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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Neue Bedienung im Smart Home

Smart TV und Co. als neue Bedienzentrale

Im Smart Home wird fast alles per Smartphone gesteuert. Noch, denn führende Hersteller tüfteln bereits an neuen Lösungen.

BeoVision Horizon

© B&O

Es gibt Dinge, die man selten hinterfragt. Beispielsweise weshalb Biogemüse im Supermarkt in Plastikverpackungen steckt. Oder warum nach jedem Fußballspiel die gleichen dämlichen Fragen gestellt werden. Oder dass man Dinge im Smart Home stets per Smartphone steuern muss. Das ist aktuell bei so gut wie allen Systemen der Fall. Einige Hersteller beginnen aber umzudenken. Dafür gibt es gute Gründe.

Stärken und Schwächen des Smartphones als Fernbedienung

Das Smartphone als Fernbedienung des Smart Homes hat sicher seine Vorteile. So muss der Hersteller seinem Produkt nicht unbedingt eine teure Fernbedienung beilegen. Eine App zum Herunterladen reicht. Überdies haben die meisten Menschen ihr Smartphone stets in der Tasche, also in der Regel griffbereit. Trotzdem ist das Handy nicht immer die optimale Lösung. Mal ist der Akku leer, mal findet man es nicht. Für ältere Menschen ist der Bildschirm zudem oft zu klein und die Bedienung zu fummelig. Aus diesem Grund suchen immer mehr Unternehmen Alternativen, um sich von der Smartphone-Abhängigkeit zu lösen. Ob es sich dabei nur um Ausnahmen oder einen echten Trend handelt, wird die Zukunft zeigen. Fest steht auf jeden Fall: Einige große Marken sind bereits dabei, darunter Samsung, Sony sowie Bang & Olufsen.

B&O: Smart-TV als Schaltzentrale

Bang & Olufsen stellte etwa auf der Internationalen Funkausstellung mit dem BeoVision Horizon ein neues UHD-TV-Gerät vor, das sich flexibel dem mobilen Lebensstil anpassen soll. Das gilt nicht nur für den innovativen Ständer, mit dem sich der Fernseher schieben, drehen und kippen lässt, sondern auch für die Software im Inneren. Hier werkelt das Handy-Betriebssystem Android. Dadurch hat der Nutzer Zugriff auf Apps aus dem Google Play Store. Möglich sind demnach auch Downloads von Applikationen für Waschmaschine, Heizung, Licht und Kühlschrank. Das Smartphone kann also für die Bedienung des Smart Homes in der Tasche bleiben. Ob der Bedienkomfort aber trotz größerem Bildschirm begeistert, müssen Tests zeigen. Schließlich sind die Apps auf touchfähige Smartphone-Bildschirme und nicht auf TV-Fernbedienungen ausgelegt.

Samsung-Kühlschrank Family Hub

Samsung: smarter Kühlschrank als Infozentrale

Samsung will dagegen die Küche als digitale Schaltzentrale etablieren. Der neue Kühlschrank „Family Hub“ verfügt dazu an der rechten Tür über einen großen 21,5-Zoll-Touch-Bildschirm. Dabei handelt es sich sozusagen um ein überdimensionales, fest in den Kühlschrank eingebautes Smartphone, über das sich per WLAN andere vernetzte Geräte steuern lassen. Damit nicht genug: Er zeigt überdies aktuelle Termine, das Wetter, Notizen, Einkaufslisten und spiegelt auf Wunsch sogar das Fernsehbild von kompatiblen Smart-TVs. Zudem lassen sich Rezeptvideos und andere Videos abspielen oder gesprochene Nachrichten speichern. Dass das Gerät auf Befehl den Inhalt desselben aufs Smartphone funkt, versteht sich bei einem smarten Kühlschrank inzwischen fast von selbst.

So steuert man Geräte auf Zuruf

Der Xperia Agent erinnert dagegen an Amazons Echo. Als persönlicher Assistent, der auf Zuruf reagiert, bietet er neben einem Mikrofon eine Kamera und einen Mini-Beamer. Sony will mit dem Agent aber nicht nur gesprochene Fragen beantworten, sondern auch verbundene Hausgeräte steuern.

Sony Experia Agent

Auf einer IFA-Präsentation demonstrierte Sony etwa, wie der Agent per Sprachbefehl eine Tasse Kaffee zubereitete. Das ist sicher praktischer als übers Smartphone. Allerdings befindet sich der Agent noch in der Konzeptphase. Ob und wann er überhaupt auf den Markt kommt, steht noch nicht fest. 

Fazit

Keine Frage: Noch ist das Smartphone die Schaltzentrale Nummer Eins für das vernetzte Heim. Gerade der smarte Samsung-Kühlschrank und persönliche Assistenten wie der Sony-Agent zeigen aber, wohin die Reise geht. Sicher werden solche Lösungen das Smartphone in der Haussteuerung nicht verdrängen, es aber sinnvoll ergänzen.

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