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Superfrisch das Essen auf den Tisch

Nahrungsmittel halten uns gesund. Clevere Gadgets sollen helfen die Verderblichkeit von Lebensmitteln zu ermitteln.

FOODsniffer testet, ob das Fleisch noch genießbar ist.

© FOODsniffer

Knackige Bohnen, dazu ein medium gebratenes Steak und ein guter Tropfen Rotwein. Solch ein Abendessen würde wohl fast niemand ausschlagen. Damit dieses Festessen auch gelingt, müssen unbedingt frische Zutaten in den Topf. Wer das Fleisch direkt nach dem Einkauf in die Pfanne legt, sollte auf der sicheren Seite sein. Wenn hingegen bereits ein Tag verstrichen ist und im schlimmsten Falle die Kühlkette nicht optimal eingehalten wurde, könnte es Probleme geben.

Schutz vor fiesen Bakterien

Nicht jedes Stück Fleisch, das eine Nacht im Kühlschrank verbracht hat, ist gleich verdorben. Es können sich allerdings in der kurzen Zeit Bakterien vermehren, die auf der Oberfläche sitzen. Diese richten zwar noch keinen Schaden an, das Fleisch sollte aber gut durchgebraten werden, damit die Bakterien absterben. Aber woran erkennt man den Befall? Wer sich nur auf seine Nase verlässt, könnte am nächsten Morgen mit Magenschmerzen aufwachen. Der smarte FOODsniffer (um 40 Euro zzgl. rund 17 Euro Versandkosten) der gleichnamigen US-Firma hilft: Dieses Gadget wird dicht an das Fleisch gehalten, und auf Knopfdruck überprüft der elektronische Riecher dessen Zustand.

FOODsniffer

Der Trick: FOODsniffer erkennt laut Hersteller über die eingebauten Chips noch vor dem eigentlichen Verschimmeln, wenn Bakterien mit ihren Gasen und Faulstoffen (z.B. Carbonsäure) aktiv werden. Über Bluetooth sendet FOODsniffer das Ergebnis an ein Smartphone oder Tablet, auf dem die gleichnamige App installiert ist. Hier zeigt eine übersichtliche Grafik, in welchem Zustand sich das Fleisch befindet. Grün bedeutet: alles okay, guten Appetit. Gelb ist ein Warnhinweis: Bakterien wurden entdeckt, das Fleisch bitte gut durchbraten. Rot hingegen heißt: Finger weg, ein hoher Gas-Anteil wurde entdeckt, das Fleisch ist verdorben. Übrigens: Der FOODsniffer-Geruchstest funktioniert bei Rind- und Schweinefleisch genauso wie bei Geflügel und Fisch.

Auch für Vegetarier gibt’s eine Lösung

Ob hingegen Obst reif, Gemüse noch frisch oder sogar der Kaffee noch genießbar ist, will bald das deutsche Unternehmen BSH Hausgeräte GmbH (eine Tochter von Bosch) überprüfen. Hier werkelt man seit diesem Herbst an dem elektronischen Riecher Smart Smell. Bisherige Prototypen können bereits erste Informationen diesbezüglich sammeln und über die App Home Connect darstellen. Ob und wann der Smart Smell Marktreife erlangen wird, ist bisher nicht klar.

Fazit

Frische Lebensmittel gleich gesunder Lifestyle. Wer nicht nur auf seinen Geruchssinn vertrauen möchte, findet im FOODsniffer einen smarten Helfer, der verdorbenes Fleisch erkennt. Übrigens nicht nur für Steaks vom Rind: FOODsniffer riecht auch an Geflügel, Fisch und Schweinefleisch und erkennt, wenn hier das Nahrungsmittel verdirbt. Oder aber man kauft ohnehin nur frisches und qualitativ hochwertiges Fleisch, hält die Kühlkette ein, wäscht es vor der Zubereitung gut und verarbeitet es noch am Tag des Einkaufs.

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