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Title: Haushalt
mamaRoo 4

Smarte Babywippe: Wippen mit Stil

Die neue Babywippe mamaRoo 4 von 4moms setzt auf verbessertes Design und neue Spielmöglichkeiten.

© 4moms

© 4moms

Zugegeben, auf den ersten Blick sieht das Gerät aus wie eine Mischung aus einer zu groß geratenen Küchenwaage und einem futuristischen Sitzmöbel. Oder wie es ein Youtuber sagte: „Als hätte Apple aufgehört, Telefone zu designen.“ Die neue mamaRoo 4 von 4moms ist aber natürlich nichts von alldem, sondern eine Babywippe. Vor allem Eltern von Babys im ersten Lebensjahr sind die angepeilte Zielgruppe. Kinder bis etwa neun Kilogramm Gewicht sollen in der smarten Wippe Ruhe finden und spielen können.

Wippe 4.0 fürs Smart Home

Allerdings ist mamaRoo 4 so etwas wie eine Wippe 4.0 fürs Smart Home. In dieser Babywippe steckt nämlich eine ganze Menge Entwicklung und High-Tech, mit dem der US-amerikanische Hersteller den nicht ganz niedrigen Verkaufspreis rechtfertigen will.

© 4moms / Die Wippe mamaRoo 4 wird in verschiedenen Design-Varianten angeboten.

„Moves like you do“, lautet der Werbeslogan für das Kinderzimmer-Gagdet, also etwa: „Bewegt sich wie du“. Und genau das versprechen die Entwickler ihren Kunden: die Babywippe von 4moms soll Kleinkinder nicht nur mehr oder weniger rhythmisch bewegen und so beruhigen. Der ausgeklügelte Antrieb soll vielmehr typische Bewegungsmuster von Eltern nachahmen – oder auch das für viele Kinder so extrem beruhigende Schaukeln und Schwingen eines Autos.

Fünf verschiedene Bewegungsmuster

Fünf Bewegungstypen sind in der mamaRoo-Babywippe integriert und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten abrufbar. Die verschiedenen Muster sind außerdem über eine App steuerbar. Direkt am Standfuß kann man die mamaRoo 4 auch über einen kleinen LCD-Bildschirm steuern.

Über der schalenförmigen und in der Neigung einfach veränderbaren Wippe mit ihren auswechselbaren Textileinsätzen ist eine Stange mit einer Art Mobile angebracht. Die Textileinsätze auf der Liegefläche können einfach ausgewechselt und auch gewaschen werden. Für Neugeborene gibt es als Zubehör einen speziellen Einsatz.

Zum Beruhigen der Kleinen sollen auch Sounds beitragen. Direkt eingespeichert sind Klänge wie Regen, Wellen oder auch Herztöne, die über zwei in den Gerätefuß integrierte Lautsprecher abgespielt werden können. Über eine Klinkensteckerverbindung kann man aber auch Musik vom Handy einspielen. Eine Bluetooth-Verbindung gibt es allerdings nur für die Steuerung der Babywippe über die mamaRoo-App.

Verbesserte Neuversion

Die mamaRoo 4 ist – der Name verrät es schon – nicht die erste Generation dieser smarten Babywippe. Und ganz offensichtlich haben die Entwickler des Herstellers 4mom auf einige Kritikpunkte reagiert, die etliche Nutzer der bisherigen Produktversionen geäußert hatten. So soll der Spielbaum über der Wippe jetzt über eine verbesserte Verbindung mit der Wippenkonstruktion verfügen. Bislang war dieses „Gelenk“ offenbar recht schnell ausgeleiert. Auch die Spieleigenschaften der Spielbälle wurden demnach erweitert.

© 4moms / Die Spieleigenschaften des Mobiles wurden in der neuen Version erweitert.

Allzu viele verlässliche Nutzerrückmeldungen gibt es dagegen für die recht junge Variante mamaRoo 4 noch nicht. Daher bleibt unklar, ob die von einem Elektromotor angetriebene Wippe auch leiser geworden ist. Manche Eltern hatten nämlich beklagt, dass der Antrieb recht laute und störende Geräusche mache. Auch die Klangqualität der Lautsprecher war immer wieder ein Kritikpunkt.

Wer aber viel Wert darauf legt, sein Kind beim Wippen mit gutem Sound zu beschallen, kann dies natürlich immer noch über einen externen Bluetooth-Lautsprecher tun.

Ein Praxistest schadet nicht

Und die wichtigste Frage lässt sich sowieso erst im Test beantworten: Mag mein Kind so eine smarte Wippe? Wer Kinder hat, weiß dass sich deren Vorlieben sowie das Ruhe- und Schlafverhalten auch ändern können. Und wenn es heute funktioniert, dass das Baby auf dem Rücksitz sanft einschlummert, kann es dort morgen vor Begeisterung über den spätabendlichen Ausflug quietschen.

Genauso kann es passieren, dass der Nachwuchs total begeistert vom sanft wippenden und schaukelnden Gadget ist – aber sie oder er kann es auch furchtbar finden. Wer also die Möglichkeit hat, das mit einem Preis von mehreren hundert Euro nicht ganz billige Gerät erst einmal anzutesten, sollte das wohl tun.

Klappt dann alles, hat man eine sehr stylische und überlegt gestaltete Wippe im Haus. Und wenn nicht, kann man es immer noch mit einer analogen Babyschaukel versuchen.

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