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Title: Haushalt
Der Garten für die Wohnung

Smart Indoor Garden von Bosch (Plantui) im Test

Ihr habt zu Hause keinen Garten, aber kocht gerne mit frischen Kräutern? Dann könnte der Bosch Smart Garden das neue Gadget für euch sein.

Ich habe mir den Smart Indoor Garden von Bosch angesehen, oder soll ich lieber sagen: „von Plantui“? Denn der Smart Indoor Garden von Bosch sieht diesem nicht nur verdammt ähnlich, sondern es handelt sich dabei auch um jenes Gerät der Kickstarter Kampange von Plantui. Quasi ein OEM Produkt unter dem Label von Bosch.

© Chris Bertko / Plantui Smart Garden mit 2 Wochen jungen Pflänzchen

Doch für wen ist ein Smart Garden überhaupt das passende Produkt? Singles mit einer Einraumwohnung ohne Balkon und Garten? Für Pärchen, die gern gemeinsam kochen und dazu frische Kräuter aus der eigenen Küche verwenden wollen? Für Familien, um ihren Kindern die wunderbare Welt der Pflanzen näher zu bringen? Oder für Menschen wie mich, die einfach keinen grünen Daumen haben?

Für wen auch immer, der Plantui Smart Garden ist ein spannendes Gadget und daher habe ich es nun seit mehr als einem Jahr im Dauertest. Jetzt wird es Zeit, hier auf smart-wohnen.de darüber zu berichten.

Unboxing

Die „abgefahrene Salatschüssel mit Licht“ – wie meine Freundin den Smart Garden beim auspacken bezeichnet hat, gibt es in zwei verschiedenen Varianten. Die kleine Version kann 3 Pflanzen aufziehen, die große Version umfasst 6 Plätze für Kapseln. In meinem Test hatte ich jenes Modell für bis zu 6 Pflanzen.

Dieses besteht zum einen aus der Schüssel, in welcher später das Wasser mit den Nährstoffen kommt. Darauf wird der „Tray“, also die Halterung für die Kapseln, gesetzt. Eine Pumpe befördert dann regelmäßig Wasser aus der Schüssel in den Tray, so dass sich die Kapseln aus Steinwolle mit dem Wasser vollsaugen und so die Samen (bzw. im späteren Wachstumsstadium die Wurzeln der Pflanzen) stets feucht gehalten werden.

© Chris Bertko/ Smart Garden benötigt 3 Liter Wasser und Nährstoffe

In der Mitte des Smart Garten können sogenannte „Höhenblöcke“ aufgesteckt werden. Zwei Stück liegen dem Lieferumfang bei. Diese definieren zum einen den Abstand des Deckels zu den Pflanzen und stellen auch die Stromverbindung zu den LEDs im Deckel her. Anhand der aufgesteckten Blöcke „weiß“ der Smart Garden, in welcher Wachstumsphase die Pflanzen gerade sind und ändert entsprechend das LED Licht.

© Chris Bertko / LEDs im Deckel des Smart Garden für bestes Wachstum

Im Deckel sind über jedem Loch für die Kapseln LEDs verbaut. Jeweils rot, blau und grün. Während das blaue Spektrum das vegetative Wachstum fördert, wird durch den roten Bereich die Blütenbildung angeregt. In der Keimphase ist das Lichtspektrum im blau-violetten Bereich angesiedelt, später wenn ein Höhenblock aufgesetzt wird, werden alle LEDs aktiviert, so dass das Licht kaltweiß wirkt.

© Chris Bertko / Keimphase – das Licht ist violett

Zu guter Letzt liegt neben der Bedienungsanleitung natürlich noch ein Netzteil bei, denn so ein smarter Garten braucht auch Strom. Allerdings ist der Stromverbrauch im überschaubaren Rahmen, denn die LEDs benötigen gerade einmal 10 Watt.

Mit dem Smart Garden starten

Wie bereits beschrieben ist der Smart Garden auch für Menschen ohne grünen Daumen nutzbar. An sich ist es kinderleicht, denn es muss lediglich Wasser – ca. 3 Liter in die Schüssel gegeben werden, welches mit dem Nährstoffgranulat angereichert wird. Dieses liegt den Pflanzenkapseln bei.
Hier ist die Auswahl erstaunlich groß. Von Kräutern, über Salat, kleine Tomaten, bis hin zu essbaren Blumen bietet das Sortiment von Bosch bzw. jenes von Plantui eine breite Auswahl. Jedoch hat es der Preis in sich. Knapp 10 Euro muss man für 3 Kapseln auf den Tisch legen. Zwei Euro günstiger sind die „Experimentierkapseln“. Hier erhält man eine leere Kapsel, in dessen Steinwolle man selbst Samen einbringen kann.

© Chris Bertko / Kapseln mit Steinwolle beinhalten die Samen

Ist das Wasser in der Schüssel und die Samenkapseln eingesetzt, heißt es nur noch: Stecker in die Steckdose und los geht’s. Das Licht schaltet sich nun automatisch ein und für 8 Stunden wieder aus und die Pumpe wird regelmäßig Wasser zu den Kapseln pumpen. Solange diese vollständig im Wasser hängt, arbeitet sie extrem ruhig. Sinkt der Wasserspiegel, wird sie dann hörbar. Sollte zu wenig Wasser in der Schüssel sein, so blinken die LEDs 3x hintereinander auf.

© Chris Bertko / Manchmal kleben die Samen am Etikett – also vorsichtig ablösen

Je nach Pflanzenart sieht man bereits nach der ersten Woche kleine zarte Pflänzchen. Nach 2-3 Wochen kann bereits der erste Höhenblock aufgesetzt werden.

© Chris Bertko / Bereits nach 1 Woche sind junge Pflänzchen zu sehen

Pimp my Smart Garden

Als Zubehör für den Smart Garden gibt es aber nicht nur Kapseln mit Samen, sondern auch „Gadgets für das Gadget“. So gibt es Höhenblöcke mit LEDs, um den Pflanzen noch mehr Licht zu gönnen. Und es gibt einen Tray, also eine Halterung für 12 Kapseln. Dies ist zur Anzucht von Pflanzen gedacht. Das kann durchaus Sinn machen, um in den kalten Frühjahrsmonaten schon kleine Pflänzchen heranzuziehen, die man dann ins Freie verpflanzt.

© Chris Bertko / Petersilie nach 3 Wochen

Fazit

Der Smart Garden ist ein recht teures Gadget und auch bei den Preisen für die Kapseln muss man erstmal schlucken. Dennoch finde ich, ist der Smart Garden ein tolles Design-Objekt für die moderne Küche und wirkt stimmungsaufhellend durch das frische Grün. Für Familien mit Kindern ist es cool, um das Wachstum der Pflanzen zu beobachten. Und wer gerne frisch kocht, für den ist es schon fast ein Must have!

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