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Smart Home

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Title: Haushalt

So baust du dein smartes Schlafzimmer

Die Lichtsteuerung im Flur, das Entertainmentsystem im Wohnzimmer und in der Küche wird smart gekocht mithilfe des Smartdisplay und Sprachassistenten. Das Smart Home ist inzwischen so vielfältig. Doch wer denkt bei „Smart Home“ an das Schlafzimmer? Wir haben ein smartes Schlafzimmer aufgebaut und alles Infos hier zusammengestellt.

© Chris Bertko

Welche smarten Gadgets und Appcessories im Schlafzimmer Sinn machen, das haben wir ausprobiert.

1. Induktivladegerät im Nachtschrank
Im Schlaf laden wir unseren inneren Akku wieder auf und tanken Energie für den nächsten Tag. Gewöhnlich ist dies auch jene Zeit, wo wir unser Smartphone nicht benötigen und es zum Aufladen an das Ladegerät stecken.

Die neueren Smartphone Modelle benötigen gar kein Kabel mit Stecker mehr, es genügt diese einfach auf ein Ladegerät zu legen. Induktion nennt sich dieses Verfahren, bei dem der Strom kabellos in den Akku des Smartphones fließt.

© Chris Bertko / Induktivladegerät zum Tischeinbau

Der schwedische Möbelriese IKEA bietet inzwischen Tischlampen und Möbel mit integrierten Induktionsladeflächen an, aber es müssen ja nicht immer gleich komplett neue Möbel sein. Wie wäre es also mit einem nachrüstbaren Induktionsladegerät, das sich in den Nachtschrank einbauen lässt? Das kostet um die 25 Euro und ist auch von nicht so versierten Handwerkern relativ einfach einbaubar.

Es bedarf lediglich einer Lochkreissäge, sowie einer Bohrmaschine oder eines Akkuschraubers.

© Chris Bertko / Mit einer Lochkreissäge lassen sich problemlos Rundungen aussägen
Ist das Loch erstmal ausgesägt, wird das Induktionsladegerät einfach eingesetzt und per USB Netzteil mit der Steckdose verbunden. Die lästigen Kabel bleiben so hinter dem Nachtschrank verschwunden, welcher direkt ein Stück aufgeräumter wirkt.

Ganz nebenbei entfällt das lästige Gefummel, um abends das Ladekabel in die Smartphonebuchse zu stecken. Ist der Partner schon vor einem ins Bett gegangen, muss man das meist auch noch im Dunkeln machen.

© Chris Bertko / unauffällig verbautes Induktionsladegerät im Nachtschrank

2. NFC-Chip für Status „Schlafend“
Apropos dunkel: Nur eine Sache ist nerviger als im Dunkeln aus dem Bett ins Badezimmer zu laufen - und zwar, wenn das Licht mit der gefühlten Helligkeit eines Flutlichtmasten eingeschaltet wird. Das gehört dank smartem Schlafzimmer nun der Vergangenheit an.

Hat man ein NFC fähiges Smartphone, kann man neben die Induktionsladefläche einen NFC-Sticker kleben, der in eine Automation eingebunden wird, um dem Smart Home System zu sagen, das man zu Bett gegangen ist. Das klingt viel komplizierter als es ist!

© Chris Bertko / NFC Sticker - nur aunauffllig klein und nur 1mm dick

In iOS geht dies ganz einfach über die Apple eigene App „Kurzbefehle“. Hier kann man unter dem Menüpunkt „Automation“ sagen, was passieren soll, wenn das Smartphone einen bestimmten NFC Chip scannt.

In meinem Zuhause nutze ich die Smart Home Zentrale „homee“, welche auch Siri-Shortcuts unterstützt. Damit habe ich eine kleine Automation angelegt, die den Modus des Smart Home auf „schlafend“ setzt, sobald der NFC Chip im Schlafzimmer gelesen wird. Und das passiert natürlich immer dann, wenn ich mein Smartphone auf das Induktivladegerät lege.

© Screenshot / iOS App Kurzbefehle erstellt Routinen mit NFC Chip

Da homee auch meine Lampen zuhause steuert, schalten diese nun dank Automation (Homeegramm) beim Erkennen von Bewegung nur noch mit einer Helligkeit von zehn Prozent ein, soabld der Modus des Smart Home auf „schlafend“ steht.

3. Bewegungsmelder unter dem Bett
Da man selten einen Lichtschalter direkt am Bett hat, gehört im smarten Schlafzimmer ein Funkbewegungsmelder – beispielsweise der NodOn EnOcean Motion Sensor – unter das Bett. Es genügt, einen Fuß auf den Boden zu stellen und das Licht schaltet gedimmt ein, um den Weg zum Badezimmer oder in das Kinderzimmer zu weisen.

© Chris Bertko / Bewegungsmelder schaltet automatisch Licht an wenn man das Bett verlässt
4. Lüftgütesensor Netatmo
Nichts ist wichtiger als eine gute Luftqualität beim Schlafen. Um zu wissen wann der richtige Zeitpunkt zum Lüften ist, bedarf es nicht immer der Smartphone-App. Das RGB-LED Stripe dient nicht nur als schicker Nachtlicht-Ersatz, sondern kann auch Millionen von Farbspektren abbilden.

Sobald es eingeschaltet wird, zeigt das LED Stripe für 10 Sekunden in Ampelfarben an, ob die Luftqualität gut ist, oder ob gelüftet werden sollte.

© Chris Bertko / LED Stripe auf rot, hier muss gelüftet werden
Die Information dazu bekommt es von der Netatmo Wetterstation. Dessen Innenmodul kann neben Lautstärke, Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch den CO2-Gehalt messen. Steigt der CO2-Gehalt über 1.000 ppm, leuchtet das LED-Stripe in Gelb als „Achtung“. Ist der CO2-Gehalt im Schlafzimmer über 1.400ppm, zeigt der LED Stripe mit einem markanten Rot, das gelüftet werden muss.

Übrigens lässt sich die Netatmo Station um bis zu drei Innenmodule erweitern, beispielsweise um auch in den Kinderzimmern die Luftqualität zu prüfen.

© Chris Bertko / Luftqualität wird via Netatmo gemessen

5. Sprachassistent

Wer Freude am Umgang mit der Lochkreissäge gefunden hat, kann auf Wunsch auch einen Echo-Dot in den Nachtschrank integrieren.

Mit einer Einbauhalterung, die es auf diversen Onlinehandelsplattformen zu kaufen gibt, verschwindet der Sprachassistent unauffällig und ganz ohne Kabelsalat im Nachtschrank.

© Chris Bertko / Metallgefräste Einbau-Halterung für Echo Dot
Klar ist, das der Echo Dot kein Klangwunder ist und der Einbau verbessert das auch nicht. Aber da er im Schlafzimmer weniger als Entertainment System dienen soll, sondern eher als smarter Wecker oder sprachgesteuerter Schalter, reicht diese Lösung allemal.

Wer einen deutlich besseren Klang erwartet, kann natürlich einen externen Lautsprecher per Bluetooth verbinden.

© Chris Bertko / Echo Dot in Nachtschrank eingebaut

Schlaftracker Nokia
Wem bis hier hin das Schlafzimmer noch nicht smart genug ist, der sollte sich das Nokia Sleep ansehen. Unseren Testbericht zu Nokia Sleep findet ihr hier. Diese Sensormatte wird unter die Matratze in Höhe des Brustkorbs geschoben. In dieser Position ist sie völlig unauffällig und erkennt neben Herzschlag und Atmung auch das Schlafverhalten.

Morgens bekommt man dann eine Auswertung via Smartphone-App, wie gut und tief man geschlafen hat. Übrigens ist Nokia Sleep dank IFTTT-Verbindung eine gute Alternative für den benannten NFC-Sticker. Legt man sich ins Bett, kann die Matte den Status „schlafend“ ebenfalls an die Smart-Home-Zentrale melden.

In meinem Test war das jedoch immer dann suboptimal, wenn sich die Kinder das elterliche Schlafzimmer zum Toben ausgesucht haben oder der Hund seinen Mittagsschlaf unerlaubt im Bett gehalten hat.
Auch dann wird der Modus „schlafend“ aktiviert und alle damit einhergehenden Routinen aktiviert.

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