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Weihnachten 2.0

Smarte Helferlein in der Werkstatt des Weihnachtsmanns

Santa vertraut längst nicht mehr nur auf die Hilfe der Elfen – zahlreiche Gadgets helfen ihm bei den Vorbereitungen auf das frohe Fest!

Weihnachtsmann mit PC

© luckybusiness / Fotolia.com

Irgendwo am Nordpol, versteckt zwischen verschneiten Hügeln, mitten im Nirgendwo steht ein moderner Komplex, den man dort so nicht vermuten würde. Umringt von mehreren Windrädern einer Windkraftanlage steht dort ein großes Haus, daneben ein Stall und ein Flugplatz, dessen Startbahnlichter die Form einer Tanne haben. Rentiere scharen sich auf ihrer Koppel neben der Schlittengarage um die automatische Futteranlage, allen voran der rotnasige Vielfraß Rudolph. Ganz genau – wir sind an der Werkstatt des Weihnachtsmanns angekommen. „Santas Workshop 2.0“ prangt in großen, leuchtenden LED-Lettern auf der Wand des Haupthauses.

Über einen Pfad, an dessen Seite dank eines Bewegungsmelders kleine Lichter aufleuchten, erreicht man den Eingang. Wer nun aber denkt, man könne diese einfach so öffnen und in die wunderbare Weihnachtswelt eintreten, der irrt: Die Werkstatt des Weihnachtsmanns gleicht einem Hochsicherheitstrakt – kein Einlass, ohne dass man mehrere Sicherheitskameras mit Gesichtserkennung, Fingerabdruckscanner und Alarmanlage passieren muss. Schließlich ranken sich um den Weihnachtsmann ja einige Geheimnisse, die bewahrt werden wollen. Außerdem: Kinder kommen auf keinen Fall hinein, auch nicht, wenn sie sich als Elfen tarnen.

Ziemlich beeindruckt klingeln wir an der Eingangstür, über der natürlich ein Mistelzweig hängt. „Ho, ho, ho“, ertönt es aus der Sprechanlage. Gleichzeitig blinkt ein Gesicht auf dem Bildschirm auf: Er ist es wirklich, der Weihnachtsmann! „Kommt herein liebe Freunde, ich und meine Elfen haben euch schon erwartet“, sagt der bärtige Mann. Kein Wunder, bei den ganzen Bewegungsmeldern auf dem Gelände, müssen auf seinem Smartphone schon einige Push-Benachrichtigungen eingegangen sein, die ihn über unsere Ankunft informiert haben.

Zu Besuch in Santas Haus

Ganz automatisch schwingt die große Tür auf und wir treten ein in Santas Haus. Im Foyer steht selbstverständlich ein großer, prächtig geschmückter Weihnachtsbaum, der bestimmt vier Meter hoch ist. Es ist wohlig warm, 24 Grad zeigen die smarten Heizungsthermostate an der Wand an, und ein ganz wunderbarer Duft zieht durch das Haus; das Aroma frischer Tanne, Zimt, Weihnachtspunsch, Nelken und Orange, gemischt mit etwas Vanille, wird durch einen Aroma-Diffusor verteilt. Spätestens jetzt ist offensichtlich, dass man am wahrscheinlich weihnachtlichsten Ort der Welt angekommen ist. Während wir aus dem ersten Staunen gar nicht mehr herauskommen, poltert es und eine Tür öffnet sich.

Und da steht er: Knapp 1,75 Meter groß und so rund, wie man es sich immer vorgestellt hat. Klassisch rotweißes Outfit inklusive Mütze und weißem Wallebart. Nicht so klassisch ist das Headset, das Santa um den Hals trägt, und auch das Smartphone in seiner Hand, ein nagelneues iPhone 8, hätte man nicht unbedingt erwartet (aber der Weihnachtsmann ist wohl seiner Zeit voraus). „Willkommen“, sagt der Weihnachtsmann. „Entschuldigung, dass ich euch habe warten lassen, aber in der Weihnachtsbäckerei ist eben wieder ein Rauchmelder angegangen, den musste ich noch schnell mit der App ausschalten.”

Natürlich nehmen wir dem Weihnachtsmann das nicht übel, der gerade in die Hände klatscht und so ein wunderbares Weihnachtsspektakel in Gang setzt. Bunte Lichter leuchten auf, am Weihnachtsbaum und in den Ecken des Raumes, zarte Weihnachtsklänge ertönen aus den Lautsprechern an der Decke und unterstreichen das Ganze. Und so starten wir die Tour durch sein Haus.

Führung durch die Weihnachtswerkstatt 2.0

Was uns bei unserem Besuch am Nordpol besonders interessiert, ist, wie der Weihnachtsmann Weihnachten heutzutage koordiniert. Bekanntermaßen ist Santa ein großer Technik-Fan. Sein Schlitten ist seit Jahren mit modernsten Navigationssystemen ausgestattet, in seiner Weihnachtswerkstatt finden wir, und da sind wir uns sicher, bestimmt auch einige technische Kniffe.

Der erste Stopp unserer Haustour ist die besagte Weihnachtsbäckerei. Es duftet verführerisch nach Spekulatius, Lebkuchen und Co., in Rot und Grün gekleidete Elfen wuseln herum und mittendrin steht unverkennbar Mrs. Claus. In einer Art Schaltzentrale in der Mitte der Küche behält sie auf mehreren Bildschirmen den Überblick. „Meine Frau kontrolliert über Kameras im Ofen, wann die Plätzchen fertig sind, wird benachrichtigt, wenn die KitchenAids heiß laufen, und koordiniert unsere Elfen zwischen Bäckerei und Konditorei in einer Dienstplan-App”, sagt Santa. Damit sich die kleinen Elfen nicht überarbeiten, tragen sie alle Fitness-Tracker, die bei 10.000 erreichten Schritten pro Tag Alarm schlagen und so ihren Feierabend einläuten. „Auch über den Lebensmitteleinkauf muss sich meine Frau keine Gedanken mehr machen, unsere Kühlschränke bestellen Produkte, die zur Neige gehen, automatisch wieder nach”, sagt Santa stolz. Natürlich kommen wir nicht umhin, auf dem Weg in die Geschenke-Zentrale einen Lebkuchenmann zu probieren. Einfach himmlisch!

Richtig himmlisch wird es aber erst, als wir in das Herz der Weihnachtswerkstatt kommen: das „Gift Center”. „Auf den Wunschzetteln sind in diesem Jahr wie immer klassische Puppen, Bücher und Lego-Spielzeuge vertreten, aber auch Longboards, Smartphones oder Tablets”, plaudert der Weihnachtsmann aus dem Nähkästchen. Bevor die Geschenke in Produktion gehen, muss erst einmal geprüft werden, ob die Kinder denn auch brav waren. Dies übernimmt die „Behaviour Control“:  Mit einer speziellen, für die Bedürfnisse der Weihnachtswerkstatt entwickelten VR-Brille wirft ein Team aus Weihnachtselfen regelmäßig einen Blick in die Kinderzimmer dieser Welt. Auf einem zentralen Server werden das gesamte Jahr über die Daten der Kids gespeichert und am Ende durch einen komplizierten Algorithmus ausgewertet.

Steht fest, wie viele Geschenke sich die Kinder verdient haben, wird noch einmal geprüft, welche ihnen die größte Freude machen. Dann geht es in die Produktionshalle: Eine riesige Maschine mit tausenden Knöpfen spuckt die verschiedensten Geschenke auf ein Laufband aus, Drohnen bringen sie ins Lager. „Für jedes Land haben wir eine unterirdische Lagerhalle”, sagt Santa. „So können wir unsere Lieferungen am Weihnachtsabend leichter koordinieren.“ Einzig bei der Auslieferung vertraut Santa noch auf seinen altherkömmlichen magischen Sack. Wie der funktioniert und wie der Weihnachtsmann eigentlich durch den Kamin passt, sind aber Geheimnisse, die er uns nicht verraten möchte. Manche Dinge kann auch die Smart-Home-Technologie einfach nicht erklären!

Plötzlich klingelt das iPhone 8 des Weihnachtsmannes: ein wohl wichtiger Facetime-Anruf aus der „Wishlist Evaluation“, wie er uns schnell erklärt. Nach einem kurzen Gespräch kommt er aufgeregt auf uns zu. „Der Grinch hat mal wieder versucht, Weihnachten zu sabotieren”, sagt Santa, dessen Gesicht vor Wut fast dieselbe Farbe hat wie sein Anzug. „Auf einmal haben sich alle Kinder ein Nokia 3310 gewünscht, fast wie im Jahr 2002, da steckt bestimmt er dahinter.” Damit der Weihnachtsmann sich um dieses schwerwiegende Problem kümmern kann und nicht tausende Kinder traurig unter dem Baum sitzen, verabschieden wir uns langsam von ihm und werden von einem der Weihnachtselfen zur Tür begleitet.

An dieser Stelle schließen wir mit der Geschichte von unserem Besuch bei Santa Claus. Wenn es wieder heißt „Santa Claus is coming to town!” soll ja noch ein wenig von dem Weihnachtszauber, den man als Kind verspürt hat, übrig sein. An diese Aufregung von früher sollten wir uns erinnern, wenn wir dieses Jahr mindestens ein Päckchen mit toller Technik auspacken oder verschenken werden. Und egal welch tolles Smartphone, Tablet oder Notebook unterm Weihnachtsbaum liegt – am Weihnachtsabend darf das Handy ruhig einmal still auf der Seite liegen, damit man die gemeinsame Zeit mit der Familie voll und ganz genießen kann. Trotz Push-Benachrichtigungen, WhatsApps, Snaps oder Instagram Stories, denn die können an dem einen Abend im Jahr warten! 

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