphase, die zum munteren Testen einlädt. Wenn diese endet, sollen grundlegende Basisfunktionen weiterhin kostenlos nutzbar bleiben, und eventuell durch kostenlose Zusatzdienste wie SMS-Benachrichtigungen ergänzt werden.

Um Conrad Connect als Smart Home Steuerung nutzen zu können, müssen alle im Smart Home angeschlossenen Komponenten mit den Apps oder den Online-Oberflächen der Hersteller eingerichtet sein. Conrad Connect verbindet verbaute Smart Home Geräte, dient jedoch nicht als Schaltzentrale. Alle Smart Home Komponenten sollen jedoch einfach mit Conrad Connect kombinierbar sein. In einer Liste mit Herstellern bzw. Geräten sucht man die verfügbaren Geräte aus und klickt auf „Verbinden“. Dann noch auf der Geräteseite des jeweiligen Herstellers mit Benutzername und Passwort einloggen und schon wird das jeweilige Smart Home Device mit Conrad Connect verknüpft.

Einfache Bedienung fürs Smart Home

Die Benutzeroberfläche sieht aufgeräumt aus und kommt mit zahlreichen Widgets für die verschiedenen Regeln und Funktionen. Am Anfang sind hier als Platzhalter Demo-Widgets angelegt, die zeigen, was Conrad Connect in Sachen Smart Home Steuerung alles leisten kann. Möchte man etwa ein Projekt erstellen, genügt das Anklicken, Gedrückthalten und Herüberziehen. Mehrere Geräte verbindet man einfach per Strich. Mit wählbaren Farben kann man die Widgets übersichtlicher gestalten, rot für Heizungssteuerung, blau für smarte Gartenbewässerung etc.

Herstellerunabhängige Regeln für diverse Komponenten erstellen

Neben einfachen Regeln wie „schalte das Licht um 19 Uhr ein“ soll Conrad Connect das Anlegen von aufwändigen Triggern, sogenannten Projekten, ermöglichen. Hierbei können bis zu zwanzig Sensoren, Variablen und/oder Aktoren miteinander verknüpft werden. Das soll wesentlich größere und komplexere Szenen als mit IFTTT (IF This Then That) ermöglichen. Beispiel: wir möchten, dass unsere Jalousie im Schlafzimmer per Sprachbefehl morgens die Sonne hereinlässt, etwas seichte Aufweckmusik erklingt dank des Anschlusses der Stereoanlage an einen smarten Stromstecker, die smarte und abends mit Wasser und Kaffeepulver befüllte Kaffeemaschine in der Küche startet und die Beleuchtung im Bad eingeschaltet wird. Alle Geräte werden per Drag & Drop in das Bearbeitungsfeld gezogen, miteinander durch Striche verbunden und das Projekt mit „Good Morning“ betitelt. Jetzt sagt man zum vorher mit Conrad Connect verknüpftem Google Home Device nur noch „Okay Google, sag Conrad Connect ‚Good Morning‘“ und schon wird die festgelegte Regel ausgeführt. Dieses Projekt ließe sich jetzt noch für die Wintersaison kopieren und ergänzen um das Hochregeln des Heizkörper-Thermostats und das Benennen in „Good Morning Winter“ mit dem entsprechenden Sprachbefehl.

© Conrad / Smart Home Regeln werden bei Conrad Connect übersichtlich in kleinen Widgets angezeigt.

Eine Smart Home Steuerung mit vielen Herstellern und Sprachsteuerung

Conrad Connect soll sich im Gegensatz zu vielen anderen Lösungen herstellerunabhängig und protokollübergreifend einsetzen lassen. Die bisherigen Hersteller zeigen die Vielfältigkeit: Fitnesstracker von Fitbit, Jawbone, Polar und Garmin werden ebenso unterstützt wie die Sprachassistenten Google Home und Amazon Echo. Bei den typischen Smart Home Komponenten sind viele namhafte Hersteller dabei: von Devolo, CloudMatic, Egardia, DiO, Foobot, Fresh Energy, GreenIQ, Home Connect, Honeywell, Innogy, LaMetric, LIFX, LioneMetrics, Logitech, Mediola, Mobile-Alerts, MyStrom, Nest, Netatmo, Nokia, Osram, Philips Hue, Smanos, SpotCam, Sygonix, Tado, Tapkey, Telldus, Tukuoro, Wiz und Zipato. Dazu gesellen sich Wetter-Apps, E-Mail-Programme, Messenger, SMS, Luftfeuchtigkeits-Apps, Slack, IFTTT, Alexa, Google Calendar und viele mehr. In einem üblichen Smart Home sollte man mit Conrad Connect durchaus eine Menge anfangen können, es sei denn, man nutzt das nicht unterstützte Apple HomeKit. Für alle anderen gilt: ausprobieren kostet ja nichts.

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