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Title: Haushalt
Einfach zum passenden Staubsaugerroboter

Staubsaugerroboter voll im Trend – wir klären auf, worauf es ankommt

Bei MediaMarkt gibt es eine Vielzahl an Staubsaugerrobotern. Doch welcher Saugroboter passt in welchen Haushalt? Wir geben Orientierungshilfe mit unserer Kaufberatung.

Frau auf Couch mit Saugroboter

iStock.com/andresr

Staubsaugerroboter werden immer populärer, nehmen sie doch die lästige Bodenputzarbeit wenigstens zum großen Teil ab. Wer sich für einen Staubsaugerroboter entscheidet, sollte vorher ein paar Eckdaten über den Einsatzort parat haben:

1. Wie groß ist die zu saugende Fläche in Quadratmetern?

Diese Frage ist ausschlaggebend für die Größe des Staubbehälters. Handelt es sich um eine große Fläche über 50 Quadratmeter, sollte der Staubbehälter schon ein Volumen von 500 ml haben.

2. Wie viel möchte man maximal für den Saugroboter ausgeben?

Nicht immer muss der teuerste Staubsaugerroboter auch der beste sein. Trotzdem ist es gut zu wissen, was man für einen Serviceroboter ausgeben möchte. Denn die echte Premiumklasse beginnt erst ab circa 750 Euro. Doch auch darunter gibt es empfehlenswerte Modelle.

ILIFE / ILIFE A8

3. Gibt es Haustiere in den zu reinigenden Räumen?

Haustiere stellen auch Staubsaugerroboter mitunter vor Probleme, weil Tiere sie als Spielzeug ansehen könnten und Tierhaare genau wie für herkömmliche Staubsauger auch für die Serviceroboter eine Hürde darstellen können. Hier sollte die Wahl auf einen Staubsaugerroboter fallen, der in Sachen Tierhaarentfernung gute Bewertungen bekommen hat, wie etwa der von Tierbesitzern gelobte ILIFE A8 mit Gummibürste statt Lamellenbürste zum Verfangen der Haare oder auch der Ecovacs Deebot 900, bei dem man statt der Lamellenbürsten einen Schacht einsetzen kann, der dann auch lange Tierhaare einsaugt.

4. Welche Ausstattung und Farbe haben die zu reinigenden Böden?

Wer nur glatte Böden reinigen möchte, findet oftmals auch in günstigen Modellen für um die 100 Euro einen passenden Haushaltshelfer. Anders bei Teppichen als Bodenbelag: gerade günstige Modelle machen hier schnell schlapp, sei es, dass sie wegen kleiner Räder nicht auf den Läufer hinaufkommen oder sich Fransen sofort verfangen und zum Stillstand des Saugroboters führen. Die Farbe ist wichtig, da dunkle Böden von vielen Staubsaugerrobotern als Abgründe erkannt werden. Folge: der kleine Serviceroboter bleibt stehen und wendet, da er Angst hat, herunterzufallen.

© Ecovacs / Deebot 900

Diese Features und Unterschiede gibt es bei Staubsaugerrobotern

App-Steuerung: Eine App zur Steuerung von außerhalb oder für bequemes Updaten ist nicht bei allen Modellen inklusive. Es gibt auch Staubsaugerroboter, die nur über eine Fernbedienung verfügen. Wichtig ist, dass man Zeitpläne programmieren kann, denn sonst muss man manuell jeden Reinigungsvorgang starten. Dabei spielen Saugroboter ihre Stärke gerade dann aus, wenn niemand zuhause ist und sie in Ruhe ihre Arbeit verrichten. Mit einer App und Onlinezugang kann man zudem auch vom Büro aus den Sauger aktivieren, wenn man überraschend nach Feierabend Besuch bekommt.

Akkukapazität: Zugegeben, wer den Saugroboter nur während der Abwesenheit arbeiten lässt, kann die Akkukapazität vernachlässigen, denn die meisten Saugroboter fahren selbstständig an die Ladestation und arbeiten nach dem Aufladen weiter. Wer jedoch unter Zeitdruck reinigen möchte, freut sich, wenn der Sauger gute zwei Stunden durchhält, bevor er für mehrere Stunden wieder an die Ladestation muss.

Sprachsteuerung: Einige Staubsaugerroboter verfügen über eine Anbindung an Alexa oder den Google Assistant. Somit können sie auch per Sprachbefehl-Skill über Smart Speaker, Smartphones und Tablets gesteuert werden.

Staubbehälter-Entleerung: So selbstständig die Saugroboter auch sind, die Entleerung des Staubbehälters muss bis auf wenige Ausnahmen von Hand erledigt werden. Daher sollte dieser groß genug dimensioniert sein. Alternativ gibt es mit dem iRobot Roomba i7+ ein Modell, das bei der Ladestation eine Staubauffangschale zum selbstständigen Entleeren bietet.

Wegfindung / Navigation: Hier gibt es Modelle mit eingebauter Kamera, wie etwa beim Dyson Eye360, und Modelle, die auf Sensoren oder Laser setzen, wie etwa die Deebot-Modelle. Zusätzlich werden mittlerweile Algorithmen eingesetzt, die eine virtuelle Karte der Räume erschaffen und dem Saugroboter so den Weg weisen. Wo früher (und heute noch bei sehr günstigen Modellen) noch zeitintensiv kreuz und quer gesaugt wurde, ist es heute möglich, parallele Bahnen Meter für Meter abzufahren, auf Wunsch auch nochmals vertikal nach erfolgter horizontaler Linienführung. Vorsicht bei älteren Saugrobotern wie dem Neato Botvac Connected: Sie schaffen mit starken Motoren auch dicke Teppiche, sind dafür jedoch auch als Tapeten- und Leistenverschrammer berüchtigt, da sie sich ihren Weg sprichwörtlich freiboxen. Vorsicht auch bei geöffneten Terrassentüren: Wenn der Sauroboter entwischt und in den Regen fährt, ist das oftmals das Aus für den kleinen Helfer.

Dyson 360Eye

Künstliche Intelligenz: Um herumliegende Dinge optimal umfahren zu können und Abgründe oder Treppen rechtzeitig wahrzunehmen, arbeiten die Hersteller von Staubsaugerrobotern an immer neuen K.I.-Technologien. Der neue Deebot OZMO 960 etwa verfügt dank innovativer K.I. über eine Objekterkennung und kann damit herumliegende Socken oder Kabel erkennen.

Passende Wischroboter als Ergänzung

Neben Staubsaugerrobotern gibt es weitere Serviceroboter für den Haushalt: etwa reine Wischroboter wie den iRobot Braava 390 T Nasswischroboter. Im Gegensatz zu den Staub-Wisch-Hybriden, bei denen man in der Regel händisch den Staubbehälter durch einen kleinen Wassertank plus Tuch ersetzt oder ein nebelfeuchtes Tuch unterklemmt, sind die reinen Nasswischroboter einzig auf das Wischen von Böden ausgelegt. Und das trocken und feucht. Der Brava 390 T hat mit rund vier Stunden Akkulaufzeit theoretisch genug Ausdauer für die vielen Hartböden im Haus, praktisch muss das Tuch natürlich ab und an gewechselt werden. Trotzdem ist er eine gute Ergänzung zum herkömmlichen Staubsaugerroboter.

© iRobot / Braava 390t

Zudem gibt es auch immer mehr Fensterputzroboter, wie den Winbot X von Ecovacs. Gerade letzterer setzt in seinem Segment neue Maßstäbe, da er mit seinem Akku komplett auf Kabel verzichtet, was beim Fensterputzen durchaus Sinn ergibt. Er putzt für rund 50 Minuten, kann über Kopf reinigen und ist auch für schräge Fenster und Wintergärten geeignet.

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