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Staubsaugerroboter - So funktionieren sie

Sie sind in vielen Haushalten ein beliebter Mitbewohner geworden. Doch wie arbeiten die smarten Saugroboter eigentlich?

© iRobot

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Auf den letzten großen Technikmessen einer der absoluten Trends. Völlig zurecht, denn sie sind ungemein komfortabel. Die Rede ist von kleinen Helferlein wie Wisch-, Fensterputz- oder Saugrobotern. Immer mehr solcher Geräte bahnen sich ihren Weg in unseren Haushalt. Doch was genau ist das eigentlich, ein Saugroboter? Wie sie ihre Welt wahrnehmen und ob sie wirklich so viel Saugkraft wie kabelgebundene Staubsauger haben, das wollen wir herausfinden. Fest steht: Es gibt für jeden Bedarf das passende Gerät.

Ob 90 oder 1000 Euro: Saugroboter gibt's für jeden Geldbeutel

Saugroboter bzw. Staubsaugerroboter gehören zu den sogenannten Servicerobotern und sind mittlerweile in wirklich jeder Preisklasse am Markt vertreten. Schon ab 90 Euro sind etwaige Geräte zu haben, wobei man natürlich auch gut und gerne mehr als 1000 Euro ausgeben könnte, siehe den 360 Eye Saugroboter von Dyson.

© Dyson / Für den Saugroboter Eye 360 mit App-Steuerung muss man tief in die Tasche greifen.

Um herauszufinden, welcher der passende Saugroboter ist, lohnt es sich, folgende Kriterien im Auge zu behalten:

  • Reinigungsleistung
  • Saugkraft
  • Akkulaufzeit

Doch auch die Art und Weise, wie sich das Gerät seinen Weg durch den Raum bahnt, kann von entscheidender Natur sein. Hier gilt: Man sollte schon vor dem Kauf wissen, wo der saugende Roboter vorrangig eingesetzt werden soll.

Saugroboter: Wie navigieren sie durch den Raum?

Teppichkanten, Treppenhäuser, Türschwellen. Das sind mindestens drei Dinge, von denen man annehmen kann, dass sie der natürliche Feind des Saugroboters sind. Doch auch ein zu niedriges Sofa oder offen verlegte Kabel können schon schwierig werden.

Ganz allgemein gilt: Bisher hat noch jeder Saugroboter seinen Weg durch den Raum gefunden. Das "Wie" ist entscheidend. Bei Geräten der höheren Preisklassen lässt sich der Raum vorab programmieren, so dass der Saugroboter tatsächlich keine Ecke vergisst. Nach dem ersten abgeschlossenen Saugvorgang optimiert der rollende Sauger dann den Reinigungsprozess bzw. die zu fahrenden Bahnen ganz von selbst. Hindernisse wie die eben erwähnte Kabel oder auch Schwellen werden ebenfalls automatisch erkannt und mehrfach umfahren.

© iRobot / Der Roomba Saugroboter erkennt die Treppe durch Sensoren.

Bei besonders unübersichtlichen Böden wie beispielsweise im Wohnzimmer kann ein Gerät mit eigener Kamera oder mit Lasernavigation also durchaus von Nöten sein. Letztere haben zudem oftmals die Eigenschaft, dass sie die Räume in Abschnitte teilen und dann Bahn für Bahn abarbeiten. Geräte wie der iRobot Roomba 886 oder auch der VR200 von Vorwerk sind zudem in der Lage, einfache Hindernisse wie Teppichkanten oder Schwellen einfach zu überfahren - im wahrsten Sinne des Wortes.

Wer den Saugroboter über mehrere Räume hinweg in einem Reinigungsdurchlauf einsetzen will, oder bestimmte Bereiche (vielleicht aus Sicherheitsgründen) abgrenzen möchte, der sollte darüber hinaus auf ein Modell achten, welches zusätzlich von sogenannten Leuchttürmen durch diese Bereiche automatisch geleitet werden kann.

Handelt es sich hingegen um einen recht übersichtlichen Raum, indem der Saugroboter seine Dienste verrichten soll, kann man gut und gern auf komplizierte Navigationssysteme verzichten - und muss folglich auch nicht ganz so tief in die Tasche greifen.

© Miele / Der Saugroboter navigiert sich systematisch durch den Raum.
Reinigungsleistung hängt vom Untergrund ab

Die Reinigungsleistung eines Staubsaugerroboters hängt maßgeblich vom zu reinigenden Untergrund ab. Auch die letzten Tests der Stiftung Warentest belegen dies. Natürlich sind Böden aus Holz, Stein oder Laminat wesentlich leichter zu reinigen als ein Hochflorteppich. In Teppichen sitzt der Schmutz für gewöhnlich wesentlich tiefer. Besonders, wer seinen Saugroboter auf Teppichen einsetzen möchte, sollte besonderen Wert auf Saugkraft legen wie es zum Beispiel bei dem Dyson Eye 360 der Fall ist. Auch die Fähigkeit, Hindernisse zu überwinden sowie eine zusätzliche Bürste können hier wahre Wunder wirken.

Die Frage, ob Haustiere im Haushalt leben, kann von entscheidender Wichtigkeit sein. Während nämlich Geräte mit HEPA-Filter wie der Neato Botvac D85 oder der iRobot Roomba 980 nicht nur Allergikern das Leben leichter machen, sind sie auch weit weniger anfällig für Tierhaare.

© iRobot / Saugroboter gibt es auch in der "Pet" Version. 

Dass ein kleiner Saugroboter natürlich nicht über die Saugkraft eines herkömmlichen Staubsaugers verfügt, sollte indes jedem klar sein. Dennoch vermögen die kleinen Helferlein die Wohnung auf äußerst hohem Niveau sauber zu halten. Ein Stück Komfort, den niemand, der ihn einmal ausprobiert hat, dann noch missen möchte.

Wie lange halten Saugroboter mit einer Akkuladung durch?

Eine ganz entscheidende Frage ist die nach der Laufzeit. Wie lange hält der Staubsaugerroboter durch, bis er wieder frischen Strom braucht? Besonders diejenigen, die ihren Staubsaugerroboter in größeren Räumen einsetzen möchten, sollten auf einen ausreichend großen Akku achten.

Für gewöhnlich halten alle Geräte ihre Saugkraft für etwas 30 bis 50 Minuten aufrecht, bevor der nächste Ladevorgang gestartet werden muss. Wer auf Komfort wert legt, achtet darauf, dass das Gerät selbsttätig zur Ladestation zurückfährt. Für gewöhnlich dauert ein Ladevorgang ca. drei Stunden, bevor der nächste Reinigungsvorgang entweder begonnen hat oder der zuvor angefangene beendet werden kann. Übrigens: Wer länger nicht zu Hause sein sollte, um den Staubsaugerroboter zu kontrollieren, der kann zum Beispiel auf selbstreinigende Geräte zurückgreifen wie den Kärcher RC3000. Dieser entleert sich beim Anfahren an die Ladestation ganz automatisch, wo andere Geräte per Hand vom Staub befreit werden müssen, bevor es weitergehen kann. 

Fazit

Schon nach dieser kurzen Reise in die Welt der Staubsaugerroboter ist klar: die individuellen Bedürfnisse sind entscheidend. Wer sich für ein Gerät entscheidet, weiß am besten schon vorher, wie und wo er es am liebsten einsetzen möchte. Während manche Geräte wie dafür gemacht sind, Teppiche zu reinigen, legen andere wiederum Wert auf optimierte Reinigungsprozesse. Wo manch einer selbst gröbsten Schmutz beiseite schafft, ist der andere dafür ausgelegt, die Boden nicht nur staubfrei, sondern auch tierhaarfrei zu halten. Und mit diesem Wissen bleibt eigentlich nur noch eines zu sagen: Viel Spaß beim Auswählen!

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