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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Smart Garden 2017

Smarte Bewässerung im smarten Garten

„Der Frühling lässt die smarten Gadgets wieder flattern durch den Garten“ – neue Helfer rund um Smart Garden und smarte Bewässerung.

© GreenIQ

© GreenIQ

Das Smart Home findet auch zunehmend draußen statt. Neben den bereits vorgestellten Smart Garden Lösungen von Gardena und Kärcher gibt es immer wieder Innovationen, die uns die Gartenarbeit erleichtern sollen und nebenbei auch beim Wassersparen helfen. Begeben wir uns auf Spurensuche ins Grün.

© viRaTechnologies / Der viRACube steuert die Gartenbewässerung mit innovativer Technik.

viRaCube intelligente Gartenbewässerung

Das österreichische Unternehmen Viratechnologies GmbH präsentiert mit dem viRaCube ein System zur intelligenten Gartenbewässerung. Laut Hersteller kann der Hobbygärtner hier sogenannte Bewässerungsbereiche festlegen, die dann individuell mit Wasser versorgt werden. Hierfür ist pro Bereich ein viRa-Sensor und ein Ventil notwendig. So können wasserintensive Pflanzen mehr versorgt werden als andere. Integrierte Sensoren messen die Bodenfeuchtigkeit, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Helligkeit und veranlassen per Funk in bis zu 1000 Meter Entfernung die Öffnung der Ventile und damit die Bewässerung. Anstelle von Batterien werden die Außengeräte über Solarmodule mit Energie versorgt. Die Leitungen selbst können unsichtbar im Erdreich vergraben werden. Auch eine Implementierung in bereits bestehende Smart Garden Systeme ist vorgesehen.

Die Steuerung erfolgt Smart-Home-typisch per App für iOS und Android, den einzelnen Bewässerungsbereichen können sinnvolle Namen wie „Rosenbeet“ oder „Kräutergarten“ gegeben werden. Derzeit ist das Unternehmen auf vielen Messen wie der Grünen Woche in Berlin vor Ort und zeigt den Prototypen. Eine Vorbestellung kann ebenfalls schon erfolgen. Wann genau viRaCube auf den Markt kommt, ist aber noch offen. Nach dem Kauf sollen keine weiteren Kosten anfallen, Ausnahme ist eine mögliche Verbindung mit der viRaCube-Cloud, welche die Steuerung über Internet von überall auf der Welt ermöglicht.

© GreenIQ / Der Smart Garden Hub soll rund die Hälfte an Wasserverbrauch einsparen.

GreenIQ Smart Garden Hub

Automatische Bewässerung und dabei gut die Hälfte an Wasser sparen – das ist die Grundidee des GreenIQ Smart Garden Hub. Das grüne, runde Gerät verbindet sich mit vorhandenen Elektro-Magnetventilen und der Gartenbeleuchtung. Einmal mit dem hauseigenen WLAN verbunden und installiert, steuert es bis zu sechs unabhängige Gartenzonen für eine individuell einstellbare Dauer und zu einer vorgegebenen Zeit. Alternativ übernimmt das System auch alles in Eigenregie gemäß der Wetterberichte und der Rückmeldung angeschlossener Sensoren. Es alarmiert bei Leitungslecks oder Ventildefekten und liefert detaillierte Auswertungen pro Tag oder Woche.

Die Installation und Steuerung erfolgt über Smartphone und Tablet per App in englischer Sprache oder alternativ auf PCs über eine einfach zu bedienende, deutschsprachige Website, die eine kostenlose Registrierung voraussetzt. Schon jetzt ist der Garden Hub mit den Pflanzen-Sensoren von Parrot, Koubachi, Plantlink, Vegetronix und Toro Precission kompatibel, weitere sollen sukzessive folgen. Ergänzt werden kann der grüne Helfer von GreenIQ unter anderem auch mit einem Relais zur Gartenbeleuchtung sowie einer Wetterstation von Netatmo. Den GreenIQ Smart Garden Hub gibt es in Deutschland für rund 250 Euro. 

 

Das smarte Gewächshaus Seedo 

Auch Nutzer von Wohnraum ohne Garten können smart gärtnern. Mit dem Seedo Minigewächshaus steht dem Aufziehen und Ernten von frischen Kräutern oder Gemüse nichts mehr im Wege. Das ungefähr waschmaschinengroße Gewächshaus arbeitet mit viel Technik, um für autonomes Wachstum von Pflanzen zu sorgen. Dafür enthält es unter anderem ein patentiertes Lichtsystem und ein Klimasystem, welche automatisch die notwendigen Mengen Licht, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt an die ausgesäte Pflanzenart ausschütten und für die ideale Temperatur und Versorgung mit Mineralstoffen sorgen.

Mit Seedo soll die Pflanzenaufzucht zudem ganz leicht gestaltet werden: einfach Samen in den vorhandenen Nährboden legen, Tür zu und einige Wochen warten, bis man seine Erfolge ernten kann. Eine einfache App-Bedienung, die auch Bilder der integrierten HD-Kamera zeigt und den Gärtner mit Statusmeldungen auf dem Laufenden hält, wird das smarte Gewächshaus abrunden. Seedo kann auf der Herstellerseite vorbestellt werden.

Fazit

Füße hoch, Gesicht in die Sonne und relaxen – ein eigener Garten hat sonnige Vorteile, wenn nicht nur die ständige Gartenarbeit wäre. Doch vieles lässt sich heute dank Smart Gardening fast von selbst erledigen: smarter Bewässerung und Mährobotern sei Dank.

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