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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Title: Haushalt
Smarter Indoor Garten

Smarter Garten jetzt auch im Smart Home

Sie heißen Växt, Herbert und Click & Grow – dahinter stecken intelligente Pflanztöpfe und Anzuchtstationen für den smarten Indoor Garten.

© Ponix Systems

© Ponix Systems

Die hängenden Gärten gibt es bald nicht mehr nur in Babylon, sondern überall bei uns zuhause. Gleich mehrere Systeme für das smarte Gärtnern im Inneren drängen auf den Markt. Das trifft den Zeitgeist, denn grüne Oasen sind mittlerweile auch in Großstädten äußerst beliebt und auf diversen Dächern der Stadt gibt es so manches Kräutergarten-Refugium samt Bienenvolk. Die hier gezeigten Lösungen bieten die Vorteile eines Gewächshauses und passen auch in kleine Wohnungen. Frische Kräuter sollen damit auch in Appartements kein Problem mehr darstellen.

© Växt / Växt ist ein Smart Gardening Device zur Gießunterstützung.

Växt: die Gießunterstützung der Pioniergeist GmbH

Nimmt man die rein phonetische Aussprache, weiß man sofort, worum es bei Växt geht: ums wachsen. Vom Erfinder, der Pioniergeist GmbH aus Stuttgart, liebevoll als „der grüne Daumen für dein Zuhause“ betitelt, handelt es sich bei Växt laut Verpackung um ein „Smart Home Gardening Device“. Die Idee dahinter ist so simpel wie clever: Växt soll Menschen ohne grünen Daumen das korrekte Gießen ihrer Zimmerpflanzen ermöglichen und sie durch die vereinfachte Pflege auch für anspruchsvolle Zimmerpflanzen begeistern. Dafür stehen neben der Basiseinheit auch kleine Sensoren zur Verfügung, die direkt in den Pflanzentopf gesteckt und dann mit einer Pflanzenart, zum Beispiel Sukkulente, verknüpft werden. Diese ohne Batterie betreibbaren Sensoren funken bei Wassermangel ein NFC-Signal an die Basiseinheit. Die beginnt daraufhin zu blinken und signalisiert damit: Bitte gieße Pflanze A.

Jetzt schnappt man sich Gießkanne und die Basiseinheit, hält letztere kurz an den Sensor und erfährt über Tropfensymbole von einem bis drei Tropfen, wie viel Wasser die Pflanze benötigt, um optimal zu wachen. Das funktioniert auch ohne das Erinnerungssignal: einfach die Växt Basiseinheit an den Sensor halten und sie zeigt an, ob sie gegossen werden sollte. Ebenso warnt das smarte Gießsystem vor eventueller Staunässe. Durch integrierte Algorithmen lernt Växt zudem bei jedem Gießen mehr über die zu betreuenden Pflanzen und reagiert damit auf das Nutzerverhalten. Växt kann derzeit nur auf Kickstarter unterstützt werden, der Preis für eine Basiseinheit und drei Sensoren liegt bei 40 Euro, die Auslieferung soll im Dezember 2017 starten.

Herbert: die vertikale hydroponische Farm von Ponix Systems

Herbert bringt den Kräutergarten ins eigene Zuhause statt den Menschen zum Kräutergarten. Das Konzept der so genannten „vertikalen Indoor-Farm“ des Wiener Unternehmens Ponix Systems hat bei seiner Kampagne auf Indiegogo 516% mehr Finanzierungsgeld eingenommen als gefordert. Die Zustimmung der Verbraucher scheint also mehr als gegeben und einer Umsetzung steht nichts mehr im Wege. Mit Herbert soll es jedem ermöglicht werden, seine eigenen frischen Bio-Kräuter bzw. Bio-Gemüse- oder Bio-Obstsorten anzubauen. Und das einfach irgendwo in der Wohnung, denn Herbert ist autark und bringt alles mit, was er für seine Smart Home Aufgabe benötigt: LED-Leuchten, biologisch abbaubare Nässeschwämme, den Pflanztrog, das Saatgut und auch den Dünger. Einstellungen soll man über Smartphone via Bluetooth vornehmen können.

Als hydroponischer Garten wachsen die Kräuter und Gemüse nicht in der Erde, sondern auf nassen Schwämmen – eine Technologie, die die NASA bereits auf Raumfahrt-Missionen anwendet. Sobald der Sämling sichtbar wird, gibt man Wasser und Dünger hinzu. Alles andere soll ab dann Herbert erledigen. Besonders ist auch die Art der Montage: Herbert wird wie ein Bild oder Regal an die Wand gehängt, die obere Leuchte übernimmt die Funktion des Sonnenlichts. Der Hersteller spricht von bis zu 40% mehr Ertrag und erheblich verkürzter Wachszeit im Vergleich zu herkömmlichen Pflanzmethoden. Herbert ist in Varianten mit Buche- oder Pappel-Finish erhältlich und kostet ca. 500 Euro. Die Auslieferung soll voraussichtlich im Dezember 2017 erfolgen. Bleibt die Frage: Warum zum Geier heißt dieses Smart Garden Device Herbert? Ganz einfach: es ist eine Abwandlung des englischen Begriffs für Kräuter, also herbs.

© Click & Grow / Ein smarter Pflanztopf als Open-Air Bio-Kräuter-Gewächshaus. 

Click & Grow: das smarte Pflanzsystem von Wall Farm

Mit Click & Grow sollen auch in Gartendingen etwas unbegabtere Menschen frische Kräuter züchten können. Der amerikanische Hersteller Wall Farm bietet dabei ein großes Spektrum vom kompakten Blumentopf für maximal 3 Pflanzen bis zur Indoor Farm mit Platz für bis zu 51 Pflanzen auf drei Etagen. Wie bei Herbert soll auch hier quasi alles von alleine funktionieren. Dazu platziert man spezielle, beim Kauf enthaltene und auch nachkaufbare Samenkapseln in die Töpfe, füllt den Wassertank auf und wartet ab.

Sensoren überwachen die Sämlinge und leiten die benötigte Menge an Wasser herbei oder schalten das über dem Pflanztopf integrierte, höhenverstellbare LED-Licht ein, um Wärme und Sonnenschein zu simulieren. Im Gegensatz zu Herbert kommt hier eine Art Muttererde 2.0 zum Einsatz, diese wird als „Smart Soil“ bezeichnet. Auch beim Stromverbrauch gibt sich das System grün: laut Hersteller werden nur 6 Watt pro Jahr verbraucht. Der kleinste Pflanztopf kostet gut 60 Euro, die komplette Indoor Farm ist derzeit nur beim Hersteller erhältlich und schlägt mit rund 1.300 US-Dollar zu Buche.

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