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Title: Haushalt
Die besten Saugroboter für den Frühjahrsputz

Staubsaugerroboter Vergleich 2019

In unserem Vergleich der Staubsaugerroboter 2019 zeigen wir Vorteile und Nachteile und sagen, für wen sich ein Staubsaugerroboter wirklich lohnt.

©iStock.com/South_agency

©iStock.com/South_agency

Mittlerweile sind Staubsaugerroboter schon gut verbreitet. Bei Einstiegspreisen ab 100 Euro wagen auch immer mehr Nicht-Smart-Home-User den Kauf. Wenigstens als Ergänzung, denn eine geringere Saugleistung als bei herkömmlichen Staubsaugern ist auch heute noch spürbar. Der Markt reagierte darauf und somit tummelt sich von vielen bekannten Marken und innovativen bislang eher unbekannten Unternehmen eine Vielzahl an Geräten in den Elektronikgeschäften. Wir stellen hier fünf beliebte oder unserer Meinung nach empfehlenswerte Modelle vor, klären die Vor-und Nachteile und reden Klartext über Staubsaugerroboter.

Dann lohnt sich ein Staubsaugerroboter

Ja, es klingt verlockend: nie wieder Staubsauger herauskramen, sich Zeit nehmen und die Abluft einatmen. Stattdessen ständiges Saugen ohne Zutun. Ein Roboter, der selbstständig den Akku lädt und die Zwischenreinigung vornimmt. Ja, die Theorie ist schön. Die Praxis kann davon abweichen: die Staubbehälter sind durchaus klein und bedürfen regelmäßiger Leerung von Hand, auch wenn es mittlerweile Modelle, etwa von Kärcher, gibt, die das automatisch an der Ladestation erledigen. Aber auch die muss irgendwann von Hand geleert werden. Und auch die Bürsten gilt es regelmäßig von Flusen und anderen daran hängen gebliebenen Dingen zu befreien. Das Umfahren von Gegenständen klappt ab und an doch mal nicht so gut wie erhofft oder der Staubsaugerroboter verschluckt sich an den Fransen eines Teppichs. Insgesamt kann ein Hochflorteppich schon ein Problem für manchen kleinen Smart Home Helfer darstellen. Und eines sollte von vornherein klar sein: ein Staubsaugerroboter ersetzt in Sachen Gründlichkeit keinen herkömmlichen Staubsauger, sondern ist vielmehr eine Ergänzung.

© iRobot
Es kann also durchaus auch Nerven kosten, einen Staubsaugerroboter im Haus zu haben. Aber letztendlich spart er trotzdem Zeit. Und viele möchten ihn aufgrund des Komforts nicht mehr missen. Bleibt die Frage nach der Raumgröße: man sollte sich schon im Klaren darüber sein, dass ein Staubsaugerroboter in einem vollgestellten 40-Quadratmeter-Appartment vielleicht nicht seine volle Stärke ausspielen kann. Ein großes, aufgeräumtes Loft oder ein Haus sind prinzipiell geeignetere Kandidaten. Ideal kann ein Staubsaugerroboter für Tierbesitzer sein. Wenn die Katze stetig haart, dann kann ein Smart Home Staubsauger schon eine Menge Arbeit ersparen. Und letztendlich sind viele Modelle auch von unterwegs bzw. über Zeitpläne bedienbar, sodass eine Reinigung während der eigenen Abwesenheit möglich wird.

Das sollte ein Staubsaugerroboter 2019 haben und leisten

Heute stecken in einem Staubsaugerroboter Sensoren oder Kameras, die die Fläche abscannen und vor Stürzen oder Gegenständen schützen und sich auch bei anders platziertem Sessel nicht festfährt. Praktisch sind diese auch, um Bereiche eines Raumes auszuklammern, weil man dort vielleicht wertvolle Dinge aufbewahrt oder die Kinder regelmäßig ihre Bausteinsammlung ausbreiten. Das sollte ebenso zur Grundausstattung gehören wie eine Fernbedienung oder die Möglichkeit der Bedienung per App, idealerweise inklusive Möglichkeit von Zeitplänen, denn gerade in den Zeiten, wenn man selbst nicht zuhause ist, kann ein Staubsaugerroboter wunderbar agieren. Zwingend notwendig für diese autarke Arbeitsweise ist ein nicht zu knapp dimensionierter Staubbehälter, hier sollten am besten 500 Milliliter und mehr hineinpassen. Und natürlich eine Ladestation, an die der Serviceroboter selbstständig heranfährt, um sich aufzuladen, denn es gibt immer noch günstige Modelle, die man per Kabel aufladen muss. Ebenso praktisch ist eine Power-Funktion, die bei Bedarf die Saugleistung erhöht.

© iRobot / Roomba i7+

Der iRobot Roomba i7+ Staubsaugerroboter: mit automatischer Staubbehälterentleerung

iRobot ist für viele das Synonym für Staubsaugerroboter. Insgesamt ist iRobot weltweit die Nummer 1 bei den Staubsaugerrobotern. Besonders beim Modell Roomba i7+ bekommt man als Nutzer ein technisch gut ausgestattet Komplettpaket: die von iRobot entwickelte Navigation iAdapt 3.0 kartographiert den zu reinigenden Raum und säubert in parallelen Bahnen, die App ist intuitiv nutzbar und sehr übersichtlich gestaltet und auch normale Teppiche sind mittlerweile kein Problem mehr für Roomba Serviceroboter. Auch für Tierbesitzer und Allergiker ist der i7+ dank HEPA-Filter und guter Saugkraft aber eine gute Unterstützung bei der Grundreinigung. Beim Roomba i7+ sind durchschnittlich 75 Minuten Reinigung mit einer Akkuladung möglich. Und als neue Besonderheit bietet iRobot eine erweiterte Ladestation, die gleichzeitig den vollen Staubbehälter entleert, und das bis zu dreißig Mal, bevor dann auch der integrierte Staubbeutel manuell ausgetauscht werden muss. Das verursacht zudem Folgekosten: drei Beutel kosten rund zwanzig Euro (UVP). Wer den derzeit höchsten Preis für einen Staubsaugerroboter nicht scheut, erhält einen sehr guten Staubsaugerroboter mit vielen Features – darunter die Möglichkeit, seinem smarten Helfer einen Namen zu geben. So kann man sich problemlos den eigenen „Heinzelmann“ ins Smart Home holen. Übrigens etwas günstiger auch ohne Absaug-Ladestation zu haben.

© Evovacs / Deebot 900

Der Ecovacs Deebot 900 Staubsaugerroboter: vollgepackt mit Innovationen

Ecovacs ist Platzhirsch iRobot immer mehr auf der Spur. Der Ecovacs Deebot 900 ist unsere Empfehlung in Sachen innovative Staubsaugerroboter. Er verfügt über ein intelligentes, laserbasiertes Navigationssystem, welches eine Art dreidimensionale Karte des Raumes erstellt. Zusätzlich erlaubt er die Einrichtung von „unsichtbaren Wänden“ als Begrenzung, um gezielt Bereiche eines Raumes von der Reinigung auszuklammern. Auch die Anbindung an die Sprachassistentin Alexa ist neben der Nutzung per App oder mit der beiliegenden Fernbedienung möglich. Etwas höher als im Durchschnitt liegt die Ladezeit: rund vier Stunden aufladen reichen für knapp 100 Minuten Saugleistung. Insgesamt bekommt man mit dem Ecovacs Deebot 900 ein sehr gutes Gerät zu einem fairen Preis.

© ILIFE / V5S Pro

Der ILIFE Staubsaugerroboter V5S Pro: gute Ausstattung zum kleinen Preis

ILIVE Staubsaugerroboter gehören zu den günstigeren Modellen am Markt. Vor allem der ILIFE V5S Pro sticht hier mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis heraus. Dafür muss man jedoch auch ein paar Kompromisse eingehen: das Volumen des Staubbehälters ist mit 0,3 Litern schon sehr klein, viele andere Modelle bieten 0,7 Liter. Es gibt keine WLAN-Anbindung und damit keine App, aber eine Fernbedienung liegt dem Gerät bei, mit der man auch Zeitpläne erstellen kann. Die Ladezeit ist mit vier Stunden gemessen am Durchschnitt zudem relativ hoch. Auf der Positiv-Seite glänzt der ILIFE V5S Pro jedoch mit bis zu zwei Stunden Betriebsdauer pro Akkuladung, sehr vielen zufriedenen Kunden und einer alternativen Feuchtwischfunktion für Hartböden, indem man den Saugbehälter durch den Wassertank ersetzt und ein Mikrofasertuch anbringt. Auch bei Tierhaaren erzielt der Serviceroboter laut Testern gute Ergebnisse und mit gut acht Zentimetern Höhe sollte er auch unter viele Möbel passen. Für den günstigen Preis von unter 200 Euro bringt er also einiges an Features mit, die den geringen Aufpreis selbst zum günstigeren Schwestermodell ILIFE V4 mehr als rechtfertigen.

© Neato / Botvac D5 Plus Connected

Der Neato Botvac D5 Plus Connected Staubsaugerroboter: bestens vernetzt

Nicht zu verwechseln mit Smart Home Hersteller Netatmo: der Neato Saugroboter Botvac D5 Plus Connected macht seinem Namen alle Ehre: er lässt sich mit Alexa und Google Assistant bedienen und ist über WLAN mit der App auf Smartphone und Smart Watch mit iOS sowie Android verbunden. Per LaserSmart Technologie scannt er den Raum, stellt diese Scans in der App dar und läuft dann sehr exakt durch den Raum, ideal für die Reinigung während man selbst außer Haus ist. Das ist aufgrund der Lautstärke im Betrieb auch notwendig.

© Dyson / 360 Eye

Der Dyson 360 Eye Staubsaugerroboter: mit Kettenantrieb

Für die Fans der Dyson Staubsauger hat das amerikanische Unternehmen auch eine Roboterlösung parat. Damit sich dieser von den anderen Modellen am Markt unterscheidet, hat Dyson einiges in Sachen Technologie entwickelt. Der 360 Eye kommt mit einer 360-Grad-Rundum-Kamera, die dem kleinen Serviceroboter helfen soll, den Raum jederzeit als Ganzes wahrzunehmen. Dyson-typisch kommt hier eine noch kompaktere Cyclone Technologie namens Radial Root zum Einsatz, die auf kleinem Raum eine hohe Zentrifugalkraft erzeugt, um Staub und Partikel aufzunehmen. Das auffälligste Alleinstellungsmerkmal ist jedoch der Kettenantrieb: statt kleiner Räder bewegt sich der 360 Eye mit wuchtigen Ketten aus geripptem Gummi, die auch vor hohen Teppichen nicht Halt machen und einen guten Grip haben. Nachteil: durch die Kombination aus Zyklonentechnologie und Kettenantrieb ist der Dyson 360 Eye satte 18,5 Zentimeter hoch und damit kein Kandidat, der unter handelsübliche Schränke oder Couches passt, Betten und Tische sind zumeist noch möglich. Und auch der Staubbeutelbehälter ist für ein gut 1.000 Euro teures Gerät dieser Größe mit 330 ml arg knapp bemessen.

© AEG / RX9-1-IBM X 3D VISION

Dreieckig: Der AEG RX9-1-IBM X 3D VISION Staubsaugerroboter

Der 3D Vision arbeitet mit 3D-Erkennung über Sensoren und erstellt eine Karte des Raumes. Eine sogenannte ClimbForceDrive™ Technologie lässt ihn Steigungen bis 22 Millimeter überwinden. Das Besondere ist allerdings die Form: statt rund oder eckig kommt der 3D Vision dreieckig daher. Das soll laut Hersteller den Vorteil haben, dass er auch in Ecken und verwinkelten Wohnungen für Sauberkeit sorgen kann. Der Staubbehälter des rund 700 Euro teuren Saugroboters ist mit 700 Millilitern zudem sehr ordentlich dimensioniert.

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