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Title: Haushalt
Garten ganz entspannt gießen

Smarte Bewässerung: Eine Auswahl von günstig bis vollvernetzt

Rasen und Pflanzen lassen sich ganz smart bewässern. Dabei reicht die Auswahl an smarten Bewässerungssystemen von kostengünstig und einfach, bis extrem clever im gehobenen Preisniveau. Wir haben eine Auswahl zusammengestellt.

© iStock.com/schulzie

© iStock.com/schulzie

Endlich ist der Somma da! Die Blumen blühen, die Bäume stehen in vollem Grün und das Gras schießt in die Höhe. Und alles dürstet nach dem kühlen Nass. Wer nicht seinen Feierabend mit dem Gießen verbringen mag, der kann dies den smarten Systemen überlassen. Dank smarten Bewässerungssystemen bekommen die Blümchen auf Knopfdruck oder wahlweise gar vollautomatisch ihre Ration Wasser. Dabei muss es nicht immer der High-End-Bewässerungscomputer sein. Auch für den kostengünstigen Einstieg gibt es passende Systeme. Eine Auswahl stellen wir in diesem Artikel vor.

AVM FRITZ! Steckdose zur Bewässerung

In vielen tausenden Haushalten ist sie bereits das Tor zum Internet: die FRITZ!Box. Und der Allroundrouter kann noch viel mehr. So lassen sich mit dem FRITZ! Router die steuerbaren DECT Steckdosen verbinden. Praktischerweise gibt es diese auch als Outdoor-Variante. Wer also das Wasser zum Gießen aus einem Brunnen befördert, kann über die AVM DECT Steckdose einfach die Pumpe via Smartphone ein- / und ausschalten – und das dank der MyFRITZ! App auch von unterwegs, zum Beispiel wenn man im Urlaub ist.

© AVM / FRITZ!DECT Steckdose hilft beim smarten Bewässern

Damit man den Garten nicht in einen Fluss verwandelt, weil man versehentlich vergessen hat das kühle Nass wieder abzustellen, bietet die FRITZ!Box clevere Funktionen. So lässt sich auf der FRITZ!Box Weboberfläche unter dem Menüpunkt „Smart Home“ -> Steckdose auswählen -> automatisch Schalten die Funktion „Countdown“ aktivieren.  Hier kann eingestellt werden, nach wieviel Minuten die Steckdose automatisch abgeschaltet werden soll.

Wer indes keine Pumpe zum Gießen nutzt, kann trotzdem „smart“ werden. Hier bedarf es einem sogenannten Magnetventil. Dieses öffnet, sobald Strom anliegt und wird über ein 12Volt Netzteil betrieben. Also einfach das Magnetventil zwischen Wasserhahn und Gartenschlauch geschraubt und das Netzteil in die AVM DECT Steckdose gesteckt.

Elgato Eve Aqua

Ein Magnetventil gibt es auch von Elgato Eve, ganz ohne Kabel und Netzteil, dafür kompatibel mit Apples Smart Home System. Für Android Benutzer ist das System indes nicht zu gebrauchen. Das HomeKit-fähige Bewässerungssystem hört auf den Namen Eve Aqua und wird rein durch die Kraft der Sonne (also Solarzellen) betrieben. Via App lassen sich, wie auch eben bei AVM erläutert, Zeitpläne anlegen und eine automatische Abschaltzeit definieren.

Da Eve Aqua via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden wird, ist ein Hub (zum Beispiel das Apple TV) nötig, sofern man auch von unterwegs die Bewässerung aktivieren möchte. Wer nicht stetig die App öffnen möchte um die Bewässerung zu starten, kann dies auch über den Apple Sprachassistenten Siri tun:

„Hey Siri, schalte die Bewässerung ein“.

Nettes Gimmick der Elgato Eve App: Hier sieht man den Wasserverbrauch für die Bewässerung, sowie eine Hochrechnung, was man wahrscheinlich laut definiertem Zeitplan für die bevorstehende Bewässerung an Wasser verbrauchen wird.

© Elgato / Eve Aqua steuert die Bewässerung und zeigt den Wasserverbrauch an.

 

Doch ist es nicht viel praktischer, wenn das Bewässerungssystem selbst weiß, wann es bewässern soll? Hierzu benötigt das System zusätzliche Informationen, um diese Entscheidung treffen zu können. Neben der Wettervorhersage ist vor allem die Bodenfeuchtigkeit ein wichtiger Faktor. Und auch die Information was bewässert werden soll, spielt eine wesentliche Rolle. Denn jede Pflanzenart benötigt eine unterschiedliche Bodenfeuchtigkeit.

MIYO

Auch das Bewässerungssystem von MIYO setzt mit Solarzellen auf die Kraft der Sonne. Im Starterset liegt ein Magnetventil, das die Wasserzufuhr regelt, ein Bodenfeuchtesensor und ein Hub, welcher die Brücke zwischen dem MIYO Funksystem und dem heimischen WLAN Netzwerk bildet, damit sich alles auch via Smartphone steuern lässt.

© Chris Bertko / MIYO Bewässerungsventil

In der MIYO Smartphone App können mehrere Bewässerungskreise angelegt werden, denn das System ist beliebig erweiterbar. In der Ersteinrichtung der Bewässerungskreise kann dann festgelegt werden, welche Pflanzen gegossen werden sollen und wann die präferierte Zeit zum Gießen ist. Nicht, dass man gerade sein Feierabend-Bier auf der Terasse genießt, wenn die Bewässerung startet. Für die Entscheidung, ob gegossen werden soll, berücksichtigt MIYO neben der Bodenfeuchtigkeit auch das Wetter. Eine Regenerkennung kann mit der smarten Wetterstation von netatmo realisiert werden, welche sich mit dem System verbinden lässt.

© Screenshot Chris Bertko / MIYO Bewässerungsapp

Apropos verbinden: Das MIYO System kann mit der Online-Automatisierungsplattform IFTTT verknüpft werden. Somit lässt sich die Bewässerung auch über andere Dienste und smarte Geräte steuern und auch die Bodenfeuchtigkeitswerte stehen für die IFTTT Automatisierungen bereit. Noch mehr  über das MIYO Bewässerungssystem haben wir in diesem Artikel auf smart-wohnen aufgeschrieben: Smarte Gartenbewässerung: MIYO im Test

Gardena Smart System

„Verbinden“, das könnte auch das Motto von Gardena sein. Dank seines großen Portfolios lässt sich mit der Gardena App nicht nur die Bewässerung steuern. So können auch die Gardena Wasserpumpen in der App genutzt und in die Automatisierungen eingebunden werden, genauso wie auch der Sileno Rasenmähroboter. Somit lässt sich die Bewässerung perfekt auf die Mähzeiten des Roboters abstimmen. Für das Gardena Bewässerungssystem selbst gibt es, ähnlich wie bei MIYO, im Starterset das Magnetventil, einen Bodenfeuchtesensor und den Hub.

© Chris Bertko / Gardena Starterset

In Punkto Energieversorgung unterscheiden sich die beiden Systeme jedoch, denn die Aktoren und Sensoren von Gardena benötigen jeweils Batterien. Einen ausführlichen Test zum Gardena Bewässerungssystem gibt es hier zum nachlesen: Gardenas smartes Bewässerungssystem im Praxistest.

Fazit

Ein smartes Bewässerungssystem spart nicht nur täglich viel Zeit, sondern kann, aufgerüstet mit cleverer Sensorik auch Wasser – und damit bares Geld sparen. Bereits mit wenigen Mitteln, lässt sich eine smarte Bewässerung realisieren – siehe zum Beispiel das System von AVM. Wer das Rundum-Sorglos Paket will, der wird bei Marken wie MIYO oder Gardena ab ca. 350 Euro gut versorgt.

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